SHP wünscht einen guten Rutsch!

Bad Oldesloe (SHP) - Mit einem wunderschönen Farbenspiel versinkt am Ortsrand der Kreisstadt die Sonne zum letzten mal im Jahr 2010. Nicht nur wir hatten dieses Jahr viel um die Ohren, deutschlandweit war es ein sehr erfolgreiches Jahr:

 

Für viele nur als "Der Graf" bekannt hat sich eine Undergroundband in den Vordergrund der Medien gestellt. "Unheilig" schafften es in diesem Jahr sich mit "Gebohren um zu leben" in die Herzen der Deutschen Musikfans zu singen und haben sich mit ihrer Musik fest in den Plattenläden etabliert. Das ganze Land fest zusammengeschweißt, kilometerlange Partymeilen in den Großstädten beim Fußballauftakt unserer Nationalelf. Mit dem dritten Platz genoßen sie unter dem verdienten Lob von Joachim Löw ihren Platz auf dem Siegertreppchen. Nach insgesamt 64 Spielen in Südafrika konnte Thomas Müller als Torschützenkönig bestimmt werden. 

Auch die jüngere Generation hat zu diesem Jahr ihren Teil beigetragen, wie ein 13 jähriger Jugendfeuerwehrmann aus Bonn. Als Urlaubsgast auf der Promiinsel Sylt, spielte er als Zeuge in einem Brandstiftungsprozess eine wichtige Rolle: Ein 46 Jahre alter Taxifahrer hatte auf der Insel mehrere Feuer gelegt und hielt Polizei und Inselbewohner auf Trab.

 

Wir für unseren Teil verabschieden uns bei unseren Lesern für das Jahr 2010 und wünschen Ihnen und ihrer Familie einen guten Rutsch, sowie ein glückliches 2011.

 

Foto: Oliver Renter

 

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Fünf Verletzt bei Wohnhausbrand - 31.12.2010

Henstedt-Ulzburg (am) - In Henstedt-Ulzburg wurden am Freitag fünf Bewohner eines Mehrfamilienhaues bei einem Feuer verletzt. Mitten in der Nacht brach auf dem Hausflur des Wohnhauses ein Feuer aus. Die etwa dreißig Bewohner des Wohnhauses waren in ihren Wohnungen eingeschlossen. „Die Menschen standen an den Fenstern und riefen um Hilfe“ so Feuerwehreinsatzleiter Stefan Kunze. Mit Steckleitern und über die Drehleiter wurden die Bewohner aus den Wohnungen gerettet. Vier Personen erlitten dabei leichte Rauchvergiftungen. Laut Polizei lief ein Mann durch die Flammen auf dem Flur und zog sich lebensgefährliche Verbrennungen zu. Er und auch die anderen vier Verletzen wurden durch den Rettungsdienst versorgt der im Großaufgebot angerückt war.
Da sich das Feuer inzwischen auch in die Zwischendecke ausgebreitet hatte wurde auf der Straße vor dem Gebäude die Drehleiter aufgestellt. Auf der Rückseite des Wohnhauses wurde das Teleskopmastfahrzeug der Feuerwehr Kaltenkirchen aufgebaut. „Das ist eine Vorsichtsmaßnahme falls das Feuer sich ins Dach ausbreitet“ so Einsatzleiter Stefan Kunze.
Insgesamt wurden rund 100 Feuerwehreinsatzkräfte aus Henstedt-Ulzburg, Kisdorf und Kaltenkirchen eingesetzt.

Fotos: Arne Mundt

 

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Autowerkstatt brennt in Barnitz nieder - 29.12.10

Barnitz (ren) - Großeinsatz für die Feuerwehr am späten Mittwochabend: In Groß Barnitz bei Reinfeld brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Anwohner meldeten gegen 21:20 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einer Autowerkstatt in der Westerauer Straße, woraufhin die Leitstelle Süd Großalarm für 9 Feuerwehren ausrief.
Noch vor Eintreffen der Feuerwehr stand das 10x30 Meter große Gebäude in Vollbrand,
der Flammenschein war schon Kilometer vor der eigentlichen Einsatzstelle sichtbar.
Bei Temperaturen unter minus 10 Grad kämpften rund 100 Einsatzkräfte gegen die Flammen, gefrierendes Löschwasser erschwerte zusätzlich die Arbeit der Feuerwehr und verwandelte binnen weniger Minuten die Straße in eine Eisbahn. Tanklöschfahrzeuge aus den umliegenden Wehren wurden nachgefordert, sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oldesloe. „Als wir am Einsatzort eingetroffen sind, brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung“ erzählt Amtswehrführer Albert Iken. „Kurze Zeit später kam es zu ersten Explosionen durch lagernde Gasflaschen“ so Iken weiter. Im ständigen Wechsel wurden vier Trupps mit Atemschutz eingesetzt, nach knapp einer Stunde hatten sie das Feuer im Griff. Ob und wie viele PKWs noch in der Halle standen ist unklar. Der Schaden wird in die Hunderttausende geschätzt. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die  Arbeit auf und beschlagnahmte die Einsatzstelle bis auf weiteres. Ein direkt angebautes Bauernhaus konnte durch die Feuerwehr gerettet werden.

 

Fotos: Oliver Renter

 

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