Autowerkstatt brennt in Barnitz nieder - 29.12.10

Barnitz (ren) - Großeinsatz für die Feuerwehr am späten Mittwochabend: In Groß Barnitz bei Reinfeld brach aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Anwohner meldeten gegen 21:20 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus einer Autowerkstatt in der Westerauer Straße, woraufhin die Leitstelle Süd Großalarm für 9 Feuerwehren ausrief.
Noch vor Eintreffen der Feuerwehr stand das 10x30 Meter große Gebäude in Vollbrand,
der Flammenschein war schon Kilometer vor der eigentlichen Einsatzstelle sichtbar.
Bei Temperaturen unter minus 10 Grad kämpften rund 100 Einsatzkräfte gegen die Flammen, gefrierendes Löschwasser erschwerte zusätzlich die Arbeit der Feuerwehr und verwandelte binnen weniger Minuten die Straße in eine Eisbahn. Tanklöschfahrzeuge aus den umliegenden Wehren wurden nachgefordert, sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Oldesloe. „Als wir am Einsatzort eingetroffen sind, brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung“ erzählt Amtswehrführer Albert Iken. „Kurze Zeit später kam es zu ersten Explosionen durch lagernde Gasflaschen“ so Iken weiter. Im ständigen Wechsel wurden vier Trupps mit Atemschutz eingesetzt, nach knapp einer Stunde hatten sie das Feuer im Griff. Ob und wie viele PKWs noch in der Halle standen ist unklar. Der Schaden wird in die Hunderttausende geschätzt. Die Kriminalpolizei nahm noch während der Löscharbeiten die  Arbeit auf und beschlagnahmte die Einsatzstelle bis auf weiteres. Ein direkt angebautes Bauernhaus konnte durch die Feuerwehr gerettet werden.

 

Fotos: Oliver Renter

 

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Autowerkstatt durch Feuer zerstört - Wohnhaus gerettet -  28.12.2010

Siebenbäumen (shp) - Großeinsatz für sieben Ortsfeuerwehren sowie für die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe am frühen Dienstagvormittag im Grinauer Weg. Gegen 09:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle in Bad Oldesloe einen riesigen und kilometerweit zu sehenden dunkeln Rauchpilz. Sofort schrillten die Funkmeldeempfänger sowie die Sirenen der Freiwilligen Feuerwehren Siebenbäumen, Groß Schenkenberg, Labenz, Kastorf, Steinhorst, Schipphort, und Grinau. Die Oldesloer Wehr rückte zusätzlich mit der Drehleiter sowie einem Hilfeleistungslöschfahrzeug an. „Die Ursache war ein brennender Anbau an einem Mehrfamilienhaus der als Werkstatt genutzt wurde“, sagte Pressesprecherin Sonja Kurz. „Der Anbau bestand aus zwei so genannten Seecontainern, die neben der Hauswand die Außenwände bildeten und einem selbstgebauten Dach“, so Sonja Kurz weiter. Der 51- jährige Besitzer wollte offenbar in der Werkstatt arbeiten und da es sehr kalt war, schaltete er einen Gasheizstrahler an. Der Sohn des Mannes sah kurz darauf von seiner Wohnung aus eine Rauchsäule aus dem Anbau aufsteigen und rief noch bei seinem Vater an. Für die Einsatzkräfte der Siebenbäumer Wehr, die mit Einsatzleiter Dirk Kammer bereits wenige Minuten nach der Alarmierung und damit als erste Wehr eintrafen, war das Ausmaß des Feuers schnell klar: „Retten konnten wir hier nicht mehr viel, da die Werkstatt, ein darin stehender Audi A4, Werkzeug, Reifen sowie Fahrzeugersatzteile bereits zu großen Teilen im Vollbrand standen“, so Kammer. Die Feuerwehrkräfte konzentrierten sich darauf, das angrenzende Wohnhaus vor dem Übergreifen der Flammen durch die enorme Wärmestrahlung zu schützen, was auch gelang. „Die ebenfalls alarmierte Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes, konnte schon auf der Anfahrt abbrechen und brauchte nicht mehr tätig werden“, sagte Amtswehrführer Dieter Stahmer. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Aufwändig waren die Löscharbeiten für die 80 Einsatzkräfte trotz allem: „Wir mussten den Brandschutt auseinanderziehen und ablöschen, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern“, erklärte Einsatzleiter Kammer. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 65.000 Euro geschätzt. „Nach bisherigem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt an dem Heizstrahler als Brandursache nicht ausgeschlossen“, berichtet Pressesprecherin Kurz. Die Hauswand wurde durch das Feuer stark verrußt. Ob ein Gebäudeschaden vorliegt, wird noch geprüft. Die Kriminalpolizei übernahmen noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen und beschlagnahmten die Brandstelle. Gegen 12:30 Uhr konnte der Leitstelle dann „Feuer aus“ gemeldet werden.

 

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Erneut brennen Pkws in Billstedt aus - 28.12.2010

Hamburg (ct) - In der Nacht zu Dienstag wurde der Feuerwehr ein brennender Pkw im Hamburger Stadtteil Billstedt gemeldet. Als die ersten Kräfte im Papyrusweg eintrafen hatte sich das Feuer bereits auf ein daneben geparkte E-Klasse ausgebreitet. Mit einem S-Rohr und einem Schaumrohr ging die Feuerwehr zur Brandbekämpfung vor und hatte das Feuer schnell gelöscht. Das Ausbrennen des Golf 3 und der E-Klasse konnte jedoch nicht verhindert werden. Zwei weitere Pkws wurden durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei kontrollierte Personen die sich in der Nähe der Einsatzstelle befanden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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