Defekte Oberleitung: ICE aus München steht still - 22.11.2010

Hamburg (shp) - Durch eine defekte Oberleitung an der Lombardsbrücke musste ein ICE der Deutschen Bahn aus München kommend kurz nach Mitternacht einen Zwangshalt einlegen. Ein Stück der Oberleitung hing hinunter und beschädigte den Triebwagen und blieb danach auf einem weiteren Waggon liegen. Die Oberleitung musste für die Evakuierung des Zuges Strom los geschaltet werden. Mit einem Spezialfahrzeug der Bahn konnte ein weiterer Trupp die Gleise vor und hinter dem Zug erden. Mit Hilfe der Bundespolizei und der Feuerwehr konnten die 46 Passagiere den ICE nach rund eineinhalb Stunden unverletzt verlassen. Busse brachten die Passagiere anschließend zu ihren eigentlichen Zielbahnhöfen. Die genaue Schadenshöhe durch Ausfall und Beschädigung der Lok steht zur Zeit noch nicht fest

 

Foto: Christian Timmann

 

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Tanker droht im Hafen zu sinken - 02.10.2010

Hamburg (shp) - Ein Tankschiff mit 1000 Tonnen Diesel, das im Hohen Schaar Hafen an der Shell Raffinerie vor Anker lag drohte in den frühen Mittagsstunden zu Sinken. Vermutlich führten falsch beladene Balasttanks zu einer starken Schräglage aus der es ohne Hilfe nicht mehr raus kam.
Die Berufsfeuerwehr Hamburg rückte mit mehreren Pumpen an um eine Umweltkatastrophe zu verhindern. Nach einer längeren Zeit entspannte sich die Lage dann wieder und das Tankschiff schwamm wieder grade. Auch auf der Elbe bei Stade war die Feuerwehr im Einsatz. Ein Binnenschiff drohte zu sinken nachdem durch ein Leck riesige Wassermassen in das Schiff gelangten. Die Besatzung konnte das Leck mit eigenen Mitteln sichern. Die Feuerwehr pumpte das Schiff wieder leer.

Fotos: Christian Timmann

 

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Unwetter über Ratzeburg - 13.08.2010

(shp) Ratzeburg - Eine Unwetterfront die bereits seit dem frühen Donnerstagmorgen über das südliche Schleswig – Holstein zog, bescherte den Einsatzkräften von Feuerwehr und THW zahlreiche Einsätze. Am schlimmsten hatte es diesmal Ratzeburg die Kreisstadt des Kreises Herzogtum Lauenburg getroffen. „Große Teile des im Um- und Neubau befindlichen Gelände der Lauenburischen Gelehrtenschule standen ab 09:40 Uhr unter Wasser“, berichtet Wehrführer Michael Dawert. „Die Gullys, Sandböden und die asphaltieren Flächen konnten die großen Wassermassen nicht mehr aufnehmen, so dass das Wasser im Minutentakt stiegt“, so Dawert weiter. Weil selbst die Ratzebuger Feuerwehr bei solchen Wassermengen schnell mit ihrer Pumpentechnik an ihre Grenze kommt, forderte Einsatzleiter Hauke Tonn sofort das Ratzeburger Technische Hilfswerk (THW) mit großen Schmutzwasserpumpen nach. „Das Wasser sorgt für zahlreiche Probleme auf dem Gelände der lauenburgischen Gelehrtenschule. Zum einen drohte das Wasser in die Sporthalle zu laufen, des weiteren waren die Wassermassen kurz davor die Kellerräume von dem nur wenige Meter entfernten Finanzamts zu überfluten“, erklärt Wehrführer Michael Dawert. Weil auch noch abfließendes Wasser vom Gelände der Gelehrtenschule einen Erdrutsch auslöste, musste die Straße Rensemoor komplett gesperrt werden. Auch hier machte sich das Ratzeburger THW sofort an die Arbeit und schaufelte die Straße so gut es ging frei. Die Lenzarbeiten dauerten bis 16 Uhr. Zwischenzeitlich musste noch eine voll gelaufene Tiefgarage in der Heinrich Hertz Straße leer gepumpt werden sowie ein Entstehungsbrand in der Straße Röpersberg gelöscht werden. Doch die anschließende verdiente Ruhe sollte nicht von langer Dauer sein. „Bereits um 16:40 Uhr, nur 40 Minuten nachdem wir die Einsatzstelle an der lauenburgischen Gelehrtenschule verlassen hatten, schrillten erneut die Funkmeldeempfänger“; so Wehrführer Dawet. Diesmal musste als erstes der Kreuzungsbereich Möllner Straße / Bahnhofallee vom Regenwasser befreit werden. Anschließend ging es erneut mit dem THW auf das Geländer der Gelehrtenschule am Fuchswald. Genau wie beim ersten Mal stand auch diesmal große Teile der Außenanlage unter Wasser. Gegen 20:30 Uhr war auch dieser Einsatz erneut abgearbeitet und die erschöpften Einsatzkräfte genossen ihren wohl verdienten Feierabend.

 

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