Weitere Nachlöscharbeiten in Siebenbäumen - 06.02.2011

Siebenbäumen (shp) - Auch zwei Tage nach dem Großbrand in der Siebenbäumen war die örtliche Feuerwehr mit weitern Nachlöscharbeiten beschäftigt. Der Grund: Im dem am Freitagmittag abgebrannten Bauernhaus in dem 14 Leute ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben lodern trotz Dauerregen immer wieder einzelne Flammen auf. Die Freiwillige Feuerwehr Siebenbäumen wurde daher am Sonntagmittag gegen 12:05 Uhr noch einmal alarmiert. „Wir mussten erneut mehrere im Gebäudeinneren aufgeflammte Brandnester ablöschen“, berichtet Wehrführer und Einsatzleiter Volker Hamann. „Hierfür mussten wir sogar mehrere Atemschutztrupps einsetzen“. Bereits am späten Freitagnachmittag rückte ein Bagger zur Brandstelle an und riss die beiden Giebel sowie einige einsturzgefährdete Seitenwände ein um das Feuer zu bekämpfen. „Einige Flammen konnten erneut ausbrechen, weil es in den Trümmern immer wieder in kleinen Hohlräumen Nahrung findet“, so Hamann weiter. „Dort kommt die Feuerwehr nur schlecht heran, weil teile des Bauernhauses einsturzgefährdet sind. Gegen 14:20 Uhr rückten die Feuerwehrmänner wieder ins Gerätehaus ein. Die Brandstelle ist von der Ratzeburger Kriminalpolizei schon seit Freitag beschlagnahmt worden – die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

 

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Kellerbrand sorgt für Großeinsatz der Feuerwehren - 05.02.2011

Bargteheide (am) - Die Bargteheider Feuerwehr rückte in der Nacht zu Sonntag mit einem Großaufgebot zu einem Brandeinsatz aus. In der Holsteiner Straße wurde in einem Mehrfamilienhaus eine Rauchentwicklung im Treppenhaus gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, kam der Wehr der Qualm aus dem Keller entgegen. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Fischbek und Tremsbüttel angefordert. Die Feuerwehr räumte das Wohnhaus sofort und brachte die Anwohner vorläufig in einem benachbarten Hauseingang unter. Unter Atemschutz kontrollierte die Feuerwehr das gesamte Haus nach weiteren Personen. Aus zwei Wohnungen wurden Tiere gerettet und an die Hausbewohner übergeben. Zwei Feuerwehrmänner gingen zur Brandbekämpfung in den Keller. Vor Ort wurde schnell festgesellt, das die Elektroverteilung brennt. Zum ersticken der Flammen wurde durch die Feuerwehr ein CO2-Löscher eingesetzt. Ein Mitarbeiter der EON-Hanse begutachtete den Brandschaden. Vorläuft muss eine Stromleitung aus einem Nachbarhaus den Wohnblock versorgen. „Bei dem Schaden brauchen wir etwa zwei Tage bis die Anlage wieder läuft“ so ein Techniker der EON. Die Bewohner des Wohnblocks konnten die Wohnungen erst mal nicht mehr betreten und suchten sich Unterkünfte in der Nachbarschaft.

Fotos: Arne Mundt

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Großfeuer in Siebenbäumen - 04.02.2011

Siebenbäumen (shp) - Ein Großbrand hat am Freitagmittag in Siebenbäumen zehn Feuerwehren im Atem gehalten. Gegen 12:30 Uhr war im Dachstuhl eines alten Bahnhofes an der B 208 ein Feuer ausgebrochen. Die 14 Bewohner konnten sich durch zwei aufmerksame Frauen rechtzeitig selbst ins freie retten.
 
"Schon auf der Anfahrt zum Gerätehaus war die starke Rauchentwicklung sowie Flammen aus dem Dachstuhl zu sehen", erinnert sich Siebenbäumens stellvertretender Wehrführer und Einsatzleiter Dirk Kammer an der Brandstelle. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach. Kammer ließ durch die Leitstelle sofort Großalarm auslösen und neun weitere Wehren aus Bliestorf, Grinau, Klinkrade, Sandesneben, Kastorf, Steinhorst, Groß Schenkenberg, sowie die Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes nachalarmieren, um das Feuer in den Griff zu bekommen. Mit mehreren Strahlrohren und von allen Gebäudeseiten wurde der Brand, der im Dachstuhl ausgebrochen war, bekämpft. Unterstützt wurden die Wehrmänner dabei auch von den Freiwilligen Feuerwehren aus Ratzeburg und Bad Oldesloe, die beide mit ihren Drehleitern anrückt waren. „Zwei Frauen aus Mölln, die gerade Vorbeifahren waren, sahen die Flammen aus dem Dach Schlagen“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Sie klingelten an den Türen und ruften immer wieder „Feuer, alle raus hier!“ Viele Hausbewohner retteten wortwörtlich in letzter Sekunde. Eine riesige schwarze Rauchwolke ließ die Einsatzkräfte schon von weitern erahnen, war für ein Drama sich hier abspielt“, berichtet Kreiswehrführer Michael Raddatz. „Die Flammen schlugen teilweise sogar bis zu 30 Meter in den Himmel“. Wegen der starken Qualmentwicklung konnten die Löscharbeiten zum größten Teil nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. Die durch den Ort führende Bundesstraße 208 wurde sofort von fünf Streifenwagenbesatzungen abgesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Zwar gelang es den Einsatzkräften, ein Durchbrennen des Feuers in die im Erdgeschoss befindlichen Wohnungen zu verhindern - doch auch dieser Teil des Gebäudes nahm durch Brandqualm und Löschwasser erheblichen Schaden. Weiterhin wurde ein PKW der in hintern Teil des Hauses untergestellt war, ebenfalls vollständig durch die Flammen zerstört. "Wir müssen hier von einem Totalverlust ausgehen", sagte Kreiswehrführer Michael Raddatz an der der Einsatzstelle. Bis zum Nachmittag dauerten die eigentlichen Löscharbeiten bevor gegen 14:40 Uhr der Leiterstelle „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Anwohner wurden die ganze zeit per Rundfunkmeldungen gebeten, Fenster und Türen zu schließen. „Die 14 Bewohner des Hauses wurden zunächst in unserem Gemeindehaus untergebracht“, erklärt Einsatzleiter Dirk Kammer. Kompliziert war vor allem das Ablöschen der Glutnester, wobei auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz kam. „Zehn Freiwillige Feuerwehren mit 174 Feuerwehrmännern und -frauen waren am Einsatz beteiligt“, sagt Kreisbrandmeister Michael Raddatz. Die Freiwillige Feuerwehr Siebenbäumen blieb noch bis Mitternacht mit einer Brandwache vor Ort. Gegen 22 Uhr musste noch einmal die Bad Oldesloer Drehleiter alarmiert werden, weil der starke Wind das Feuer erneut entfachte. Noch während der Löscharbeiten nahm die Ratzeburger Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Am späten Nachmittag wurden die Giebel sowie einige Einsturzgefährdete Wände des 20 x 30 Meter große Gebäudes mit Hilfe eines Baggers eingerissen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf mindestens 300.000 Euro geschätzt.

 

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