Strohballen durch Feuer vernichtet - 24.10.2010

Stellau (shp) - Ein Großfeuer zwischen Stellau und Stemwarde bescherte den Feuerwehrleuten am Sonntagnachmittag einen stundenlangen Großeinsatz. Rund 100 Strohrundballen für die kommende Wintersaison wurden bei dem Feuer vernichtet. Die Feuerwehren aus Stellau, Stemwarde, Willinghusen und Barsbüttel wurden daraufhin gegen 16 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer Groß“ alarmiert und waren mit rund 60 Mann im Einsatz. „Als wir wenige Minuten später hier ankamen, brannte der Haufen aus zirka 100 Strohballen bestehend bereits lichterloh“, berichtete der Gemeindewehrführer Norman Schumann. „Weitere Strohballen die direkt daneben lagerten konnten in letzter Minute vor ein Übergreifen der Flammen geschützt werden“, so der Einsatzleiter weiter. Ein großes Problem auf dem abgeernteten Feld war die Wasserversorgung. „Die Einsatzkräfte mussten über 800 Meter Schläuche zu dem nächsten Löschteich verlegen, wo wir schließlich eine spezielles Pumpenfahrzeug der Feuerwehr Willinghusen eingesetzt hatten“, so Norman Schumann. Ein weiteres Problem war der sehr böige Wind. Dieser entfachte die abgelöschten Strohballen immer wieder und machte den Feuerwehrleute schwer zu schaffen. Unter einem massiven Löschangriff von  fünf C-Rohre wurde der Brand zunächst von fünf Atemschutztrupps eingedämmt. „Mit mehreren Traktoren wurden der Haufen dann auseinander gezogen, um auch die kleinsten Glutnester abzulöschen“, sagte ein Polizeisprecher. Nach seiner Schätzung sollte der Einsatz bis in die späten Abendstunden andauern. Zur Brandursache sowie zur entstandenen Schadenshöhe konnten die Polizei noch keine Angaben machen. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

 

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Lagerhalle abgebrannt - 01.10.2010

Ammersbek (shp) - Extreme Hitze und bis zu 20 Meter hohe Flammen vernichteten am frühen Freitagmorgen eine Lagerhalle auf einem Firmengelände in der Timmerhorner Straße in Ammersbek. Der beißende Geruch vernebelte mehrere Straßen, als das Großfeuer die Halle für Teak Möbel gegen 1 Uhr vollständig vernichtete. Der Sachschaden liegt in Millionenhöhe.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, sahen mehrere Anwohner zunächst nur eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich der Halle. Als die ersten Feuerwehrkräfte am Brandort eintrafen, standen bereits große Teile des Daches in Flammen. Innerhalb weniger Minuten zündet das Feuer durch und erfasste das komplette etwa 20 x 50 Meter große Gebäude. Dabei lodern die Flammen über mehrere Stunden rund 20 Meter hoch in den Nachthimmel. „Der weit sichtbare Feuerschein war kilometerweit zu sehen und sorgte für zahlreiche Notrufe bei der Rettungsleitstelle“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Einen Innenangriff konnte die Feuerwehr nicht mehr vornehmen, da immer wieder Teile des Daches einstürzen. „Zu retten gibt es für die Feuerwehr hier leider nichts mehr“, sagte ein Feuerwehrsprecher, der die Lage im Verlauf der Löscharbeiten als hoffnungslos ansah. Unermüdlich kämpfen die etwa 100 Einsatzkräfte der acht Freiwilligen Feuerwehren Bünningstedt, Hoisbüttel, Bargteheide, Ahrensburg, Bad Oldesloe, Seefeld, Delingsdorf und Klein Hansdorf gegen die Flammen an – trotzdem konnte das Gebäude samt Warenbestand nicht gerettet werden. „Der Brand wurde von den acht Freiwilligen Feuerwehren über vier Wenderohre bekämpft, zwei davon auf Drehleitern sowie mehreren B und C Strahlrohren“, sagte Kreiswehrführer Gerd Riemann. „Bei der Wasserversorgung hatten wir Anfangs große Schwierigkeiten, weil zunächst mehrere hundert Meter Schläuche zu drei entfernten Gewässern verlegt werden mussten um so Wasser zu Einsatzstelle zu pumpen“, so Gerd Riemann weiter. „Ein Innenangriff konnten wir nicht mehr durchführen, weil durch die enorme Hitze die großen Stahlträger der Hallenkonstruktion verbogen waren und so an Tragkraft verloren“, erklärte ein Feuerwehrsprecher. Das gesamte Ausmaß des Schadens wurde erst mit Tageseinbruch sichtbar. Das große Gebäude auf dem Firmengelände wo noch weitere Firmen untergebracht sind, brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die gesamte Lagerhalle sowie die eingelagerten Möbel wurden vollständig zerstört. Erst am frühen Freitagvormittag waren die letzten Brandnester gelöscht. Der Schaden liegt nach ersten Erkenntnissen im Millionenbereich. Die genaue Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die ersten Ermittlungen auf.

 

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Ente war diesmal kein Fehlalarm sonder Brandursache - 19.09.2010

Schmilau (shp) - Im Hotel und Restaurant Schmilauer Hof kam es am Samstagnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz. Die Ursache waren drei im Herd vergessene Enten, die schließlich verbrannten und so für eine starke Rauchentwicklung im Gasthof in der Möllner Straße sorgten. Gegen 17:05 Uhr heulten in Schmilau und Ziethen zunächst aber die Sirenen. Nachdem die ersten Einsatzkräfte auf Funk waren, dachten die Feuerwehrmänner zunächst an schlimmste. „Vor Ort konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden, weil drei Enten die als Probebraten für den neuen Bräter dienten, vermutlich etwas vergessen wurden und so völlig verschmorten“, sagte ein Schmilauer Feuerwehrmann. Die mitalarmierten Einsatzkräfte aus Ziethen, unterstützten die die örtliche Wehr mit ihrem Überdrucklüfter, womit der Gasthof schnell wieder Rauchfrei gemacht wurde. Auch wenn der Köchin der Feuerwehreinsatz äußerst unangenehm war, verletzt wurde niemand und auch ein Sachschaden entstand nicht.

 

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