Mähdrescher ausgebrannt - 12.09.2010

(shp) Hollenbek - Die Landwirte im Kreis Herzogtum Lauenburg sind in diesen Tagen mit dem Einfahren der Ernte fast fertig – da brannte noch ein Mähdrescher bei der Kleeernte ab. Der Mähdrescherfahrer von einem Lohnbetrieb aus Kühsen war gerade mit der Kleeernte auf einem Feld bei Hollenbek fertig geworden, als er am frühen Sonntagabend gegen 18 Uhr einen Motorbrand an der 17 Jahren alten Maschine bemerkte. Auch der durch den Fahrer gestartete Löschversuch mit einem Feuerlöscher brachte nichts, weil die Flammen sich rasend schnell auf die gesamte Maschine ausgebreitet hatten. Die Leitstelle in Bad Oldesloe löste daraufhin für die Freiwilligen Feuerwehren aus Berkenthin und Behlendorf Großalarm aus. „Weil bei unserm Eintreffen der Mähdrescher bereits im Vollbrand stand, alarmierten wir die Freiwilligen Feuerwehren aus Rondeshagen, Bliestorf und Klempau mit weiteren Tanklöschfahrzeugen nach“, sagte der stellvertretende Amtswehrführer Andreas Koop. Unter schweren Atemschutz bekämpften die Wehrmänner den Brand zunächst mit Wasser und später mit Schaum. „Weil wir hier in der Feldmarkt große Probleme mit der Löschwasserversorgung hatten, mussten wir einen Pendelverkehr mit unseren Tanklöschfahrzeugen zur zwei Kilometer entfernten Ortschaft Hollenbek einrichten“, so Andreas Koop weiter. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrfrauen und Männer im Einsatz. Aufgrund des fast komplett vollen Korn- bzw. Kleetanks zogen sich die mühseligen Nachlöscharbeiten bis weit nach 21 Uhr hinaus. Ob ein mit eingefahrener Stein oder ein technischer Defekt als Brandursache gilt, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben“, berichtete ein Polizist vor Ort. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 80.000 Euro.

 

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Scheune in Oststeinbek abgebrannt - 28.08.2010

(shp) Oststeinbek - In der Nacht zu Samstag brannte eine Scheune in Oststeinbek komplett aus. Die Halle wurde als Stellplatz für Landwirtschaftliche genutzt. Die Flammen waren bereits von weiten zu sehen. Das Feuer brach vermutlich in einem Unterstand aus und breitete sich auf die ganze Scheune aus. Bei der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe gingen mehrere Anrufe ein. Die Feuerwehren aus Glinde, Barsbüttel, Havighorst, Trittau und Oststeinbek waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Über eine Drehleiter und einem Teleskopmast wurde das Feuer von oben gelöscht. Unter Atemschutz versuchten die Feuerwehrleute ein Übergreifen auf weitere Maschinen zu verhindern. Ein angrenzendes Wohnhaus konnte vor den Flammen gerettet werden.
Bereits im Mai kam es ganz in der Nähe auf dem Gelände des Tennisclub zu einem Großfeuer. Damals wurde eine Halle komplett zerstört.

Fotos: Christian Timmann

 

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Drescher und Flächenbrände im Herzogtum - 22.08.2010

(shp) Groß Disnack/Marienstedt - Gleich zwei Mähdrescherbrände sowie einen dadurch entstandenen Flächenbrand mussten die Feuerwehrleute am Wochenende im Kreis Herzogtum Lauenburg bekämpfen. Ein Mähdrescher von einem aus Marienstadt stammenden Landwirt brannte bereits am Freitagabend gegen 22 Uhr auf einem Feld in der Nähe der kleinen Ortschaft und löste einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. „Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts habe der Mähdrescher Feuer gefangen“, berichtete die Polizei in Ratzeburg. Die Flammen haben sich rasend schnell auf die gesamte Maschine des 74-jährigen Landwirtes ausgebreitet. Die Leitstelle in Bad Oldesloe löste daraufhin für die sieben Freiwilligen Feuerwehren aus Hakendorf, Klein Zecher, Hollenbek, Groß Zecher, Seedorf, Gudow und Sterley sowie für die Technische Einsatzleitung und die Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale Großalarm aus. „Als wir eintrafen brannte der Mähdrescher bereits in voller Ausdehnung“, berichtete der stellvertretende Amtswehrführer Jens Timm. Unter schweren Atemschutz bekämpften die Wehrmänner den Brand zunächst mit Wasser und später mit Schaum. Unterstützung erhielt die Feuerwehr von einem Bauern, der mit seinem Traktor eine Schneise durch das erst zu Hälfte abgedroschene Weizenfeld riss, um den Brand so einzudämmen. „Weiterhin war der aus Groß Zecher angeforderter Wasserwagen mit seinen 6.000 Litern Wasser eine große Hilfe bei den anstehenden Löscharbeiten“, so Jens Timm weiter. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 150.000 Euro. Am frühen Sonnabendnachmittag brannte dann bereits der nächste Mähdrescher auf einen Feld in der Nähe von Groß Disnack. Zwar konnte hier der Landwirt mit der Hilfe von zwei Feuerlöschern den Brand selbst noch unter Kontrolle bringen, jedoch nicht mehr den sich immer schneller ausbreitenden Flächenbrand verhindern. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Disnack, Pogeez und Groß Sarau hatten durch den böigen Wind alle Hände voll zu tun. „Der Wind fachte das Feuer so stark an, dass wir gerade noch rechtzeitig ein nicht weit entferntes Reetdachhaus sowie einen angrenzendes noch nicht abgeernteten Weizenfeld vor den Flammen schützen konnten“, sagte Wehrführer Jens Mundt. Mit mehreren Strahlrohren sowie Feuerpatschen gelange es den 25 Feuerwehrleuten schließlich den Brand einzudämmen und abzulöschen. Insgesamt verbrannte bei diesem Brand zirka ein Hektar Stoppelacker. Wie hoch der entstandene Sachschaden am Mähdrescher ist, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen. „Weil die Landwirte zurzeit das trockene Wetter bis auf die letzte Minute ausnutzen, laufen die Maschinen teilweise mehrere Stunden ununterbrochen. Dies zieht dann in den meisten Fällen eine Überhitzung von Lagern oder Hydraulikleitungen mit sich, die dann die Brände auslösen“, erklärte ein Polizeisprecher.

 

Fotos: SHP

 

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