Blaues Pulver läuft aus LKW - Feuerwehr im Einsatz - 14.07.2010

(shp) A1 Ohlendiek - Bereits am Dienstagabend war auf der Autobahnraststätte „Ohlendiek“ kurz vor Ahrensburg ein blaues Pulver aus einem Lkw ausgelaufen. Die Polizei wurde durch Passanten verständigt. Zwischenzeitlich hatte der Slowenische Lkw-Fahrer das Pulver selber aufgenommen und verladen. Bei der Überprüfung des Aufliegers viel der Polizei auf das einer von insgesamt 21 Big-Bag`s aufgerissen war, aber zwischenzeitlich von dem Fahrer wieder verschlossen wurde. Ein zweiter Lkw wurde angefordert um die Komplette Ware umzuladen. „Der Auflieger war für die Big-Bag`s nicht geeignet“ erklärte ein Politeibeamter. „Bei den Planen-Lkw reißen die Big-Bag`s an den seitlichen Stützen leicht auf“ so die Polizei. Der zweite Lkw war ein Kofferauflieger in die die Big-Bags umgeladen werden mussten. Die Umladeaktion wurde am Mittwoch begonnen. Beim Umladen viel auf das es weiterhin aus einem der Big-Bag`s das Blaue Pulver rieselt. „Um das Kupfersulfat zu bergen wurde die Feuerwehr gerufen“ so ein Polizeibeamter vor Ort. Die Feuerwehren aus Stapelfeld, Braak und des Löschzug-Gefahrgut wurden alarmiert. Unter Schutzanzüge und mit Maske auf machten sich die Feuerwehrleute dabei das Gefahrgut in einen neuen Behälter umzuladen. Das Kupfersulfid hat reizende und ätzende Eigenschaften. Der 48-jährige Slowene war mit dem 40-Tonner auf der A1 von Holland kommend in Richtung Dänemark unterwegs.

Fotos: Arne Mundt

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Formaldehyd tropf aus Lkw - 01.07.2010

(shp) A1 Buddikate - Ein Tropfender Gefahrguttransporter sorgte am Donnerstagnachmittag für Großalarm auf der Raststätte Buddikate. Gegen 15.40 Uhr wurde die Feuerwehr Großhansdorf auf die A1 in Richtung Lübeck alarmiert. Auf dem Parkplatz war der Tank eines Gefahrgutlasters aus dem Emsland leck geschlagen. „Nur einer der vier Kammern war betroffen“ erklärt Kreiswehrführer Gerd Riemann. Die Spezialisten des Löschzug-Gefahrgut rückten mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften an. Durch die Rettungsleitstelle wurde der Rettungsdienst zur Sicherung der Einsatzkräfte alarmiert. Die Formaldehydlösung tropfte aus dem Tank und musste von der Feuerwehr aufgenommen werden. Unter Chemikalien-Schutzanzügen musste die Feuerwehr diese schweißtreibende Arbeit durchführen. Da die Abdichtmaßnahmen nicht den gewünschten erfolgt brachten, wurde die 9000 Tonnen Formaldehyd aus dem Tanker gepumpt. Dafür wurde ein zweites Fahrzeug der gleichen Spedition angefordert. Die Raststätte wurde für mehrere Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr war stundenlang mit dem Gefahrgut beschäftigt.

Fotos: Christian Timmann

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22-jähriger Ertrinkt im Badesee - 29.06.2010

(shp) Hamburg - Bei einem tragischen Badeunfall ist am Montagnachmittag gegen 18 Uhr ein 22-jähriger junger Mann im Westsee in Allermöhe ertrunken. Der Junge Mann war nach der Arbeit mit vier weiteren Kollegen zum Badesee gefahren. Bei herrlichem Badewetter entschlossen sich die vier Männer zu einem nicht weit entfernten Schwimmponton was etwa mittig im See war zu schwimmen. Dabei bemerkten die anderen drei Männer, dass der 22-jährige aus Glückstadt nicht mehr hinterher kam“, sagte ein Polizeisprecher. Badegäste die ebenfall den in Panik fuchtelnden Mann gesehen hatten, haben sofort die Feuerwehr alarmiert, die mit einem Großaufgebot anrückte. „Ein Arbeitskollege der noch zurück schwamm um ihn zu helfen wurde beim Festhalten unter Wasser gezogen und musste daraufhin Luft holen. Als er wieder nach dem ertrinkenden greifen wollte war er schon tragischer Weise schon Untergegangen“, so der Beamte weiter. Die Verständigten Kräfte der Feuerwehr und die Besatzung des Christoph Hansa machten sich umgehend auf die Suche nach der ertrunkenen Person. Mit einer Wärmebildkamera aus dem Hubschrauber hinaus versuchte man das Gebiet einzugrenzen. Zusätzlich neben 55 Einsatzkräften der Berufs- sowie Freiwilligen Feuerwehr waren mehrere Rettungsboote, acht Taucher der Hamburger Berufsfeuerwehr und sechs Taucher der DLRG im Einsatz. Jedoch ohne Erfolg. Der Junge Mann ertrank und blieb unter der Wasseroberfläche. „Der Westsee in Allermöhe ist bis zu 12 Meter Tief, trübe und sehr uneben, was die Suche extrem erschwerte“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Seine drei verzweifelten Kollegen brachen am Strand zusammen und mussten von den Rettungskräften und später vom Kriseninterventionsteam des DRK betreut werden. Die Taucher suchten bis spät in den Abend konnten den jungen Mann aber nicht mehr finden. Am Dienstagvormittag dann die traurige Gewissheit. „Bei der am Dienstagmorgen angeordneten nachsuche entdecke ein Taucher den Mann leblos im Wasser treibend. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod des 22-jährigen Mannes feststellen. Beim Westsee handelt es sich um einen frei zugänglichen Badesee. Die Polizei wies aus gegebenen Anlass noch einmal darauf hin, dass das Baden dort auf eigene Gefahr erlaubt ist. „Wir gehen davon aus, dass der Glückstädter durch die unterschiedlichen Temperaturen im See Krämpfe bekam und sich deshalb nicht mehr über Wasser halten konnte“, erklärt ein Polizeibeamter.

Fotos: Christian Timmann

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