200 Gäste aus brennenden Hotel gerettet - 24.11.2013

Bad Bramstedt (am) - Dramatische Nacht für die Gäste des Hotel „Gutsmann“ in Bad Bramstedt in der Nacht zu Sonntag: Gegen 2.50 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Bramstedt zu einem Feuer in das Hotel gerufen. Im Keller waren Mülltonnen in Brand geraten. Dicke Rauchschwaden stiegen an der Hausfassade empor. „Der Qualm breitete sich auch im Hotel auf Fluren aus“ so Kreiswehrführer Rolf Gloyer. Über 200 Gäste waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches in ihren Zimmern. „Wir mussten viele Gäste über Leitern retten“ so Kreiswehrführer Gloyer. Alle Gäste konnten in der benachbarten „Schönklinik“ untergebracht werden.

 

Zur Behandlung und Betreuung der über 200 Betroffenen Gäste, wurde für den Rettungsdienst des Kreises Segeberg Großalarm ausgelöst. „Wir haben die Kollegen des Rettungsdienstes sowie die Schnell-Einsatz-Gruppen vor Ort“ so Rettungsdienstleiter Nils Sahnwaldt. Auf dem Parkplatz der „Schönklinik“ wurden Zelte errichtet um evakuierte Gäste zu untersuchen. „Zwei Gäste mussten mit Rauchgasinhalation ins Krankenhaus gebracht werden“ so Sahnwaldt.

 

Während der Behandlung der ersten evakuierten Gäste, wurde das gesamte Hotel von der Feuerwehr nach weiteren Gästen durchsucht. Auf Grund der Verqualmung der Flure war der Rettungsweg für die Gäste abgeschnitten. Die Feuerwehr musste alle Bereiche unter Atemschutz prüfen.  

 

Fotos: Arne Mundt

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Ehemalige Gaststätte in Wahlstedt niedergebrannt - 17.11.2013

Wahlstedt (am) - Großalarm am Wochenende in Wahlstedt: In der Nacht zu Sonntag brannte eine ehemalige Gaststätte in der Waldstraße komplett nieder. Gegen 1 Uhr rückte die Feuerwehr Wahlstedt mit einem Großaufgebot zur Brandstelle aus. Vor Ort war für die Feuerwehr jedoch nicht mehr viel zu Retten – das Gebäude brannte bereits in voller Ausdehnung. Ein angrenzendes Wohnhaus wurde durch die Feuerwehr geschützt.

 

Mehrere Feuerwehrleute versuchten unter Atemschutz das Gebäude zu löschen. Ein Innenangriff war für die Wehrleute nicht mehr möglich da das Gebäude teilweise schon eingestürzt war. Zur Unterstützung wurde aus Bad Segeberg die Drehleiter der freiwilligen Feuerwehr dazu gerufen.

 

Im weiteren Einsatzverlauf wurden die Feuerwehren aus Wittenborn und Fahrenkrug ebenfalls alarmiert. Die Kriminalpolizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen.  Für die Löscharbeiten wurde die Nordlandstraße und die Waldstraße komplett gesperrt. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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Aufgeweichter Untergrund - 10.11.2013

Hamburg (ct) - Am Sonntagvormittag wurde die Feuerwehr zu einem Hausboot gerufen, dass auf Grund eines Wassereinbruches in Schieflage geriet. Um ein Kleinboot ins Wasser zu lassen, fuhr ein Fahrzeug auf die gegenüber liegende Seite und ließ dort das Boot zu Wasser. Auf dem Rückweg passiert dann das Unglück, auf dem durchweichten Untergrund kam das schwere Löschfahrzeug ins rutschen und kam erst an der Böschung in leichter Schräglage zum stehen. Mit einem zweiten Löschfahrzeug versuchten sie vorsichtig das havarierte Löschfahrzeug aus der unglücklichen Lage zu ziehen. Als die Einsatzkräfte jedoch merkten, dass das Löschfahrzeug vorne weiter zur Seite abdriftete, zogen sie einen Gerätewagen-Rüst 2 der Berufsfeuerwehr Billstedt hinzu. Gesichert mit der Seilwinde des GW-Rüst und der Schleppstange mit Endlosschlingen am zweiten Löschfahrzeug sollte es jedoch auch noch nicht sicher klappen. Der Kran mit dem Umweltdienst aus Wilhelmsburg, die Einsatzleitung Süd und die Freiwillige Feuerwehr Warwisch rückten mit schweren technischem Gerät an. Zwei große Greifzüge die mit mehreren Erdnägeln im Boden befestigt wurden, sollten ein weiteres Abrutschen verhindern. In der Zwischenzeit wurde der Kran am Tatenberger Deich aufgebaut und weiteres Material zum befestigen des Kranhakens am Löschfahrzeug von einem Bergungsunternehmen organisiert. So gesichert konnte das havarierte Löschfahrzeug nach mehreren Stunden aus der misslichen Lage befreit werden. Der Einsatzleiter wies noch einmal darauf hin, dass es sich hierbei um keinen Fahrfehler handelte, sondern das der Boden durch die Regenfälle der letzten Tage aufgeweicht war.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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