Wohnhaus am Steindamm durch Feuer zerstört - 06.12.2010

Ratzeburg (shp) - Dichte teils dunkle Rauchschwaden quollen am Montagvormittag aus den Fenstern sowie aus dem Dachstuhl eines Zweifamilienhauses am Steindamm in Ratzeburg. Das Feuer in der Zwischendecke machte beide Wohnungen unbewohnbar - die vier anwesenden der insgesamt sechs Bewohner erlitten Schocks, ein Mieter musste sogar mit Herzbeschwerden ins Krankenhaus gebracht werden.

Nachdem Ratzeburgs Wehrführer und Einsatzleiter Michael Dawert gegen 10:55 Uhr als erster vor Ort war, ließ er sofort die umliegenden Feuerwehren aus Bäk-Mechow-Römnitz sowie Ziethen durch die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe mitalarmieren. Bei der Erkundung entdeckten die Feuerwehrleute im Haus mehrere Haustiere und konnten diese noch rechtzeitig retten. Die dreiköpfige Familie im Erdgeschoss hatte das Feuer selbst bemerkt und den Notruf gewählt. Wenige Minuten später begannen die ersten Atemschutztrupps mit der Brandbekämpfung - die sich jedoch schwieriger als zunächst gedacht gestaltete: „Neben einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl hatten wir offensichtliche einen ausgedehnten Schwelbrand in der Zwischendecke zum Obergeschoss“, berichtet Einsatzleiter Dawert. Nur durch das sofortige öffnen der zunächst abgehängten sowie der darüber liegenden Zwischendecke mittels Motorkettensägen konnten die eingesetzten Atemschutztrupps ein durchzünden des Wohnhauses in letzter Minute verhindern“, so Dawert weiter. Die über 60 Einsatzkräfte konnten den eigentlichen Brand, der vermutlich im Erdgeschoss durch eine dort befindliche Kaminanlage entstanden ist, zwar schnell löschen - die Suche nach den großflächig verteilten Glutnester in der Zwischendecke des Hauses gestaltete sich jedoch wesentlich aufwendiger. „Um die Brandnester in der von Brettern eingeschalten Torfschicht die als Isolierung diente aufzuspüren, mussten wir zirka 65 Quadratmeter Decke von unten und oben aufsägen“, berichtet Wehrführer Dawert. Dabei bewies sich mal wieder die Ratzeburger Wärmebildkamera als äußerst nützlich. Die Einsatzkräfte konnten dadurch zwar ein völliges Ausbrennen des Dachstuhls verhindern - unbewohnbar wurde das Haus durch das Feuer, die offene Decke sowie den beißenden Brandqualm, der sich im ganzen Haus ausbreitete, dennoch. Ein Mieter musste während der Löscharbeiten mit plötzlich auftretenden Herzbeschwerden von einer Rettungswagenbesatzung in Krankenhaus gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis 14:40 Uhr an, bevor endgültig der Leitstelle "Feuer aus" gemeldet werden konnte. „Die Bewohner der oberen Wohnung sind zunächst bei Freunden – die der unteren Wohnung vorübergehend im Seniorenwohnsitz untergebracht“, sagte Polizeipressesprecherin Sonja Kurz. „Die Feuerwehrleute haben wirklich hervorragende und professionelle Arbeit geleistet und sehr viel von unserem privaten Eigentum gerettet – dafür möchten wir ihnen an dieser Stelle sehr danken“, sagte das betroffenen Ehepaar Angelika und Jürgen L. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt in der Kaminanlage für den Brandausbruch verantwortlich sein. „Die genaue Schadenshöhe ist derzeit nicht bekannt, sie dürfte sich jedoch auf einen höheren fünfstelligen Betrag belaufen“, berichtet Sonja Kurz weiter. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die ersten Ermittlungen auf. Die B 208 war im Bereich der Schweriner Straße für etwa zwei Stunden für den Verkehr komplett gesperrt.

