Panorama-Bild für den guten Zweck - 04.01.2011

Hamburg (News & Art) - Bezirksamtsleiter Krupp erhält erstes Foto der limitierten Sonderedition Bergedorfer Schloß

150 Stück der besonderen Panorama-Bilder sind für Bergedorf-Fans erhältlich.
Pro Foto gehen 25 Euro als Spende an den Verein der Museumsfreunde.

Bergedorf. – Die Nummer 1 der limitierten Panorama-Bilder hängt nun im Rathaus. Der Bergedorfer Fotograf Carsten Neff hat das Fotokunstwerk am Dienstag-Mittag an Bezirksamtleiter Dr. Christoph Krupp übergeben: „Die Bergedorfer sollten ihr Schloß nicht nur im Herzen tragen, sondern ihr wunderschönes Wahrzeichen auch gerne stolz zeigen“, sagte Carsten Neff bei der Übergabe im Amtszimmer des Bezirksamtschefs: „Sicher findet sich  auch im Rathaus ein Stückchen freie Wandfläche.“  Zu dem Bild übergab Neff  das signierte Echtheitszertifikat mit der Nummer 1/150 des veredelten Fotoabzugs.

Bei der Übergabe mit dabei war Christa Timmermann, Vorsitzende des Bergedorfer Bürgervereins und Schatzmeisterin des Vereins der Museumsfreunde im Schloß. „Um die Schließung des Museums zu verhindern, reicht nicht stiller Protest“, mahnte sie. Hierfür brauche Bergedorf eine ebenso engagierte und breite Bewegung, wie es sie es für den Erhalt des Altonaer Museums gegeben habe. „Die Spendenaktion mit der Sonderedition verknüpft eine nachhaltige Werbung für das Schloß mit konkreter finanzieller Unterstützung des Musumsvereins“, freut sich die Schatzmeisterin: „Wir freuen uns auf die Spende, aber vor allem über die Öffentlichkeit, die so eine Aktion schafft.“ Wenn sich die komplette Auflage von 150 Stück verkaufen sollte, kann Fotograf Carsten Neff im Frühjahr 3.750 Euro an den Museumsverein übergeben.

Auch Bezirksamtschef Christoph Krupp lobte die Spendenaktion. „Ich werde mich nach einem geeigneten Platz im Rathaus für dieses wunderschöne Bild unseres Schlosses umsehen“, sagte Krupp. Der Erhalt des Museums müsse zu einem der bestimmenden Themen bei der Wahl am 20. Februar werden: „Alle Parteien sind aufgefordert, im Wahlkampf ihre Konzepte für das Schloß und Museum vorzulegen.“

Das 90 x 30 Zentimeter große Panoramabild des Bergedorfer Schlosses im tiefen Schnee wird in Galeriequalität produziert und ist fertig zum Aufhängen auf Aluminium aufgezogen und hinter Acryl kaschiert. Es kostet 189 Euro (inklusive 25 Euro Spende) und ist online unter www.bergedorf-fotos.de bestellbar und auch  im Museumsshop im Bergedorfer Schloß erhältlich.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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DLRG warnt vor dem Betreten der Eisflächen - 04.01.2011

