JHV bei der FF Grambek: Bernd Ergezinger bleibt Wehrführer - 09.01.11

Grambek (shp) - Am vergangenen Freitag fand um 19:30 Uhr im Grambeker Feuerwehrgerätehaus eine der ersten diesjährigen Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren statt. Bei der Wahl des Wehrführers erhielt der bereits amtierende Wehrführer Bernd Ergezinger von 25 Wahlberechtigen 23 Ja Stimmen und bleibt somit weitere sechs Jahre Chef 27 köpfigen der Wehr. Neben einigen Gästen war auch Bürgermeister Uwe Buske der selbst aktiver Feuerwehrmann ist, Amtswehrführer Erich Püst sowie Sven Stonies als Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes anwesend. Wehrführer Bernd Ergezinger konnte von 12 Einsätze im zurück liegenden Jahr berichten. „Neben einem Großfeuer am 7. April in Kehrsen hatten wir zwei Mittelbrände, drei technische Hilfeleistungs Einsätze eine Brandschutzerziehung sowie sechs Sicherheitswachen als Einheit vorbildlich abgearbeitet“. Weiterhin machte Ergezinger deutlich, dass die Kameraden insgesamt 22 regionale und überregionale Lehrgänge besucht hatten. Neben lobenden Worten verteilte der Wehrchef aber auch einen kleinen Appell an den Gemeinderat. „Unser Tanklöschfahrzeug (TLF) wird in diesem Jahr bereits 21 Jahre alt und aus diesem Grund möchte ich schon einmal rechtzeitig darauf hinweisen, Rücklagen für Ersatzbeschaffung zu bilden“. Bei den weiteren Wahlen wurde Eckhard Brauner als Kassenprüfer sowie Gerd und Torsten Burmester als Festausschussmitglieder einstimmig gewählt. Dennis Ohrt wurde als Feuerwehranwärter in die Wehr aufgenommen. Nico Friesicke, Carsten Müller, Dirk Johannsen und Dietmar Schlender wurden zum Feuerwehrmann befördert. Weiterhin konnte Wehrführer Ergezinger Rainer Hübenbecker für (10) und Herbert Lindemann für (30) Jahre aktiven Feuerwehrdienst ehren. Gerhard Burmester wurde von Sven Stonies für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber ausgezeichnet.

 

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Jahreshauptversammlung bei der Ratzeburger Feuerwehr - 09.01.11

Ratzeburg (shp) - Ein sehr arbeitsreiches Jahr liegt hinter den Männern und Frauen der Feuerwehr Ratzeburg. „Zwar waren es nicht unbedingt alles Großeinsätze aber immerhin 27 mehr als 2009“, berichtet Wehrführer Michael Dawert am Samstagabend während der Jahreshauptversammlung im Gerätehaus. Als Gäste waren unter anderen Bürgervorsteher Ottfried Feußner, Bürgermeister Rainer Voß, zahlreiche Vertreten aller „Blaulichtfraktionen“, Kreiswehrführer Michael Raddatz sowie die Wehrführungen der umliegenden Gemeinden und Städte anwesend. Nach einer Schweigeminute für die beiden im letzten Jahr verstorbenen Kameraden folgten die Grußworte der Gäste. „Ich überbringe die Grüße der Stadt und bedanke mich für ihre ständige Einsatzbereitschaft zum Wohle der Bürger – Wir fühlen uns bei Ihnen gut aufgehoben“, sagte Ottfried Feußner. Mit den Worten „Steig nicht so hoch hinaus und bleib immer auf dem Boden der Tatsachen“, spielte Feußner auf die finanzielle Lage der Stadt und die bevorstehende Ersatzbeschaffung einer Drehleiter an. In diesem Zug übergab Feußner Michael Dawert wie bereits seit drei Jahren in Folge immer ein anderes winziges Modellauto. Kreiswehrführer Michael Raddatz machte in seiner Rede deutlich, dass die Erfordernisse einer Wehr nicht nach Einsätzen sonder allgemein auf guten Stand sein muss. „Egal ob eine Land- oder Stadtwehr die Ausrüstung einer Feuerwehr muss zeitgemäß sein!“. Wehrführer Dawert gab in seinem anschließenden Jahresbericht bekannt, dass die 72 aktiven Mitglieder der Wehr 205 Mal im abgelaufenen Jahr alarmiert worden sind, um in Ratzeburg sowie in den umliegenden Gemeinden Hilfe zu leisten. „Wir rückten zu 121 Technische Hilfeleistungs-, 40 Brand-, 16 Wasserrettungs-einsätzen sowie 28 Auslösungen von Brandmeldeanlagen aus“. „Dabei konnten wir 33 verletzte Personen retten, sechs Mal war der Tod leider schneller“. Weiterhin gab Dawert bekannt, dass dieses Jahr ein neues Logistikfahrzeug mit Ladebordwand im Dienst gestellt wird. „Für diese Anschaffung geht der Gerätewagen Gefahrgut sowie eine VW Pritsche im Ruhestand“. Bis auf den Einsatzleitwagen ist der Fuhrpark der Wehr dann auf guten Stand. Die auch in der Kreisstadt bereits lang ersehnten neuen digitalen Meldeempfänger werden ab Dienstag ausgegeben und endlich in Betrieb genommen. Zum Schluss gab Dawert noch bekannt, dass ein gemeinsamer Übungsturm von THW und Feuerwehr im Innenhof der Wache entstehen wird. Bei den Wahlen wurde Hauke Tonn nach seiner ersten sechsjährigen Amtszeit als stellvertretender Wehrführer im Amt bestätigt und mehrheitlich wiedergewählt. Henry Lucassen ist neuer Kassenprüfer der Wehr.

