Schwerer LKW Unfall auf der A1 - 16.10.10

A1 Bargteheide (shp) - Ein folgenschwerer Unfall mit 2 beteiligten LKW ereignete sich am Samstagnachmittag auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg. Kurz vor dem Kreuz Bargteheide bemerkte ein junger Spanier durch Unachtsamkeit ein Stauende nicht und fuhr ungebremst einem 63 jährigen LKW-Fahrer aus den Niederlanden auf. Der in seiner völlig deformierten Fahrerkabine eingeklemmte Spanier, musste durch den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Oldesloe und Bargteheide mit speziellem Rettungsgerät befreit werden und konnte erst nach über eine Stunde dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben werden.

Zusätzlich zu den rund 40 eingesetzten Feuerwehrkräften wurden 2 Rettungswagen sowie 2 Notärzte aus Bad Oldesloe und Ahrensburg alarmiert. Der Niederländer, der durch den Aufprall schwere Verletzungen an der Wirbelsäule erlitt wurde zeitnah durch den Rettungshubschrauber Christoph 29 in die St. Georg Klinik nach Hamburg eingeflogen. Der Sachschaden der an den beiden Lastkraftwagen entstanden ist geht in die Hunderttausende, so die Polizei. Großflächig wurden auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen, der Verkehr staute sich über 12 Kilometer zurück.

 

Fotos: Oliver Renter/Christian Timmann

 

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Fahrzeug prallt gegen Trecker - 09.10.2010

Klein Rönnau (shp) - In der langsam immer Dunkler werdenden Jahreszeit lauern immer wieder neue Gefahren auf den Straßen. Landwirte die zurzeit mit den großen Maschinen unterwegs sind um Mais zu ernten sind in der Dunkelheit teilweise schlecht zu sehen. Meistens gibt es nur das normale Rücklicht das solche Maschinen und Gespanne absichert. Auch wenn ein Landwirt in Klein Rönnau am Donnerstagabend sein Gespann gut gesichert hatte kam es zu einem Verkehrsunfall. Ein etwa 55-jähriger war auf der Bundesstraße B432 von der Ostseee kommend in Richtung Bad Segeberg unterwegs. Kurz vor Klein Rönnau prallte der Passatfahrer mit einem Trecker zusammen der kurz zuvor in eine Einfahrt fuhr. Doch der Treckerfahrer musste sein Fahrzeug unerwartet stoppen so das der Anhänger noch auf die Straße ragte. Der 55-jährige Autofahrer aus der nähe von Kaltenkirchen übersah das Gespann und kollidierte mit dem Fahrzeug. Die auch etwa 55-jährige Beifahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Auf Grund der ersten Meldung nach der das Fahrzeug unter dem Anhänger stehen sollte wurde die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die Verletze Frau konnte jedoch schnell gerettet und versorgt werden und wurde ins Krankenhaus gebracht.

 

Fotos: Arne Mundt

 

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Landwirt stirbt nach Unfall mit Kreiselegge - 06.10.2010

Düchelsdorf (shp) - Ein 54-jähriger Landwirt aus Dücheldorf wurde bei der Feldarbeit am Dienstagnachmittag gegen 15:30 Uhr lebensgefährlich verletzt und erlag wenige Stunden später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Der Landwirt, der gemeinsam mit seiner Ehefrau und dem Sohn gerade dabei war am Ortsrand der kleinen Gemeinde Getreide einzudrillen, musste nach ersten Erkenntnissen mit seine Traktor anhalten um einen technischen Defekt an seiner mitgeführten Scheibenegge zu beheben. Die Frau und der Sohn machten mit ihren Schleppern jedoch zunächst weiter. Als der Mann unter der mitgeführten dreier Kombination bestehend aus Kreiselegge, Ringelwalze und Saatmaschine lag, setzte sich die Maschine plötzlich in Bewegung und fuhr los. Der zwischen Egge und Feld eingeklemmte Bauer wurde anschließend mehrere Meter weit mitgeschliffen, bis die Maschine zum stehen kam. Aufgrund unterschiedlicher Notrufe wurde neben dem Möllner Notarzt und zwei Rettungswagen aus Steinhorst und Ratzeburg auch die Freiwillige Feuerwehr Sierksrade / Düchelsdorf alarmiert, weil die Person eingeklemmt sein sollte. Dieses bestätige sch beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte zum Glück aber nicht. „Der 54-jährige wurde nach der eineinhalb  Stunden dauernden Erstversorgung mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen vom angeforderten Rettungshubschrauber Christoph 12 in die Lübecker Universitätsklinik geflogen wo er dann am frühen Abend aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen erlag“, so ein Polizeispecher. Die Freiwillige Feuerwehr Düchelsdorf / Sierksrade unterstützte während dieser Zeit die Rettungsarbeiten. Derzeit untersucht die Kriminalpolizei, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen den Betriebsunfall ausgelöst haben. Die Ehefrau und der Sohn wurden vor Ort von einem Seelsorger betreut.

 

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