Heuballenpresse fängt Feuer und brennt aus - 22.08.10

(shp) Rehhorst - Eine brennende Heuballenpresse beschäftigte am frühen Sonntagnachmittag die Feuerwehren aus dem Amt Nord Stormarn. Die Presse vom Typ John Deere wurde vermutlich bei landwirtschaftlichen Arbeiten zu heiß und fing Feuer.

Während der Fahrt fielen brennende Teil herab und verursachten zusätzlich einen Flächenbrand. Um 14:45 wurden durch die Leitstelle Süd die Wehren aus Rehhorst, Zarpen und Pöhls alarmiert, zusätzlich bekam auch die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld Alarm damit genügend Löschwasser an der Einsatzstelle sichergestellt sei. Die rund 60 Einsatzkräfte löschten mehrere Hektar des Feldes ab, unter Atemschutz wurde die Strohpresse später mit Hilfe eines Spreizers aufgehebelt um an die letzten Glutnester heranzukommen. Die erst 6 Jahre alte Presse hat nun nur noch Schrottwert. Der Schaden bezieht sich auf ca. 50.000 Euro, so die Polizei.

 

Foto: Oliver Renter

 

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Drei Fahrzeuge in Reinfeld ausgebrannt - 19.08.2010

(ots) Reinfeld  -  In der Ahrensböker Straße brannten in der Nacht zu heute aus bisher ungeklärter Ursache auf einem Parkplatz drei Wagen aus. Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld mussten gegen 01.55 Uhr zu dem Parkplatz nahe gelegenen Bildungszentrums ausrücken, da zwei Opel Corsa und ein Citroen Berlingo brannten. Die
drei Fahrzeuge standen neben einander. Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Opel Corsa und der Citroen brannten komplett aus. Der andere Corsa trug erhebliche Beschädigungen davon. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Brandstiftung kann nach heutigem Stand nicht ausgeschlossen werden. Hinweise, ob diese Brände mit denen in Hamburg in einem Zusammenhang stehen, liegen nicht vor. Die Ermittlungen werden noch andauern.

Blitzeinschlag in Wohnhaus - 15.08.2010

(shp) Bröthen - Ein Großbrand hat am Sonntagabend zehn Feuerwehren aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg bis zum frühen Montagmorgen in Atem gehalten. Gegen 20:25 Uhr schlug ein Blitz aufgrund eines schweren Unwetters im Dachstuhl des Denkmalgeschützten Wohnhaus in der Alten Dorfstraße 8 ein und setzte diesen sofort in Brand. Zwei darin lebende Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst ins Freie retten. „Schon auf der Anfahrt zum Gerätehaus war die starke Rauchentwicklung zu sehen", erinnert sich Bröthens Wehrführer und Einsatzleiter Heiko Trost an der Brandstelle. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem mit Reet gedeckten Dach. Heiko Trost ließ durch die Leitstelle in Bad Oldesloe sofort Großalarm auslösen und die umliegenden Wehren aus Büchen, Büchen – Dorf, Fitzen, Witzeeze, Langenlehsten, Gudow, Besenthal, das DRK Büchen sowie die Technische Einsatzleitung und die Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale nachalarmieren, um das Feuer schnell im Griff zu bekommen. „In Langenlehsten wurden die Retter aus dem Gudower Bezirk sogar durch zu dicht auf der Straße geparkte Autos an der schnellen Anfahrt behindert“, berichtet ein Feuerwehrmann. Mit mehreren Strahlrohren von allen Gebäudeseiten sowie einen gezielten Innenangriff wurde der Brand, der im Dachstuhl ausgebrochen war, bekämpft. Unterstützt wurden die 130 Wehrmänner dabei zusätzlich von den Freiwilligen Feuerwehren Schwarzenbek und Mölln, die mit ihren Drehleitern anrückten und so das Feuer in Dachstuhl gezielt bekämpfen konnten. „Wegen der starken Qualmentwicklung konnten die Löscharbeiten teilweise nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden“, sagte Einsatzleiter Trost. Zwar gelang es den Einsatzkräften, ein Durchbrennen des Feuers in das Erdgeschoss zu verhindern - doch auch dieser Teil des Gebäudes nahm durch Brandqualm und Löschwasser erheblichen Schaden. „Es war genau wie 1995! Auch da schlug ebenfalls in Sommer ein Blitz vom einen schnell aufziehenden Unwetter in das Denkmalgeschütze Haus ein“, erinnert sich Wehrführer Heiko Trost. „Damals konnten wir allerdings leider ein komplettes abbrennen bis auf die Grundmauern nicht mehr verhindern“. „Der Neuaufbau dauerte zwei Jahre und jetzt so was - das schmerzt im Herz“, so en Anwohner. Die eigentlichen Löscharbeiten dauerten vorgestern bis in die frühen Morgenstunden. „Kompliziert war vor allem das Ablöschen der Glutnester im aufgeschichteten Reet, wobei auch zwei Wärmebildkameras zum Einsatz kamen“, so Trost. „Ohne die beiden angeforderten Drehleiten aus Mölln und Schwarzenbek wäre auch dieses Feuer mit großer Gewissheit anders ausgegangen“, sagte Heiko Trost. Die Freiwillige Feuerwehr Bröthen blieb noch bis zum Montagmorgen um 8 Uhr mit einer Brandwache vor Ort, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Insgesamt verzeichnete die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe über 30 Wetter bedingte Hilfeleistungseinsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn. Hierbei ist besonders die Ortschaft Güster zu erwähnen, wo mehrer Keller und  Straßen durch den lang anhaltenden Starkregen überflutet worden.

Fotos: SHP

 

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