Ratzeburg (shp) - Die derzeitigen Wintertemperaturen locken so manchen Neugierigen auf zugefrorene Teiche, Flüsse und Gewässer. Doch der Ausflug aufs Eis kann lebensgefährlich sein - darauf weist die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hin. „Wintersportler sollten sich beim zuständigen Amt über den Zustand des Eises vor dem Betreten unbedingt erkundigen“, sagte Timo Finke, stellvertretender Technischer Leiter. Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren, die auf zugefrorenen Seen lauern, aufklären.  „Vorbeugend hat die Stadt Ratzeburg auch dieses Jahr wieder fünf "Eisrettungsgeräte" aufgebaut“, sagte Pressesprecher der Stadt Ratzeburg Mark Sauer. „Finden tut man zwei von ihnen am Königsdamm jeweils eins auf jeder Seite, ein Mal am Kleinbahndamm zwischen Aqua Siwa und Waldesruher Weg, ein Mal im Kurpark in Höhe der Pumpstation sowie am Lüneburger Damm an der dortigen Surferwiese bzw. Hundestrand. Die immer aus drei Teilen bestehenden hölzernen Rettungsmitteln, sind rot weiß gestrichenen und zum herausziehen einer Person sowie im Notfall zur besseren Gewichtsverteilung auf dem Eis geeignet. Erschreckenderweise werden die Eisleitern immer wieder beschädigt oder für andere Zwecke missbraucht. Was die leichtsinnigen Diebe oft nicht wissen: „Es handelt sich dabei um Vergehen, die als Straftat geahndet werden kann“, sagte ein Polizeisprecher. Die Rettungsmittel müssen unbedingt an den Aufstellorten bleiben, denn sie können Leben retten. Weil es trotz aller Vorsicht aber zu einem ungewollten Notfall kommen kann, übte die DLRG Ortsgruppe Ratzeburg nun den Ernstfall. „Auch wir nehmen das Eis auf den Seen als Anlass, unsere Wasserretter auf den neuesten Stand der Technik zu bringen“, sagte Timo Finke. Angenommen wurde eine im Eis eingebrochene Person auf dem Küchensee. Nach der Sicherung der Einsatzstelle wurde unmittelbar ein Taucher an Leinen gesichert auf das Eis geschickt, um die Person zu retten. Neben den verschiedenen Rettungsmitteln wurden auch verschiedenste Techniken erprobt. „Es ist im Ernstfall unerlässlich sofort einen Notruf abzusetzen, denn der Faktor Zeit ist das Wichtigste“, erklärt Timo Finke. Außerdem sollte man immer seine eigene Sicherheit im Auge behalten und der eingebrochenen Person in erster Linie Hilfsmittel zu werfen. Am Ende des Übungstages waren sich alle einig, dass Übungen unter diesen extremen Bedingungen notwendig sind und man gut gerüstet für die „Eissaison“ ist.


Folgende Sicherheitshinweise sollte jeder, der sich aufs Eis wagt unbedingt beachten:

1. Gehe nicht in den ersten kalten Tagen aufs Eis!

2. Achte auf Warnungen im Radio oder in der Zeitung!

3. Nie aufs Eis gehen, wenn man Alleine oder niemand in der Nähe ist!

4. Wenn das Eis knistert oder knackt, muss es sofort verlassen werden! Hierfür unbedingt flach auf das Eis legen, um das Gewicht zu verteilen und sich in Bauchlage zum Ufer begeben und zwar in die Richtung, aus der man gekommen ist. Ruckartige Bewegungen vermeiden.

5. Ist man eingebrochen, laut um Hilfe rufen und sich am Eisrand festhalten. Anschließend versuchen, mit den Füßen, die gegenüberliegende Eiskante zu erreichen, um sich auf die Eisfläche zu drücken und in Bauchlage zum Ufer rutschen. Ist dies nicht möglich, kann man versuchen, mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freizuschlagen.

6. Hat man das Ufer erreicht, sucht man sofort einen beheizten Raum auf und begibt sich grundsätzlich in ärztliche Behandlung.

 

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Feuer im Kleingartenverein - 04.01.2011

Hamburg (ct) - Kurz nach ein Uhr wurde ein Feuer im Kleingartenverein an der Straße Neue Feldhofe gemeldet. Die Besitzer der Gartenlaube konnte sich noch Rechtzeitig in Sicherheit bringen. Als die Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Moorfleet und Berufsfeuerwehr Billstedt eintrafen brannte ein Anbau an der Gartenlaube lichterloh. Durch das schnelle Eingreifen mit zwei C-Strahlrohren konnte ein Übergreifen und das Ausbrennen verhindert werden. Eine Rettungswagenbesatzung checkte die Besitzer vor Ort durch und konnte ohne noch tätig zu werden wieder einrücken. Teile des Daches wurden mit einer Motorkettensäge geöffnet und Glutnester darunter abgelöscht. Nach einer weiteren Überprüfung mit einer Wärmebildkamera und Belüftungsarbeiten in der Gartenlaube konnten die Kräfte der Feuerwehr einrücken.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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