22-jähriger stirbt nach Unfall - 28.08.2010

(shp) Kastorf - Anwohner, Ersthelfer und Rettungskräfte waren gleichermaßen geschockt, als sie am frühen Samstagmorgen auf die Unfallstelle in der Kastorfer Hauptstraße trafen. Gegen 00:21 Uhr war dort ein 22-jähriger aus Labenz stammender Opel Corsa Fahrer in der Ortsdurchfahrt frontal in die Mauer einer angrenzenden Scheune gekracht. Das Fahrzeug fing daraufhin sofort Feuer und brannte innerhalb kürzester Zeit lichterloh. „Ich habe nur einen Knall gehört und bin sofort zur Straße gerannt. Als ich ankam sah ich schon das brennende Fahrzeug und die darin sitzende schwer verletzte Person“, berichtete der Ersthelfer, der selbst Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr Kastorf ist. Weil der junge Mann den 22-jährigen Labenzer aber nicht alleine aus dem Auto retten konnte, hielt er einen vorbei fahrenden Autofahrer an und bat diesen um Hilfe. Gemeinsam schafften die beiden Männer das fast unmögliche und zogen bei extremer Hitze und lodernden Flammen den Labenzer der mit den Füssen im Pedalbereich eingeklemmt war aus seinem brennenden Wrack. Im Anschluss brachten sie den Man in sichere Entfernung und begannen mit der Erstversorgung. „Die alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Kastorf, Siebenbäumen und Bliestorf unterstützten sofort die Erstversorgung des Mannes und begannen zusätzlich mit der Brandbekämpfung““ sage Einsatzleiter Jürgen Fricke. „Der 22-jährige befuhr die Landesstraße 92 aus Bliestorf kommend. Im Ortsbereich verlor der Fahrzeugführer dann im Verlauf einer Linkskurve die Kontrolle über sein Kleinwagen“, berichtet ein Polizeibeamter vor Ort. „Der Opel Corsa kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in eine Baustelenabsperrung, durchfuhr eine kleinere Hecke und prallte gegen eine Scheunenwand“, so der Beamte weiter. Nach der notärztlichen Behandlung vor ort, wurde der 22-jährige Labenzer mit akuten lebensgefährlichen Verletzungen in die Universitätsklinik nach Lübeck gebracht, wo er noch am Abend notoperiert wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, war der Mann mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Erste Zeugenaussagen brachten erschreckende Tatsachen ans Tageslicht: Ein Zeuge sagte gegenüber der Polizei aus, dass er noch ein Taxi gesehen hatte das am Unfallort angehalten hat, kurz geschaut hat was passiert ist und dann ohne Erst-Hilfe zu leisten weitergefahren ist. Nachdem das Fahrzeug geborgen war, wurde deutlich wie schwer auch das Mauerwerk der Scheune beschädigt wurde. Über die Höhe des Sachschadens ist noch nichts bekannt. Am Samstagmorgen kam dann die erschütternde Meldung aus dem Universitätsklinikum Lübeck, dass der 22-jährige Labenzer in den frühen Morgenstunden an seinen schweren Verletzungen erlag und verstorben ist. Ob Drogen oder Alkohol bei diesem Unfall im Spiel war, muss derzeit noch geprüft werden. Eine Blutprobe wurde durch die Polizei angeordnet.

 

Fotos: SHP

 

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Scheune in Oststeinbek abgebrannt - 28.08.2010

(shp) Oststeinbek - In der Nacht zu Samstag brannte eine Scheune in Oststeinbek komplett aus. Die Halle wurde als Stellplatz für Landwirtschaftliche genutzt. Die Flammen waren bereits von weiten zu sehen. Das Feuer brach vermutlich in einem Unterstand aus und breitete sich auf die ganze Scheune aus. Bei der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe gingen mehrere Anrufe ein. Die Feuerwehren aus Glinde, Barsbüttel, Havighorst, Trittau und Oststeinbek waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Über eine Drehleiter und einem Teleskopmast wurde das Feuer von oben gelöscht. Unter Atemschutz versuchten die Feuerwehrleute ein Übergreifen auf weitere Maschinen zu verhindern. Ein angrenzendes Wohnhaus konnte vor den Flammen gerettet werden.
Bereits im Mai kam es ganz in der Nähe auf dem Gelände des Tennisclub zu einem Großfeuer. Damals wurde eine Halle komplett zerstört.

Fotos: Christian Timmann

 

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Schwerer Verkehrsunfall mit Krad - 25.08.2010

(shp) Bad Oldesloe - Am späten Mittwoch Abend kam es in Bad Oldesloe zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Motorrad. Der 46 jährige Fahrer einer Kawasaki GPZ verlor gegen 21:10 Uhr in der Lorentzenstrasse die Kontrolle über seine Maschine, stürzte und schliff 30 Meter zusammen mit seinem Motorrad über die Strasse. Schwer verletzt kam dieser in einem Vorgarten zum Stillstand, die Leitstelle alarmierte daraufhin sofort eine Rettungswagenbesatzung sowie eine Notärztin, die mit am Krankenhaus stationiert ist. Unter ärztlicher Begleitung wurde der aus Hamburg stammende Fahrer in die Asklepios Klinik eingeliefert, an der Maschine entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Foto: Oliver Renter

 

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