Explosives Erbe: Bürgerin gibt Splittergranate ab - 27.12.2012

Ratzeburg (ots/ren) - Am ersten Weihnachtstag erschien am Vormittag eine Frau auf der Polizeiwache in Ratzeburg und legte zur Verwunderung der Beamten eine Handgranate auf den Wachtresen. Die 60- jährige Ratzeburgerin war gegen 10.10 Uhr dort erschienen. Sie hatte offenbar die britische Splitterhandgranate aus dem zweiten Weltkrieg vor etwa 14 Jahren von ihrem Vater geerbt und wollte sie nun loswerden. Das ungewöhnliche „Erbstück“ war noch mit einem Sicherungssplint versehen und trug einen gespannten Bügel. Zur Wache hatte die Dame die Granate in ihrer Handtasche transportiert. Die Beamten alarmierten sofort den Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes in Kiel. Die holten die Granate ab. Nach erstem Anschein war sie nicht mehr sprengfähig. Verletzt wurde niemand. Jedoch wird die Ehrlichkeit der Frau bestraft, denn diese wird sich nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verantworten müssen. 

Kleidung und Fahrzeug steht in Flammen - 25.12.2012

Hamburg (ct) - Szenen wie aus einem Actionfilm spielten sich am Dienstagabend des ersten Weihnachtsfeiertages ab. Vermutlich führten Kraftstoffdämpfe zu einem schweren Unfall. Der 31-Jährige kaufte sich an der Tankstelle Zigaretten und ein Feuerzeug, roch laut Zeugen jedoch nach Benzin. Als er diese bei der Fahrt im Fahrzeug anzünden wollte, fingen neben der Zigarette auch er und sein Fahrzeug Feuer. Unkontrolliert kam das Fahrzeug an einer kleinen Mauer an der Tankstelle zum stehen. Der 31-Jährige konnte noch aus eigener Kraft das Fahrzeug verlassen, rannte einige Meter und riss sich die brennende Kleidung vom Leib. Das Fahrzeug brannte währenddessen komplett aus. Mit einem Schnellangriffsschlauch konnten die Kräfte der Berufsfeuerwehr Wilhelmsburg schlimmeres verhindern und löschten das Feuer. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam der Fahrer in Begleitung des Notarztes ins Krankenhaus. Die Mengestraße musste für die Zeit der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Feuerwehr bittet um Hilfe: Hydranten von Schnee freihalten - 14.12.2012

Kiel (ots) - Auch bei Eis und Schnee erfüllen Feuerwehrleute ihren Auftrag und gewähren dem Bürger Schutz und Hilfe. Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen.

 

Der Landesfeuerwehrverband bitten Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten - auch wenn der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

 

"Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen", sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke.

 

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

 

Foto: Arne Mundt

 

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