Explosion zerstört historische Gaststätte - 26.09.2012

Kuddewörde (ct) - Mittwochnacht kam es gegen 23:40 Uhr in der Gaststätte Grander Mühle in Kuddewörde zu einer schweren Explosion. Anwohner hörten einen lauten Knall und sahen plötzlich einen Feuerball und alarmierten sofort die Feuerwehr. Der Anbau an dem historisch wertvollen Gebäude, in dem sich die Küche befand, stand beim eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand. Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer mit mehreren C-Strahlrohren. An der ältesten Korn-Wassermühle Norddeutschland entstand durch die Explosion ein erheblicher Schaden. Ein großes Loch an der Stirnseite und verzogene Wände machten das Gebäude instabil. Das ausbrennen des Anbaus konnte nicht mehr verhindert werden. „Ein evakuieren des dazu gehörigen Hotels, dass nur wenige Meter entfernt stand war nicht nötig“ so Einsatzleiter Thomas Mauz. „Wir werden alles versuchen um das Historische Gebäude zu erhalten, das THW wird zum abstützen und sichern anrücken“.  Noch bei den Nachlöscharbeiten stürzten kleine Teile der Hausfassade zu Boden. Nach über einer Stunde konnte ein Teil der rund Hundert Einsatzkräfte wieder einrücken. Zur Ursache der Explosion konnten in der Nacht noch keine Angaben gemacht werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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B404 - Schwerer Verkehrsunfall - 25.09.2012

Todendorf (ots) -   Ein 74-jähriger Fahrer aus Stuvenborn befuhr mit einem dunkelroten
VW Transporter die B 404 in Richtung Kiel. Er fuhr im weiteren 
Verlauf der B 404 auf die BAB 21. Der Übergang von der Bundestrasse 
auf die Autobahn ist für einen kurzen Abschnitt noch zweispurig (eine
Fahrspur in jede Richtung). In diesem zweispurigen Bereich wechselte 
der 74-jährige nun auf den Gegenfahrstreifen und stieß mit einem 
entgegenkommenden schwarzen VW Golf zusammen. Fahrer des VW Golf war 
ein 39-jähriger Mann aus Rendsburg. Bei dem Zusammenstoß verkeilten 
sich beide Fahrzeuge ineinander. Beide Fahrer wurden eingeklemmt und 
mussten von der Feuerwehr herausgeschnitten werden. Der 74-jährige 
Fahrer des Transporters erlitt schwere Verletzungen und wurde mit 
einem RTW in ein Krankenhaus nach Lübeck eingeliefert. Der 
Golf-Fahrer musste durch einen Rettungshubschrauber mit akut 
lebensgefährlichen Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus geflogen
werden. Nach derzeitigem Erkenntnisstand schwebt der 39-jährige noch 
in Lebensgefahr. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher 
Totalschaden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Für die Dauer 
der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme musste die BAB 21 für ca. 2 
½  Stunden in beide Richtungen voll gesperrt werden.

 

Fotos: SHP

 

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Zwei Wohnanhänger auf der A1 bei Reinfeld verunglückt - 23.09.2012

A1 Reinfeld (am) - Auf der A1 zwischen Reinfeld und Bad Oldesloe sind am Sonntagmittag zwei Wohnwagengespanne verunglückt. Gegen 13.30 Uhr waren die Fahrer der Gespanne auf der A1 in Richtung Hamburg unterwegs. Einer der Fahrer wollte das zweite Gespann überholen. Während des Überholvorganges erlitt der 53-jährige Fahrer aus Hannover gesundheitliche Probleme und wurde bewusstlos. Beide Fahrzeuggespanne stießen zusammen und gerieten außer Kontrolle. Ein 48-jähriger aus Hamm in Nordrhein-Westphalen und seine 47-jährige Beifahrerin schleuderten aufgrund des Unfalls in die Mittelleitplanke. Dort kam der Ford Explorer mit dem Wohnanhänger quer zur Fahrbahn zum stehen. Die 47-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt.

Der zweite Unfallbeteiligte aus Hannover verlor bei dem Unfall seinen Wohnanhänger der sich auf der Fahrbahn überschlug. Das Zugfahrzeug überschlug sich ebenfalls und blieb auf der Seite liegend zum stehen. „Ersthelfer hielten sofort an und kippten das Fahrzeug auf die Räder zurück um den Mann aus dem Fahrzeug zu retten“ so ein Beamter der Autobahnpolizei. „Ein zufällig vorbei kommender Notarzt konnte die Erstversorgung einleiten“ so die Polizei. Die 46-jährige Beifahrerin und ihr 53-jähriger Freund wurden beide Verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehr Reinfeld, sowie drei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Die Autobahn war für eine Stunde für die Rettungsarbeiten voll gesperrt. Der Schaden liegt bei etwa 40.000 Euro. Insgesamt wurden drei Personen leicht verletzt.

 

Fotos: Arne Mundt 

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