 

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Trucker fährt gegen Brücke - 06.12.2010

Hamburg (shp) - Ein Lkw-Fahrer wollte am Montagabend mit seinem Lkw auf die A1 in Fahrtrichtung Bremen/Hannover als er bemerkte, dass er in die Falsche Richtung unterwegs war. Er fuhr die Autobahnabfahrt Hamburg-Öjendorf ab. „Eigentlich wollte ich dann wieder auf die Autobahn in Richtung Bremen bemerkte dann aber das ich in ein Wohngebiet hinein fuhr“ so der Fahrer des Lkws vor Ort.

Beim Wenden auf dem Bus- und U-Bahnhof Steinfurther Allee übersah er dann das Schild mit der Höhenbegrenzung für 3,50m und fuhr ungebremst gegen die Fußgänger Brücke.
Am Lkw mit dem Container, sowie an der Fußgängerbrücke entstand hoher Sachschaden.
Da man eine erhebliche Beschädigung an der Brückenkonstruktion nicht ausschließen konnte wurde diese für das Überqueren der Busspur zum Parkplatz für die Fußgänger gesperrt.
Mit einem Abschlepper wurde der Lkw dann in die nächste Werkstatt gebracht. Ein Gutachten über den entstanden Schaden an der Brücke muss noch erstellt werden.

Fotos: Christian Timmann

 

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Rüdiger Biebow ist neuer stellvertretender Amtswehrführer - 06.12.2010

Harmsdorf (shp) - Zu einer Delegiertenversammlung im Harmsdorfer Dorfzentrum trafen sich am Dienstagabend die Abordnungen der 24 Freiwilligen Feuerwehren des Amts. Der Höhepunkt auf der Tagesordnung war die Wahl des zweiten stellvertretenden Amtswehrführers. „Die Wahl war notwendig geworden, weil ich im Oktober dieses Jahres als bisheriger stellvertretender Amtswehrführer den Posten des Amtswehrführer von Torsten Möller übernommen hatte“, berichtet Axel Maluche. Als Gäste waren Amtsvorsteher Martin Fischer, der stellvertretende Kreiswehrführer Torsten Möller, Bürgermeister Hans-Heinrich Mahnke, Sascha Bolbach vom Ordnungs- und Sozialamt, Ratzeburgs Wehrführer Michael Dawert sowie zahlreiche Ehrenmitglieder vertreten. Gleich nach der Begrüßung übernahm Torsten Möller das Wort und beförderte Axel Maluche aufgrund seines Amtes zum Hauptbrandmeister drei Sterne. An Wahlberechtigten konnte Maluche 69 der insgesamt 81 Delegierten begrüßen. „Ich bedankte mich bei allen Feuerwehrfrauen und Männer für die ständige Einsatzbereitschaft und spreche ebenfalls mein Dank für den sehr schön ausgerichteten Kreisfeuewehrverbandstag in Salem aus“, so Amtsvorsteher Martin Fischer in seiner Rede. Anschließend übernahm er die Vorlesung der Wahlvorschläge. „Ordnungsgemäß und Fristgerecht war bei uns Rüdiger Biebow aus Sterley vorgeschlagen worden“. Nach der geheimen Wahl gab Amtswehrführer Maluche das Ergebnis bekannt: Mit fünf ungültigen und 64 Ja Stimmen besetzt Rüdiger Biebow nun gemeinsam mit Jens Timm den Posten als stellvertretenden Amtswehrführer. Axel Maluche gratulierte Rüdiger Biebow und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit. „Ich bedankte mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich ebenfalls auf eine gute Zusammenarbeit mit euch“, so Rüdiger Biebow nach der Wahl zu den Anwesenden. Zum Schluss der Versammlung überreichte Axel Maluche Torsten Möller für die zuvor geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren als Amtswehrführer ein kleines Präsent.

 

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