Feuer in der Isolierung beschäftigt die Feuerwehr - 27.11.2011

Bad Segeberg (am) - Am Samstagabend musste die Segeberger Feuerwehr zu einem Feuer in die Brandenburger Straße ausrücken. Um 22.50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, da in einem Dachstuhl ein Feuer ausgebrochen war. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, fanden die Feuerwehrleute einen Schwelbrand in einer Zwischendecke vor. Unter Atemschutz wurden teile des Daches geöffnet. Mit einer Kettensäge wurde die Decke geöffnet um nach dem Feuer zu suchen. Mit einer Wärmebildkamera konnte die Feuerwehr das Feuer rasch ausmachen und mit der Brandbekämpfung beginnen. Das Feuer strecke in der Isolierung zwischen den Dachpfannen und dem Dachboden. Die Feuerwehr konnte das Feuer unter Kontrolle bringen, ohne groß Schaden durch Löschwasser zu verursachen. Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

AM26112011-feuersegeberg-003__1322396796.jpg

AM26112011-feuersegeberg-001__1322396806.jpg

AM26112011-feuersegeberg-002__1322396817.jpg

AM26112011-feuersegeberg-004__1322396831.jpg

AM26112011-feuersegeberg-005__1322396848.jpg

Im Wald entsorgt: Gefahrguteinsatz in Wilstedt - 26.11.2011

Wilstedt (am) - Illegal entsorgte Fässer mit unbekannten Flüssigkeiten sorgten am Samstagabend für eine stundenlangen der Feuerwehr in Wilstedt. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten speziell ausgebildete Feuerwehrleute mehrere Fässer auf Schäden untersuchen und feststellen welche Flüssigkeit sich in den Gefäßen befindet.

 

Ein Anwohner hatte am Samstagabend die Fässer im Kreutzweg auf einer Grünfläche entdeckt und die Polizei alarmiert. Die forderte umgehend die Feuerwehr an, als sie die gefährlich aussehenden Fässer sah. Die Wilstedter Feuerwehr und die Spezialisten des Löschzug-Gefahrgut des Kreises Stormarn wurden gegen 21.30 Uhr durch die Leitstelle in Bad Oldesloe alarmiert.  Die ersten Einsatzkräfte des LZG rüsteten sich mit Chemikalienschutzanzüge aus und erkundeten um welches Gefahrgut es sich handelt. Die Feuerwehrmänner sicherten die Fässer zunächst um ein Auslaufen der Flüssigkeit zu verhindern. Weiter wurden Proben der Flüssigkeit genommen und zur Berufsfeuerwehr nach Hamburg verbracht, um sie dort zu analysieren. „Vermutlich ist es ein Leichtlauföl gewesen“ so Feuerwehreinsatzleiter Kay Seidewitz. Die Experten des Löschzug-Gefahrgut sicherten acht Gebinde in Überfässer. Die insgesamt 900 Liter wurden durch eine Spezialfirma aus Lübeck entsorgt. „Ein Teil des Stoffes war in das Erdreich gelangt. Der Boden muss an der Stelle ausgetauscht werden“ so Seidewitz. Bis zwei Uhr in der Nacht waren die Kräfte im Einsatz. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

AM26112011-gefahrgut-001__1322396447.jpg

AM26112011-gefahrgut-002__1322396458.jpg

AM26112011-gefahrgut-003__1322396471.jpg

AM26112011-gefahrgut-004__1322396480.jpg

Großfeuer beim Naturschutzverein Jordsand - 23.11.2011

Ahrensburg (kfv) - Am gestrigen Dienstag gegen 14.50 Uhr sah Thorsten Harder, Geschäftsführer des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. aus seinem Bürofenster im Haus der Natur in Wulfsdorf bei Ahrensburg (Stormarn) plötzlich meterhohe Flammen züngeln. Aus dem Mittelteil einer gegenüberliegenden, 12x6 Meter großen Gartenscheune quoll zudem dichter Rauch. Als Minuten später die Freiwilligen Feuerwehren Wulfsdorf und Ahrensburg zur Stelle waren, stand das gesamte Gebäude bereits in Vollbrand. Einsatzleiter HBM Stefan Rynio hatte schon  auf der Anfahrt Großalarm auslösen lassen. Die Freiwillige Feuerwehr Großhansdorf wurde nach alarmiert. Das Feuer wurde sodann durch 50 Löschkräfte mit einem B-Rohr, drei C-Rohren und einem Wasserwerfer bekämpft. Das vollständige Niederbrennen des hölzernen Gebäudes konnte jedoch nicht verhindert werden. Durch den massiven Löscheinsatz gelang es aber ein Übergreifen der Flammen auf eine nur wenige Meter entfernte große Scheune des Gutes Wulfsdorf zu verhindern.

 

Mensch und Tier wurden bei dem Feuer nicht verletzt. In dem niedergebrannten Gebäude lagerten Boote und Ausrüstung des Vereins Jordsand, der u.a. an der Nordseeküste mehrere Vogelschutzgebiete betreut. Die Höhe des Sachschadens dürfte  deshalb erheblich sein. Die Polizei hat nach Beendigung der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.   

 

Fotos: Kreisfeuerwehrverband Stormarn

 

Feuer_Wulksdorf_Jordsand_22.11.2011_001__1322075525.jpg 

Feuer_Wulksdorf_Jordsand_22.11.2011_010__1322075535.jpg

Feuer_Wulksdorf_Jordsand_22.11.2011_011__1322075546.jpg

Feuer_Wulksdorf_Jordsand_22.11.2011_017__1322075564.jpg

Feuer_Wulksdorf_Jordsand_22.11.2011_028__1322075576.jpg

Login