Fin Hilgert wurde zum Ober- und Jan und Volker Hilgert zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Michael Raddatz beförderte den stellvertretenden Zugführer Hanno Greßmann zum Hauptlöschmeister drei Sterne. Für zehnjährige aktive Feuerwehrzugehörigkeit wurden Jan und Volker Hilgert sowie Sebastian Nimtz geehrt. Weiterhin wurden Michael Brandt für (20 Jahre), Matthias Ahrend, Hauke Tonn, Torsten und Axel Wilhelm für (30 Jahre) geehrt. Bernd Röseler, Armin Barlowski und Hans-Helmut Timmermann erhielten für 40 jährige aktive Mitgliedschaft von Michael Raddatz das Brandschutzehrenzeichen in Gold verliehen. Zum Schluss der Versammlung ehrte Michael Raddatz Wehrführer Dawert mit einer seltenen Auszeichnung vom Deutschen Feuerwehrverband für „hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens“ mit dem Deutschen Feuerwehr Ehrenkreuz in Silber.



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25 neue Löschfahrzeuge für Hamburg - 13.12.2010

Hamburg (dfv) - „Der Bund hat die ersten 25 Löschfahrzeuge einer neuen Generation an die Freie und Hansestadt Hamburg übergeben. Damit wird endlich die notwendige Modernisierung der Fahrzeuge in Angriff genommen, die das Bundesministerium des Innern den Ländern für den Katastrophenschutz ergänzend zur Verfügung stellt“, betont der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hans-Peter Kröger.

„Vier Jahre lang hat der Deutsche Feuerwehrverband mit seinen Mitgliedsorganisationen durch Überzeugungsarbeit bei Bund und Ländern beharrlich auf diesen Augenblick hingearbeitet“, erläutert Kröger. „Wir müssen mehr denn je mit zeitgemäßer Technik auf Unwetterkatastrophen und Terrorgefahren vorbereitet sein. Das ist auch eine Frage der Motivation. Noch sind gerade im Katastrophenschutz die meisten Fahrzeuge älter als viele Feuerwehrmänner und -frauen!“

Insgesamt sieht das Konzept des Bundes in den kommenden Jahren 1.400 neue Löschfahrzeuge „LF KatS“ und Gerätewagen für die Wasserversorgung vor. Die Fahrzeuge werden nach Überzeugung des DFV dringend benötigt, um veraltete Löschfahrzeuge und Schlauchwagen zu ersetzen.

„Bund und Länder haben noch unter Minister Dr. Schäuble vereinbart, im Verhältnis zwei zu eins gemeinsam in den Katastrophenschutz zu investieren. Grundlage für die Modernisierung ist das im vergangenen Jahr novellierte Zivil- und Katastrophenschutzgesetz. Wir danken dafür, dass der Bund bis jetzt Wort gehalten hat. Diese Absprachen müssen aber auch in den kommenden Jahren Bestand haben. Wir fordern deshalb dringend Verlässlichkeit bei der Umsetzung des Beschaffungsprogramms“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger.

Fotos: Christian Timmann

 

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