Schwerer Unfall auf der A21 - Fahrzeugführer getötet

A21 Bad Oldesloe (shp) - Auf der Autobahn A21 wurde in der Nacht zu Sonntag eine Person bei einem Unfall getötet. Kurz nach Mitternacht war der oder die Autofahrerin auf der A21 in Richtung Süden unterwegs. Zwischen Leezen und Bad Oldesloe kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum und wurde anschließend in ein Maisfeld geschleudert. Die Fahrerseite des Toyota wurde durch den Aufprall völlig zerfetzt. Die Polizei konnte die Identität des Fahrzeugführers auf Grund der Verletzungen noch nicht feststellen. Die Feuerwehr aus Leezen musste die Leiche aus dem Wrack befreien. Ein Bestatter aus Bad Oldesloe transportierte die Leiche vom Unfallort ab. Die Polizei vermutet das der oder die Fahrzeugführerin wahrscheinlich am Steuer eingeschlafen ist. Anzeichen für ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

Fotos: Arne Mundt

 

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Pkw prallt gegen Baum - 26.09.2010

In der Nacht zum Sonntag kam es in Billwerder zu einem Verkehrsunfall.Gegen 0:30 waren mehrere Personen in einem Renault Laguna auf dem Billwerder Billdeich Stadteinwärts unterwegs. In Höhe der Hausnummer 120 kam das Fahrzeug plötzlich in einer leichten Kurve von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum.
Die erst eintreffenden Kräfte der Polizei fanden zwei Personen mehrere Meter entfernt an einem Wohnhaus vor. Nach der Versorgung durch einen Notarzt kam eine männliche Person schwer und eine weibliche Leicht Verletzt ins Krankenhaus.

Jedoch sollte sich laut Insassen ein weitere Person, der Fahrer des Pkw, von dem Unfallort entfernt haben. Mit einer Wärmebildkamera der Feuerwehr und einem Suchhund wurde die nähere Umgebung auf den angeblich verletzten Fahrer abgesucht.

 

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Abflug in den Graben - 16.09.2010

(shp) Sirksrade - Ein im Graben gerutschter LKW, ist wenn alles gut läuft meistens drei Stunden später geborgen. Bei dem Unfall am Mittwochnachmittag war es allerdings etwas anders. Gegen 15:05 Uhr war ein 51-jähriger aus Polen stammender LKW Fahrer mit seinem Sattelzug auf der Strecke von Sierksrade nach Kastorf unterwegs. Sein Ziel war die Stadt Kolding in Dänemark, wo er seine 26 Tonnen Titanium Granulat abliefern sollte. Kurz hinter Sierksrade wo die Straße schon seit Jahren nach rechts abgesackt ist, passierte dann das Unglück. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der Mann mit seinem Lastwagen etwas zu weit rechts und geriet auf die vom Regen aufgeweichte Bankette. Der LKW rutschte immer tiefer in den Graben, wo er schließlich nach knappen 25 Metern auch eingeknickt und in bedrohlicher Schräglage zum stehen kam. Die Polizei leitete den zunehmenden Feierabendverkehr von Kastorf über Düchelsdorf nach Sierksrade und umgegehrt um. „Der LKW Fahrer hatte von seinen Chef die Anweisung erhalten, Autobahnen die auf dem Weg liegen wegen der Mautgebühr zu umfahren“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizeileitstelle verständigte daraufhin für die Bergung des Havaristen eine aus Ziethen stammende Abschleppfirma. Diese rückte wenig später mit zwei Abschleppfahrzeugen um 16:30 Uhr an, hatte aber arge Probleme den beschädigten 38 Tonnen wiegenden LKW aus dem Graben zu ziehen. Auch als ein Teil der Ladung abgeladen war, rührte sich der beschädigte Sattelzug nur wenige Meter. „Weil fünf Stunden später immer noch kein Bergungsversuch zum Erfolg geführt hat, wurde ein großer 48 Tonnen Telekran von einer aus Bad Oldesloe stammenden Bergungsfirma angefordert. „Dieser war um 22 Uhr am Einsatzort eingetroffen und hatte den LKW 45 Minuten später wieder auf die Straße gestellt. Auf Nachfrage bei der Polizei warum nicht gleich ein Telekran angefordert war sagte Polizeioberkommissar Lars Zander, Leiter der Leitstelle: „Wenn wir frührer Kenntnis darüber erhalten hätten, dass es ohne Kran nicht geht, hätten wir selbstverständlich auch früher einen bestellt“. Für die Ausleuchtung der Einsatzstelle wurden die Freiwilligen Feuerwehren Berkenthin und Sierksrade alarmiert. Gegen 23:30 Uhr waren alle Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen und die B 208 wieder frei befahrbar. Der entstandene Sachschaden einschließlich der Bergungskosten die der polnische Fahrer laut Aussage seines Chef´s alleine tragen soll, belaufen sich auf zirka 25.000 Euro.

 

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