Feuer im 13. Stockwerk - 15.02.2011

Kaltenkirchen (am) - Großalarm für die Feuerwehren in und um Kaltenkirchen am Dienstagabend: Gegen 17.30 Uhr meldeten Anwohner eines Hochhauses im Flottmoorring eine unbekannte Rauchentwicklung. Die Leitstelle in Norderstedt löste umgehen Alarm für die Feuerwehr Kaltenkirchen aus. „Ein Zugführer der Feuerwehr Kaltenkirchen wohnt ganz in der Nähe und erkundete die Einsatzstelle“ so ein Feuerwehrsprecher. „Er stellte eine starke Rauchentwicklung im 13. Stockwerk fest“ so die Feuerwehr. Es wurde umgehend Großalarm für alle umliegenden Feuerwehren ausgelöst. Mit 35 Fahrzeugen rückten die Feuerwehren an. "Zur Bereitstellung wurde für die Schnell-Einsatz-Gruppe Vollalarm ausgelöst" berichtete ein Feuerwehrsprecher. Zusammen mit Polizei und Feuerwehr wurde die Evakuierung durchgeführt. Vorsorglich wurden aus dem gesamten Kreis Segeberg diverse Rettungswagen nach Kaltenkirchen entsandt. Auf einem Flur im 13. Obergeschoss geriet aus bsialng ungeklärer Ursache Spermüll in Brand. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vor um das Feuer zu löschen. Die Anwohner konnten noch am Abend wieder in die Wohnungen zurück gehen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mindestens 5000€.

Fotos: Arne Mundt

 

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Zusammenlegung der Polizeileitstellen "Iltis" und "Stormarn" - 14.02.11..

Bad Oldesloe/Lübeck (or/ots) - Am 15.02.2011 ist es nun so weit! Die Einsatzleitstellen der Polizeidirektion Ratzeburg für die Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn werden abgeschaltet. Die polizeiliche Regionalleitstelle SÜD mit Sitz in der Lübecker Possehlstraße 4 wird an den Start gehen. Die insgesamt 50 Beamten werden dann zukünftig die Einsätze der Polizeikräfte der Hansestadt Lübeck (Funkrufname „Trave“), des Kreises Ostholstein (Funkrufname „Freischütz“), des Kreises Stormarn (Funkrufname „Stormarn“) und des Kreises Herzogtum Lauenburg (Funkrufname „Iltis“) koordinieren. Die Polizeidirektion Lübeck und die Polizeidirektion Ratzeburg verfügen dann über eine gemeinsame Dienststelle. Hiermit betreut die RLS Süd zugleich etwa 806.000 Einwohner auf einer Fläche von 3635 Quadratkilometern. Es werden mindestens 150.000 Einsätze sowie 300.000 Notrufe erwartet. Die Einsatzleitstelle des Kreises Herzogtum Lauenburg registrierte allein in der Zeit vom 17.01.2011 bis zum 09.02.11, also in nicht einmal einem Monat, knapp 1950 Anrufe. Im vergangenen Jahr zählte die Einsatzleitstelle 22.000 Einsätze.


Derzeit verrichten noch 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei „Iltis“ ihren Dienst. In der Polizeileitstelle in Bad Oldesloe sind es 13. Ein Großteil der Beamten wird künftig die Einsätze mit in Lübeck disponieren. Die Einsatzleitstelle hier in Ratzeburg für den Kreis Herzogtum Lauenburg ging im Mai 1969 an den Start. Grund für die Einrichtung einer „Zentrale“ war damals eine landesweite Verordnung. Von einem kleinen Amtszimmer zu Beginn wandelte sich die Einsatzleitstelle nach und nach zu einem modernen und mit viel Technik ausgestatteten Führungsraum. Während es 1969 noch ausreichend war, dass ein Beamter die Zentrale bediente, verrichteten bereits zum 25zigsten Jubiläum 1994 dort insgesamt 12 Beamte ihren Dienst. Seit dem Jahr 1970 läuft der Notruf über 110 (auch 112) direkt bei der Einsatzleitstelle auf. Am 14. Januar 1988 zog die damalige Polizeiinspektion Ratzeburg (zuständig „nur“ für den Kreis Herzogtum Lauenburg)  aus dem alten Dienstgebäude in den Neubau in der Seestraße. Die Einsatzleitstelle Stormarn wurde im Jahr 1967 in Bad Oldesloe eingerichtet und befand sich damals in der Königstraße. 1982 zog „Stormarn“ dann in das heutige Dienstgebäude in der Straße Berliner Ring um.
Im letzten Jahr hatte die Einsatzleitstelle Stormarn rund 32.500 Einsätze dokumentiert.

Groß Sarauer Feuerwehr ohne Nachwuchssorgen - 13.02.2011

Groß Sarau (shp) - Für die Freiwillige Feuerwehr Groß Sarau sind die immer wieder angesprochenen Nachwuchssorgen kein Problem. Das wurde auf der am Freitagabend stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Brandschützer noch einmal herausgestellt. Dem von Wehrführer Walter Kähler verlesenen Jahresbericht war zu entnehmen, dass die Wehr am 31.Dezember 2010 einen Personalstand von 44 aktiven davon eine Frau und 19 Ehrenmitglieder hatte. „Von den 44 aktiven sind sogar 16 Mann sowie unsere Frau Atemschutzgeräteträger“, berichtete Walter Kähler. Weiterhin erwähnte sein Stellvertreter Volker Langhans, dass die Sarauer Wehr zu 23 Einsätzen im abgelaufenen Jahr ausgerückt ist. „Im einzelnen waren es neun Brandeinsätze, 13 technische Hilfeleistungen sowie eine Alarmübung“. 35 Prozent dieser Einsätze wurden sogar außerhalb der Gemeinde abgearbeitet. Holger Eichholz sagte in seinem Bericht zur Ausbilungssituation: „Leider müssen einige Kameraden für manche Lehrgänge an der Kreisfeuerwehrzentrale in Elmenhorst bis zu zwei Jahre Wartezeit in Kauf nehmen“. „Das ist gerade für jüngere Kameraden eine nicht so erfreuliche Sache“, so Eichholz weiter. Die Ausrüstung der Sarauer Wehr ist dagegen auf vorbildlichen Stand. Im Anschluss erhielten Drefs und Johann  Derlin sowie Henning Kropp für ihre hohe Einsatzbeteiligung ein kleines Dankeschön überreicht. Bei den folgenden Wahlen wurden Tobias Albrecht, Siegfried Peters und Marco Fieger zum Festausschuss gewählt. Jörn Kumbartzki wurde 2. Kassenprüfer. Andre Ullrich wurde nach seiner bestandenen Anwärterausbildung in die aktive Wehr übernommen und zum Feuerwehrmann befördert. Weiterhin beförderte Wehrführer Walter Kähler Hendrik Kropp, Henrik Langhans, Jürgen Quitzau, Klaus Schlichting und Ines Dohrendorf zum Oberfeuerwehrmann / -frau. Drefs Derlin wurde Hauptfeuerwehrmann. Tobias Albrecht, Frank Berlan und Martin Dohrendorf erhielten den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann drei Sterne. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Frank Berlan (10 Jahre), Karl-Heinz Krüger und Martin Dorendorf (30 Jahre) und Hans Rohweder für (60 Jahre) Feuerwehrdienst geehrt. Hubert Barnick und Roman Rosinski wurden am Schluss der Versammlung in die Ehrenabteilung überstellt.

 

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