Schwerer Kradunfall in Behlendorf - 22.08.2010

(shp) Behlendorf - Bei einem fürchterlichen Verkehrsunfall ist am Samstagabend gegen 21:05 Uhr in der Ortschaft Behlendorf ein Mensch getötet worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der 46-jährige aus Hammer stammende Biker, auf der Herrenstraße aus Berkenthin kommend in Richtung Lankau unterwegs, als der Harley Fahrer plötzlich in der Ortsmitte ein am rechten Fahrbahnrand abgestellten Ford Ka übersah und diesen noch rechtseitig touchierte. „Weil der Biker den Ford vermutlich viel zu spät erkannt hat, blieb der 46-jährige Harley Fahrer mit seiner linken Fußraste in linken Hinterrad des Ford stecken“, sagte ein Polizeibeamter. Dadurch stürzte der Motorradfahrer, schleuderte mit seiner schweren Maschine mehrere Meter weit über den Asphalt und prallte mit dem Kopf voran gegen den Bordstein. „Sein vorweg fahrender Kumpel bemerke den Unfall als erstes, drehte sofort um und verständigte die Retter“, so der Beamte weiter. Ersthelfer und Unfallzeugen kämpften um das Leben des 46-jährigen – jedoch vergeblich. „Es war ein fürchterlicher Anblick, ich bin sofort rausgerannt um zu Helfen aber als ich den stark blutenden Mann sah war ich wie gelähmt “, sagte eine Anwohnerin. Trotz 40 minütiger Bemühungen und Reanimation des Ratzeburger Notarzt sowie einer Rettungswagenbesatzung, blieb dem Notarzt nur die traurige Aufgabe, den Tod des Opfers festzustellen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Behlendorf kümmerte sich neben der Straßensperrung um das abstreuen ausgelaufener Betriebsstoffe. Während der Rettung- und Bergungsarbeiten musste die Ortsdurchfahrt Behlendorf für eineinhalb Stunden voll gesperrt werden.

 

Fotos: SHP

 

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Ehepaar in suizidaler Absicht unterwegs? - 20.08.2010

(shp) Woltersdorf - Auf der Landesstraße 200 zwischen Woltersdorf und der Autobahn 24 ereignete sich am Freitagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Autofahrer, aus
Ribnitz-Damgarten, fuhr gegen 09.40 Uhr von Breitenfelde aus kommend nach
Woltersdorf, als ihm die unsichere Fahrweise einer nachfolgenden Autofahrerin auffiel. „Der junge Mann verständigte sofort per Handy die Polizei, die sich sofort auf dem Weg machte“, sagte Pressesprecherin Jana Kralisch. Kurz darauf musste der 24-jährige Skodafahrer in Woltersdorf aufgrund eines am Fahrbahnrand stehenden Müllfahrzeuges seinen PKW stoppen. „Die nachfolgende Autofahrerin erkannte die Situation zu spät und fuhr mit ihrem Opel Zafira ungebremst auf den Skoda auf“, so Jana Kralish weiter. Der 24-jährige
Ribnitz-Damgartener schleudert dadurch an dem Müllwagen vorbei und kam erst 20 Meter weiter zum stehen. Der Skodafahrer wurde dabei erheblich verletzt. Die 47-jährige Opelfahrerin, aus Hohnstorf trug bei dem Auffahrunfall schwere Verletzungen davon. Für ihren 56-jährigen Ehemann, der auf der Rücksitzbank saß, bestand aufgrund Medikamenteneinnahme Lebensgefahr. „Ob die beiden Eheleute in suizidaler Absicht unterwegs waren kann ich nicht sagen, nur soviel, dass beiden Eheleute zugaben, am Vorabend mehrere Medikamente eingenommen zu haben“, so Pressesprecherin Jana Kralisch.
„Diese haben anscheinend die Reaktionsfähigkeit stark beeinträchtigt“. Die Polizeibeamten vor Ort ordneten dadurch bei der 47-jährigen Fahrerin die Entnahme einer Blutprobe an. Die beiden im Opel Zafira mitgeführten Hunde, wurden von einer weiteren Streifenwagenbesatzung abgeholt. Alle drei Unfallbeteiligten kamen nach einer Erstversorgung unter Notarztbegleitung ins DRK Krankenhaus nach Ratzeburg. An beiden Unfallfahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von zirka 10.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Woltersdorf und Breitenfelde übernahm die Absperrmaßnahmen sowie das Aufnehmen der ausgelaufenen Betriebsstoffe.

Fotos: SHP

 

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Schwerer Verkehrsunfall in Hamberge - 14.08.2010

(shp) Hamberge - Am 14. August gegen 19:50 Uhr kam es in der Ortschaft Hamberge bei Reinfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Durch nicht angepasstes Fahrverhalten bei regennasser Fahrbahn verlor ein 22 jähriger Hamberger die Kontrolle über seinen Mitsubishi Colt und kam in einer Linkskurve von der Strasse ab. Der mit 4 heranwachsenden Jugendlichen zwischen 16 – 22 Jahren besetzte PKW verkeilte sich dabei so stark zwischen den Bäumen, dass die Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz bringen musste. Die 3 leicht bis mittelschwer verletzten Frauen konnten sich nach Angaben der Polizei eigenständig aus dem Fahrzeugwrack befreien, hielten andere Autos an um auf sich aufmerksam zu machen. Der Fahrer selbst blieb über eine Stunde eingeklemmt.

Der durch den Aufprall völlig zerdrückte Wagen, wäre bei dem Tempo mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Teich zum stehen gekommen, wären die Bäume am Straßenrand nicht gewesen. „Die Rettungsarbeiten gestalteten sich sehr schwer“ erklärt Albert Iken. „Da der Fahrer zunächst stabilisiert werden musste, konnten wir erst 30 Minuten nach dem Eintreffen an der Unglücksstelle mit den Rettungsarbeiten beginnen. Unter den rund 40 Einsatzkräften waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld auch die Ortswehren Hamberge und Stubbendorf alarmiert, zusätzlich Kräfte der Berufsfeuerwehr Lübeck. Die 4 Rettungswagen lieferten unter Begleitung von 2 Notärzten die Unfallopfer in umliegende Krankenhäuser in Lübeck und Bad Oldesloe ein. Das Auto hat einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Fotos: Oliver Renter

 

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