Mord in Groß Disnack: Freund sticht Bekannten nieder - 30.10.2010

Groß Disnack (shp) - Ein 38-jähriger Ratzeburger hat am frühen Sonnabendmorgen gegen 7:45 Uhr in Groß Disnack in der Dörpstraat seinen 47-jährigen Bekannten mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Das Opfer Uwe. W. starb kurze Zeit später an seinen schweren Verletzungen auf dem Weg in die Lübecker Universitätsklinik. Ersten Informationen zufolge hat der Täter wie ein besessener auf das 47-jährige Opfer Uwe W. eingestochen. Der Täter rief anschließend persönlich bei der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe an und stellte sich. „Dort gab der Mann an das er jemanden mit dem Messer verletzt hatte und jetzt zu einem Schnellrestaurant am Rackerschlag (MC Donalds) ins sieben Kilometer entfernte Ratzburg fahre“, berichtet Pressesprecher Jan-Hendrik Wulff von der Lübecker Polizei. Dort konnte eine Streifenwagenbesatzung den in einem Ford Mondeo sitzenden Täter widerstandslos festnehmen. Er wurde anschließend zur Polizeiwache nach Ratzeburg gebracht. Der Täter ist der Polizei unter anderem wegen Vergewaltigung, Raub und Drogendelikten ausreichend bekannt. „Die 48-jährige Lebensgefährtin wollte gerade mit dem Hund Gassi gehen als sich der 38-jährige Ratzeburger Bekannte nach dem 47-jährigen Mann erkundete“, so Jan-Hendrik Wulff. „Kurze Zeit später hörte die Frau sowie Nachbarn das laute Geschrei des 47-jährigen vor dem Einfamilienhaus am Ortseingang der kleinen 100 Seelengemeinde“, so Wulff weiter. Als die Frau am Haus ankam, lag Uwe W. bereits blutüberströmt, bewusstlos und mit mehreren Stichwunden im Oberkörperbereich schwer verletzt vor der Haustür. Nachbarn leisteten sofort Erste Hilfe. Der Ratzeburger Notarzt forderte aufgrund der schweren Verletzungen sofort den Rettungshubschrauber Christoph 12 aus Siblin mit einem weiteren Notarzt an. Nach einer über einstündigen Erstversorgung vor dem Einfamilienhaus wurde das lebensgefährlich verletzte und regelrecht aufgeschlitzte Opfer Uwe W. unter laufender Reanimation zweier Notärzte in die Universitätsklinik nach Lübeck gebracht. Auf dem Weg dahin verstarb er an seine schweren Verletzungen. Ein Polizeibeamter sicherte am Tatort die vermutliche Tatwaffe. Es war ein zehn bis 15 Zentimeter langes blutverschmiertes Küchenmesser. „Ich habe gehörte wie Uwe W. laut um Hilfe geschrieen hatte und sofort die Polizei informiert“ sagte ein Nachbar. Ersten Erkenntnissen zufolge, hatte der Täter das Opfer bereits am Freitag aufgelauert. „Über Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt, sicher ist bislang nur, dass sich die Beteiligten kannten“, sagte Pressesprecher Jan-Hendrik Wulff. Beamte des Zentralen Kriminaldauerdienstes (ZKD) Lübeck führten am Einsatzort sowie am Fluchtwagen erste Ermittlungen durch. Kriminaltechniker der Lübecker Bezirkskriminalinspektion (BKI) haben am Nachmittag Spuren auf dem Grundstück des Verstorbenen gesichert. Das Opfer führte bis zum heutigen Tage einen kleinen Imbisswagen vor einem Discounter (Netto) in der Ratzeburger Bahnhofsallee. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 1 der Lübecker Bezirkskriminalinspektion. Der 38-jährige Ratzeburger Täter wurde noch am Sonnabend vernommen. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Ob gegen den Täter Haftbefehl erlassen wurde ist noch nicht bekannt.

 

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Messerstecherei in Hamburg - 03.08.2010

(ots) Hamburg - Abend kam es in einer Wohnunterkunft in Hmb.-Billstedt zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf die Beteiligten lebensgefährliche Messerstichverletzungen davontrugen. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Nach den bisherigen Erkenntnissen gerieten die beiden Männer, ein 32-jähriger Russe und ein 27-jähriger Deutscher kasachischer Herkunft, aufgrund von Geldschulden in einen Streit. Im weiteren Verlauf soll der 32-Jährige mit zwei Messern auf den vermeintlichen Schuldner losgegangen sein und ihn dabei an Bauch und Gesäß nicht unerheblich verletzt haben. Der 27-Jährige konnte eines der Messer ergreifen. Dabei brach die Klinge ab. Als sein Kontrahent erneut angriff, stach der 27-Jährige mit der Klinge auf den 32-Jährigen ein und versetzte diesem einen lebensbedrohlichen Stich in den Brustbereich. Von weiteren Bewohnern wurden die Rettungskräfte verständigt. Die Verletzten kamen in ein Krankenhaus und wurden notoperiert. Ihr Zustand hat sich nach Auskunft der behandelnden Ärzte stabilisiert.

Fotos: Christian Timmann 

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