Moorbrand forderten die Feuerwehr - 30.04.2011

Blunk (am) - Die Feuerwehrverbände warnen zur Zeit vor Wald und Flächenbrände die sich durch den trockenen Boden sehr schnell ausbreiten können. Die Feuerwehren aus Blunk und Umgebung konnten am Samstagabend eine Katastrophe gerade noch verhindern. Im Moorgebiet zwischen Blunk und Tensfeld war am Abend ein Feuer ausgebrochen. Einsatzleiter Jan Röhling rückte zusammen mit 60 weiteren Feuerwehrleuten aus den Wehren aus. Vor Ort musste er sich zunächst einen Überblick über die Lage verschaffen. Die Brandstelle befand sich weit ab  von allen Straßen. Die Feuerwehr fand den Einsatzort trotzdem zügig. „Als Ortsansässiger kennt man sich hier gut aus“ so Einsatzleiter Jan Röhling. Die Wege in dem riesigen Waldgebiet bei Blunk waren für die Feuerwehren gut zu befahren. Die Wehren konnten direkt bis zur Einsatzstelle fahren. „Zum Glück ist es trocken, so konnten wir hier ohne Probleme reinfahren“ so Röhling. Trotzdem mussten die meisten der Feuerwehren auf der Landstraße warten da im Wald kein Rangieren möglich war.

Zunächst musste die Feuerwehr eine Pumpe in Stellung bringen um das benötigte Löschwasser zum Brandherd zu schaffen. Über 400 Meter weit wurden die Löschschläuche über einen Damm zur Brandstelle verlegt. „Auf einer Länge von 350 Metern brannte loses Torf“ so Jan Röhling.

Die Feuerwehren konnten verhindern das dass Feuer auf das riesige Waldstück läuft. Durch die milden Temperaturen der vergangenen Tage und bei weiter anhaltender Trockenheit steigt die Gefahr von Flächen-, Böschungs- und Waldbränden, warnt der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein. „Ausgetrocknetes Gras und Gestrüpp vom Vorjahr überlagert noch vielfach die frisch sprießende Vegetation“, sagt Landsbrandmeister Detlef Radtke. „Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit können in diesem Stadium sehr schnell zu Brand- und Umweltschäden führen“, warnt Radtke.

 

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Erneut Pkw Brände in Hamburg - 26.04.2011

Hamburg (ct) - Gegen 4:04 Uhr bemerkten Anwohner in der Archenholzstraße in Billstedt mehrere brennende Pkws und verständigten die Feuerwehr. Ein neuer Golf Volkswagen der grad einmal 200 km gefahren ist brannte komplett aus. Am Passat der dahinter stand wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und fing im Motorraum Feuer. Ein Renault Twingo und eine Mercedes-Benz E-Klasse die auf einem Parkplatz nur wenige Meter entfernt geparkt waren brannten ebenfalls komplett aus. Auslaufende Betriebsstoffe erschwerten die Löscharbeiten, weil die Fahrzeuge sich immer wieder entzündeten. Bei einem weiteren Volkswagen sowie einem BMW entstand ein Sachschaden, als die Täter versucht hatten die Pkws mit einer Zeitung auf den Reifen in brand zu setzen. Anwohner merkten dies jedoch noch rechtzeitig und konnten das Feuer selbstständig löschen.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Verkehrsunfall am Ostersonntag endet noch einmal glimpflich - 25.04.2011

Kogel bei Ratzeburg (shp) - Ein schwerer Unfall auf der Landesstraße 203 endete am Ostersonntag für eine 71-jährige Seedorferin noch einmal glimpflich. Gegen 12:45 Uhr war die Frau mit ihrem Audi A2 auf der Strecke von Ratzeburg in Richtung Seedorf unterwegs. „In Höhe der Ortschaft Kogel Siedlung hinter einer leichten Linkskurve verlor sie dann plötzlich die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem rechten Kotflügel frontal in einen Baum“, sagte ein Polizeibeamter. Im Straßengraben überschlug sich der Wagen dann und blieb wenige Meter weiter auf der Beifahrerseite liegen. Weil zunächst unklar war, wie schwer die Frau verletzt war, wurde neben dem Rettungswagen aus Lehmrade auch der Möllner Notarzt alarmiert. Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens einiger Ersthelfer konnte die sichtlich geschockte aber nur leicht Verletzte Frau jedoch schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes befreit und erstversorgt werden. „Auch der Möllner Notarzt stellte bei der 71-jährigen außer einer kleineren Schnittwunde an der Hand keine weiteren Verletzungen fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab auch keine Auffälligkeiten. An dem verunfallten Wagen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, er musste von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Hierzu wurde die L 203 für den Verkehr zehn Minuten voll gesperrt.

 

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