Leer stehendes Wohnhaus in Ahrensburg ausgebrannt - 26.02.2011

Ahrensburg (am) - Großalarm am Samstagabend in Ahrensburg: Die Freiwillige Feuerwehr wurde am Abend gegen 18.30 Uhr zu einem brennenden Wohnhaus alarmiert. „Wir konnten die Flammen schon auf der Anfahrt sehen“ so ein Feuerwehrsprecher. Das leer stehende Wohnhaus auf einem Bauernhof im Kremerbergredder brannte komplett aus. Mit mehreren Wasserwerfern und Strahlrohren bekämpfen die Wehren das Feuer. Unterstützung bekam die Ahrensburger Feuerwehr von den Wehrleuten aus Ahrensfelde und Delingsdorf. Da an der Brandstelle direkt kein Hydrant zu Verfügung stand, wurde das Löschwasser aus einem Teich gepumpt. Das THW Ahrensburg wurde ebenfalls um Hilfe gebeten. Sie bauten einen Lichtmast auf um die Einsatzstelle auszuleuchten.
Trotz des Einsatzes von über 100 Einsatzkräften, konnten die Feuerwehren nicht verhindern, dass das Wohnhaus komplett zerstört wurde. Bereits zu Beginn des Einsatzes brannte es im gesamten Gebäude. Die Wehren konnten das Feuer nur noch mit massivem Wassereinsatz aus allen Richtungen eindämmen. Nach mehreren Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Zur Brandursache konnte die Polizei keine Angaben machen.

Fotos: Arne Mundt

 

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Spürhunde der Polizei trainieren ihre Nasen - 25.02.11

Bad Oldesloe (or) - Lautes Hundegebell drang am Freitagmorgen aus den Lagerräumen des Arbeiter-Samarariter-Bunds in der Bad Oldesloer Kampstraße. Zwischen alten Sofas und gelagerten Farbeimern übten die Spürhunde der Polizeidirektion Ratzeburg und suchten nach Duftstoffen, die von den Beamten vorher ausgelegt wurden. Im Keller des Gebäudes steckt der drei Jahre alte Schäferhund „Hasko“ in alles seine Nase was ihm begegnet. Dann hält er inne und zeigt mit seiner Nase auf eine Palette Farbe: Marihuana wurde gefunden. Ausbilder und Leiter der Diensthundestaffel Stefan Reyers ist stolz. Mit insgesamt 6 Spürhunden sind sie über 4 Stunden im Gebäude unterwegs und trainieren die feinen Nasen für anstehende Polizeieinsätze. Gerufen werden die Diensthundeführer mit ihren vierbeinigen Kollegen zu allen Einsätzen, wo die normale Nase nicht mehr reicht. Sprengstoff, Rauschgift aber auch der Geruch von Blut oder Leichen werden dabei aufgespürt. Das 13 köpfige Team aus Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg besitzt 2 Spezialhunde zum aufspüren von Sprengstoff und Kampfmitteln. 4 Hunde sind auf Rauschgift ausgebildet, 2 werden zur Personensuche eingesetzt, ein weiterer findet Leichen oder Tatwaffen an denen noch Reste von Blut haften können. „Die Nasen der Hunde sind sehr genau“ erzählt Stefan Reyers, „selbst auf Fliesen die mehrmals mit starken Reinigungsmitteln geputzt wurden, werden die Hunde noch fündig“ so Reyers weiter. Der Weg zum richtigen Spürhund ist lang: Zu erst wird eine 2x 5 wöchige Ausbildung zum Schutzhund durchgeführt. Diese werden dann im regulären Polizeidienst eingesetzt. Bei besonders guter Eignung kommen weitere 70 Tage Spezialausbildung dazu, um den Vierbeiner als Such- und Spürhund einsetzen zu können. Über 370 mal war Reyers Gruppe im vergangenen Jahr im Einsatz, Grund genug um mehrmals im Monat mit den aus Deutschland und Belgien stammenden Schäferhunden zu üben.

 

 

Foto: Oliver Renter

 

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Mutiger Kunde verhindert Raubüberfall auf Tankstelle - 23.02.2011

Glinde (ots) - Am Mittwoch, gegen 21.55 Uhr, betraten zwei maskierte Männer den
Verkaufsraum der STAR - Tankstelle in der Möllner Landstraße in
Glinde. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch die 53-jährige
Tankstellenangestellte sowie ein 49 - jähriger Kunde aus Glinde im
Verkaufsraum auf. Einer der beiden maskierten Männer bedrohte nun die
Angestellte und den Kunden mit einer Pistole und forderte das Öffnen
der Kasse sowie die Herausgabe des Geldes. Zur gleichen Zeit sprang
der zweite maskierte Mann über den Verkaufstresen und versuchte die
Kasse selbst zu öffnen. Einen Moment später versuchte der Kunde dem
bewaffneten Mann die Pistole aus der Hand zu schlagen. Als dies nicht
sofort gelang, entwickelte sich eine Rangelei, in deren Verlauf der
49 - jähriger Glinder zunächst zwei Schläge mit der Waffe gegen den
Kopf erhielt und der Täter danach seine Waffe verlor. Der zweite
Täter versuchte seinem Komplizen zu helfen, indem er ihren
"Widersacher" treten wollte. Als dieser dem Tritt auswich, nahmen
beide Räuber die Gelegenheit war und flüchteten unerkannt und ohne
Beute in unbekannte Richtung. Kurz darauf wurde die Polizei
alarmiert. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die
eingesetzten Beamten der Polizei Glinde stellten vor Ort die
"verlorene" Waffe sicher. Hierbei handelte es sich um eine ungeladene
silberne Schreckschusspistole. Durch die Schläge mit der Waffe erlitt
der 49-jährige Glinder zwei Platzwunden am Kopf und musste im KKH
Reinbek ambulant behandelt werden.

   Die Täter werden wie folgt beschrieben.

   Beide Täter:

   - 17 - 20 Jahre alt - schlanke bis dünne Figur - ca.1,70 m groß -
südländisches Erscheinungsbild

   Täter mit Waffe:

   - schwarze, kurze Haare, an den Seiten sehr hoch "kahl rasiert"
breite, auffällige Nase - hell karierte Stoffjacke mit Kapuze -
dunkelblaue Jeans - dunkle Schuhe - schwarze Handschuh - grauer
Fleeceschal

   Zweiter Täter

   - schwarzen Kapuzenpullower - weißen Schal oder Tuch vor dem
Gesicht - schwarze Hose mit auffällig weißem Schriftzug auf den
Gesäßhälften - schwarze Schuhe - schwarze Handschuhe

   Ersten Ermittlungen zufolge, haben sich kurz vor der Tat noch
weitere Kunden auf dem Tankstellengelände aufgehalten. Die Polizei
bittet, insbesondere die o. g. Kunden, um Mithilfe. Wer kann Angaben
zu Personen machen, auf die die Beschreibung zutrifft? Wer kennt
evlt. die Täter?

   Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei Reinbek unter der
Telefonnummer 040 / 727707-0


Fotos: Christian Timmann

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