Feuer im Dachstuhl - Feuerwehr kämpft mit Schnee - 04.12.2010

Garbek (shp) - In Garbek (Kreis Segeberg) ist am Samstag der Dachstuhl eines Einfamilienhauses ausgebrannt. Die Feuerwehr wurde gegen 16.20 Uhr durch die Leitstelle alarmiert. Flammen schlugen bereits aus dem Dach als die ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle eintrafen.
Im Innenangriff und über Leitern brachten die Feuerwehren aus Garbek und Umgebung das Feuer schnell unter Kontrolle. Probleme hatten die rund 70 eingesetzten Feuerwehrkräfte mit den noch immer vorhandenen Schneemassen. Links und rechts neben der Straße lag der Schnee über einen halben Meter hoch. So wurde der Einsatz der Feuerwehrleute zusätzlich erschwert. Die Feuerwehr baute im Garten des Anwesend einen Lichtmast auf, musste jedoch vorher mit Schneeschiebern die Schneemassen beseitigen. Eine zusätzliche Gefahr für die Feuerwehrleute aus den sechs umliegenden Feuerwehren war das gefrorene Löschwasser welches sich über die Straße ergoss. Mit einer Wärmebildkamera wurde letzte Glutnester aufgedeckt und abgelöscht.

Fotos: Arne Mundt

 

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Küchenbrand in Möllner Hotel schnell gelöscht - 29.11.2010

Mölln (shp) - Fest steht: Nur durch das schnelle und sichere Eingreifen des Hausbesitzer konnte bei diesem Feuer schlimmeres verhindert werden. In der im Erdgeschoss befindlichen Küche des Hotels war aus bisher ungeklärten Gründen gegen 18:15 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Der Besitzer der zum Zeitpunkt des Feuers allein im Haus war, bemerkte den Brand gerade noch rechtzeitig und informierte sofort die Feuerwehr. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein Induktionsherd dicht daneben stehende Plastikplatten in Brand gesetzt haben könnte. „Der Besitzer selbst konnte den Brand mit einer Feuerlöschdecke eindämmen und sogar noch die Küchenzeile im völlig verqualmten Raum stromlos schalten“, sagte Einsatzleiter Torsten Schöpp. „Durch sein mutiges und beherztes eingreifen konnte in diesem Fall schlimmerer Schaden verhindert werden“, so Schöpp weiter. Den wenig später eintreffenden Einsatzkräften der Möllner Feuerwehr blieb dann nur noch die Aufgabe die verbrannten Plastiküberreste in einen Kochtopf zu packen und ins freie zu bringen. Verletzt wurde bei dem Feuer zum Glück niemand. „Der durch den Brandrauch entstandene Sachschaden ist erheblich, kann aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau beziffert werden“, sagte ein Polizeisprecher. Aufgrund der starken Verrauchung im Gebäude konnten die Möllner Feuerwehrleute zunächst nur unter schwerem Atemschutz vorgehen. „Nachdem die Brandreste entfernt waren, wurde das Gebäude mittels Überdrucklüfter wieder rauchfrei gemacht“, erklärte Sven Stonies. Insgesamt waren 30 Feuerwehrfrauen und Männer im Einsatz. Die Möllner Hauptstraße war während der Löscharbeiten bis 18:15 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Das Hotel und Restaurant „Zum Weissen Ross“ war bis in die 80ér Jahre die damalige Versammlungsstätte der Freiwilligen Feuerwehr Mölln.

 

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Zimmerbrand in Ratzeburg endet glimpflich - 21.11.2010...

Ratzeburg (shp) – Ein technischer Defekt in einem Fernseher war wahrscheinlich die Ursache für einen Zimmerbrand, der am Samstagmorgen gegen 06:58 Uhr in einem Einfamilienhaus am Mühlengraben ausgebrochen war und hohen Sachschaden angerichtet hatte. „Die drei Bewohner des Hauses wurden vermutlich durch das implodieren des Fernsehen Gerätes geweckt und konnten das Gebäude gerade noch rechtzeitig verlassen. „Alle drei Bewohner hatten trotz nicht vorhandener Rauchmelder noch einmal sehr viel Glück gehabt und blieben unverletzt“, sagte ein Polizeisprecher. Die Freiwillige Feuerwehr Ratzeburg rückte aufgrund der unklaren Lage zunächst mit mehreren Löschfahrzeugen an, und brachte den Brandherd im Wohnzimmer rasch unter Kontrolle. „Drei Atemschutztrupps konnten mittels der Wärmebildkamera schnell das eigentliche Feuer lokalisieren und löschen“, erklärt Einsatzleiter Hauke Tonn. Um das stark verqualmte Haus vom giftigen Rauch zu befreien, setzten die ehrenamtlichen Retter einen Hochdrucklüfter ein. Gegen 08:30 Uhr waren alle Nachlöscharbeiten erledigt und Einstatleiter Hauke Tonn konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Der zum Teil durch das Feuer aber mehr durch den Brandrauch entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 15.000 Euro. Polizei und Feuerwehr weisen an diese Stelle noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass ab dem 31. Dezember 2010 die Übergangsfrist endet und ab dem 01. Januar 2011 jedes Haus sowie jede Wohnung mit Rauchmeldern ausgerüstet sein muss. 

 

Foto: Christian Nimtz

 

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