Schon wieder Brandstiftung? - 15.12.2010

Mölln (shp) - Nachdem es ein Abend ruhig war, kam es am Dienstagabend erneut zu einem Brand, bei dem Brandstiftung als Ursache nicht ausgeschlossen ist. Gebrannt hatte diesmal eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie am Waldsportplatz in der Ratzeburger Straße. Gegen 19:50 Uhr meldeten mehrere Anrufer den vom weiten schon gut sichtbaren Brand. Nachdem Polizei und Feuerwehr kurze Zeit später am Einsatzort waren, brannte die drei mal acht Meter große Gartenlaube bereits im Vollbrand. „Retten konnten wir die Gartenlaube nicht mehr, sie wurde durch den Brand vollständig zerstört“, sagte Mölln Wehrführer und Einsatzleiter Torsten Schöpp. „Die 40 Einsatzkräfte konnten jedoch ein übergreifen der Flammen auf dicht daneben stehende Lauben verhindern“, so Torsten Schöpp weiter. Die Feuerwehrmänner fanden in der bereits stromlosen Gartenlaube weder Menschen noch Tiere vor. „Ein Atemschutztrupp entdeckte bei den Löscharbeiten aber zwei Gasflaschen und brachte diese ins freie“, erklärt Einsatzleiter Schöpp. Die von zwei Seiten eingeleitete Brandbekämpfung verlief trotz der kalten Temperaturen ohne Probleme. Gegen 22:50 Uhr waren die Möllner Feuerwehrleute zurück an der Wache. Die von der Polizei zum Brandort gerufenen Besitzer teilen der Polizei mit, dass sie am vergangenen Sonntag das letzte Mal die Laube betreten hatten. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden etwa 5000 Euro. „Zur Brandursache können wir noch keine genauen Angaben machen“, sagte ein Polizeisprecher. „Wir ermitteln in alle Richtungen“. Weil laut Aussage der Besitzer die Laube allerdings stromlos war kann Brandstiftung auch n diesem Fall nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Seit Wochen halten bisher unbekannte Brandstifter die Möllner Feuerwehr und Polizei auf Trab. Erst am Sonntagabend (12.12.) brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Königsberger Straße. Am (10.11.) brannte es in einer öffentlichen Toilettenanlage am Kurpark. Zwei brennende Mülltonnen mussten am (30.10.) in der Klaus-Groth Straße sowie in der Bürgermeister-Oetken Straße abgelöscht werden. Auch zwei Tage zuvor am (28.10.) brannten mehrere Abfallbehälter in der Klaus-Groth Straße. Davor am (26.10.) sorgte ein im Keller gelegtes Feuer im ehemaligen Autohaus Hacke im Wasserkrüger Weg für einen Großeinsatz der Feuerwehr.

 

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Kellerbrand in Mölln - 13.12.2010

Mölln (shp) - Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Königsberger Straße ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Alle 14 Bewohner überstanden das Feuer unverletzt. Die Feuerwehr rettet einen Hund.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Sonntagabend um 18:26 Uhr zu einem Brand in Keller eines Mehrfamilienhauses in der Königsberger Straße gerufen. Bein Eintreffen in der Waldstadt stellten die Feuerwehrleute einen sehr starke Rauchentwicklung aus dem ehemaligen Postgebäude fest. Die 13 anwesenden der 14 gemeldeten Bewohner des Hauses hatten sich bereits selbst ins Freie gerettet. Ein Mieter war noch auf der Arbeit. „Im Verlauf des Einsatzes mussten wir um wirklich sicher zu gehen das alle Leute das Haus verlassen hatten, einige Wohnungstüren öffnen, weil sich die Rauchgase bereits im gesamten Haus ausgebreitet hatten“, berichtet Möllns Wehrführer und Einsatzleiter Torsten Schöpp. „Dabei entdeckte ein Atemschutztrupp noch einen Hund in einer bereits verrauchten Wohnung und brachte diesen ebenfalls ins freie“, so Schöpp weiter. Das Feuer das im Kellerflur ausgebrochen war, konnte von den 52 Möllner Feuerwehrleuten zügig gelöscht werden. „Es brannten Teile eines Fahrrades sowie undefinierbarer Unrat“, sagte ein Polizeisprecher. Um das Treppenhaus sowie die sechs Wohnungen wieder rauchfrei zu bekommen, wurde das Haus längere Zeit belüftet. Gegen 21 Uhr konnten alle Hausbewohner in ihre Wohnung zurückkehren. Zuvor wurden die drei geöffneten Türen von der Feuerwehr wieder repariert. Die Kriminalpolizei nahm am Montagmorgen die Ermittlungen auf. Weil in diesem Fall vermutlich von vorsätzlicher Brandlegung ausgegangen wird, ermitteln die Experten auch wegen schwerer Brandstiftung. Zur Schadenhöhe konnten noch keine Angaben gemacht werden.

 

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25 neue Löschfahrzeuge für Hamburg - 13.12.2010

Hamburg (dfv) - „Der Bund hat die ersten 25 Löschfahrzeuge einer neuen Generation an die Freie und Hansestadt Hamburg übergeben. Damit wird endlich die notwendige Modernisierung der Fahrzeuge in Angriff genommen, die das Bundesministerium des Innern den Ländern für den Katastrophenschutz ergänzend zur Verfügung stellt“, betont der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Hans-Peter Kröger.

„Vier Jahre lang hat der Deutsche Feuerwehrverband mit seinen Mitgliedsorganisationen durch Überzeugungsarbeit bei Bund und Ländern beharrlich auf diesen Augenblick hingearbeitet“, erläutert Kröger. „Wir müssen mehr denn je mit zeitgemäßer Technik auf Unwetterkatastrophen und Terrorgefahren vorbereitet sein. Das ist auch eine Frage der Motivation. Noch sind gerade im Katastrophenschutz die meisten Fahrzeuge älter als viele Feuerwehrmänner und -frauen!“

Insgesamt sieht das Konzept des Bundes in den kommenden Jahren 1.400 neue Löschfahrzeuge „LF KatS“ und Gerätewagen für die Wasserversorgung vor. Die Fahrzeuge werden nach Überzeugung des DFV dringend benötigt, um veraltete Löschfahrzeuge und Schlauchwagen zu ersetzen.

„Bund und Länder haben noch unter Minister Dr. Schäuble vereinbart, im Verhältnis zwei zu eins gemeinsam in den Katastrophenschutz zu investieren. Grundlage für die Modernisierung ist das im vergangenen Jahr novellierte Zivil- und Katastrophenschutzgesetz. Wir danken dafür, dass der Bund bis jetzt Wort gehalten hat. Diese Absprachen müssen aber auch in den kommenden Jahren Bestand haben. Wir fordern deshalb dringend Verlässlichkeit bei der Umsetzung des Beschaffungsprogramms“, sagt Feuerwehr-Präsident Kröger.

Fotos: Christian Timmann

 

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