Dachstuhlbrand - 25.08.2013

Hamburg (ct) - Im Dachstuhl eines vor kurzem erst sanierten Altbau aus 1867 brach am Sonntagabend gegen 20:45 Uhr ein Feuer aus. Nach kurzer Zeit stand der Dachstuhl des Altbaus auf 15 Metern in Vollbrand. Die Leitstelle der Feuerwehr löste „2. Alarm“ aus und schickte rund 74 Einsatzkräfte in die Stresemannstraße in Hamburg – Altona. Die Bewohner des 4 stöckigen Altbaus und der angrenzenden Gebäude mussten ihre Wohnungen verlassen und wurden für die Zeit der Löscharbeiten im Großraumrettungswagen untergebracht.

Mit zwei Hubrettungsfahrzeugen gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung von außen und über das Treppenhaus mit insgesamt vier C-Rohren vor. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die nahegelegenen Gleise der S-Bahn und der Fernbahn für über eine Stunde gesperrt werden. Ebenfalls wurde die Stresemannstraße und teile der Max-Brauer-Allee gesperrt. Nach zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte abspann gegeben. Acht Wohnungen wurden durch das Feuer und dem Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen und unbewohnbar.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Reetdachhaus angezündet - 04.08.2013

Hamburg (ct) - Unbekannte Täter zündeten am Sonntagmorgen gegen 00:30 Uhr das Dach eines reetgedeckten Hauses gleich an mehreren Stellen an. Auf der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte noch die zusätzlich Information, dass sich noch eine Person in dem Gebäude befinden soll. Als nun die ersten Kräfte am Niedergeorgswerder Deich ankamen, hatte sich der Bewohner bereits selbstständig in Sicherheit gebracht und wurde noch einmal im Rettungswagen durchgecheckt. Mit mehreren C-Strahlrohren gingen die Berufsfeuerwehr Veddel mit der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf gegen das Feuer vor. Schnell waren die Flammen gelöscht, doch an der Vorderseite des alten Gebäudes hatte sich das Feuer schon im Reet ausgebreitet. In mühevoller Kleinarbeit mussten die Einsatzkräfte die Reetbündel mit Hilfe von Seiten- und Bolzenschneidern vom Draht befreien und das Dach teilweise für Nachlöscharbeiten abdecken.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Brandstiftung in Bad Oldesloe: Sieben Feuer in nur zwei Stunden - 18.07.2013

 

Bad Oldesloe (ren) – Wenig Schlaf und viel Feuer, so lautet die Bilanz der Feuerwehr Bad Oldesloe. In der Nacht zu heute hielt ein Feuerteufel die Einsatzkräfte in Atem. In wenigen Stunden mussten sie im Stadtgebiet Bad Oldesloe gleich sieben mal ausrücken, zwei mal wurde es sogar richtig ernst. Gezielte Brandstiftung, so nennt ein Polizeisprecher das Geschehen was sich letzte Nacht abgespiel that. Es brannten Mülltonnen, mobile Toiletten für Baustellen und Hecken. In der Breslauerstraße breitete sich ein Feuer auf ein Carport aus, das Übergreifen auf das Wohnhaus konnte im letzten Moment verhindert werden. Ebenso in der Hamburgerstraße, wo die Einsatzkräfte nur durch schnelles Eingreifen eine Ausbreitung verhindern konnten. Trotzdem wurden drei PKW durch die Flammenzerstört. In regelmäßigen Abständen liefen über Funk neue Einsätze rein, berichtet Feuerwehrchef Kai-Uwe Gatermann. „Durch das hohe Einsatzaufkommen und die bereits gebundenen Fahrzeuge wurde es stellenweise kniffelig, die vielen Brände abzuarbeiten“, berichtet er. Grund genug einen zweiten Vollalarm auslösen zu lassen, um noch mehr Personal vor Ort zu haben, denn das ist Nachts rar. Noch während der Löscharbeiten leitete die Polizei in der Stadt eine Suchaktion ein, um Verdächtige Personen zu ermitteln. Der entstandene Schaden wird auf ca. 100.000 € geschätzt.


Wer sachdienliche Hinweise zu den Brandstiftungen geben kann wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04531-501-0 bei der Polizeidirektion Bad Oldesloe zumelden.

 

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