Baustellenabsperrung löst Großalarm in Reinfeld aus - 03.10.2011

Reinfeld (am) - Kurioser Einsatz in Reinfeld: In der Nacht zu Montag wurde Großalarm für die Feuerwehren Reinfeld und Stubbendorf, sowie für einen Rettungswagen und dem Oldesloer Notarzt ausgelöst. Kurz vor 1 Uhr in der Nacht hatten Anwohner die Rettungskräfte alarmiert, da vermutet wurde das ein Fahrzeug in einen Teich am Jungfernstieg gerollt sei. Es wurde auch vermutet, dass noch Personen in dem Fahrzeug sind. Die Feuerwehr barg jedoch kein Auto aus dem Wasser, sondern eine Warnbarke einer Baustelle.

 

Die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe alarmierte neben den Feuerwehren und Rettungsdienstkräften auch die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr aus Lübeck. Als die Reinfelder Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, waren eindeutig zwei rote Lichter im Wasser zu erkennen. Ein Feuerwehrmann wagte sich in einer Wathose ins Wasser. Schnell stellte er fest: es ist kein Auto. Mit einem Haken zog er eine Baustellenabsperrung aus dem Wasser. 

 

AM03102011-reinfeld-003__1317638220.jpg

AM03102011-reinfeld-001__1317638229.jpg

AM03102011-reinfeld-002__1317638260.jpg

Wassereinbruch in Schute - 13.09.2011

Hamburg (ct) - Am Montagabend stellte die Besatzung eines Schutenverbandes Wasser im hinteren Bereich fest und verständigte die Feuerwehr. Mit mehreren Kleinbooten und einem Löschboot rückten die Feuerwehren Wasserseitig an. Pumpen wurden auf dem Schiff in Stellung gebracht und mehrere Tausend Liter Wasser in der Minute aus dem Heck der Schute gefördert. Ein weiteres Löschboot wurde angefordert, um weitere Kapazitäten zu nutzen. Durch Türen, die zum Teil unter Wasser waren drang immer wieder neues Wasser ein. Ein Versuch die Türen abzudichten hatte nicht den gewünschten Erfolg. Eine Taucher und Bergungsfirma wurde beauftragt die Einsatzstelle nach dem stabilisieren der Schute zu übernehmen. Nach über fünf Stunden Pumpen konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken. Wieso die Schute voll Wasser lief konnte noch nicht gesagt werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

CT110912_Wasser_Schute_004__1315869936.jpgCT110912_Wasser_Schute_001__1315869965.jpgCT110912_Wasser_Schute_002__1315869976.jpgCT110912_Wasser_Schute_003__1315869987.jpgCT110912_Wasser_Schute_005__1315869999.jpgCT110912_Wasser_Schute_006__1315870006.jpg

Gasgeruch - Mühlencenter gesperrt - 25.08.2011

Glinde (ct) - 

Die Besatzung eines Streifenwagens bemerkte am späten Donnerstagabend einen komischen Geruch und meldete es der Einsatzzentrale. „Weil es in letzter Zeit vermehrt zu Sachbeschädigungen gekommen war, wollten wir das Mühlencenter kontrollieren“, so ein Polizeisprecher vor Ort. Die Leitstelle Süd alarmierte daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Glinde mit dem Einsatzstichwort „Gasgeruch“. „An der Einsatzstelle angekommen konnten wir den Geruch am Eingang schon intensiv wahrnehmen. Wir ließen den Löschzug Gefahrgut sowie Eon Hanse für Messungen im Gebäude anrücken“, so der Einsatzleiter Boris Krause. Durch die hohe Konzentration des Gases konnte die Garage des erst im November 2010 eröffneten Mühlencenter nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. Eon Hanse kontrollierte die Gasanschlüsse und konnte Entwarnung geben, um austretendes Gas würde es sich hier nicht Handeln. Der in der Zwischenzeit eingetroffene Löschzug-Gefahrgut des Kreises Stormarn bereitete für die Messungen alles vor. „In der Garage wurden einige Pfeiler freigelegt und instandgesetzt weil diese Wasser aufgesaugt haben. In laufe dieser Arbeiten wurde eine Chemikalie eingesetzt, die nun ausgast.“ So erzählte der Einsatzleiter weiter. Die Messeergebnisse eines Trupps unter Atemschutz wurden währenddessen nach Hamburg zur Umwelt und Technikwache der Berufsfeuerwehr gebracht. Dort konnte man anhand spezieller Messgeräte die Zusammensetzung des Stoffes herausfinden. Über die Hauseigene Entlüftungsanlage versuchte die Feuerwehr die Garage zu entlüften. Als diese jedoch nicht Funktionieren wollte und das Belüften mit mehreren Druckbelüftern nicht den gewünschten Erfolg erbrachte, musste das Mühlencenter abgesperrt und für den weiteren Betrieb komplett geschlossen werden. Wenn die Lüftungsanlage wieder Funktionsfähig ist, soll nun ein Gutachter vorbei kommen und das Einkaufscenter wieder in Betrieb nehmen.

 

Erst am 24.07.2011 war die Freiwillige Feuerwehr Glinde mit dem Löschzug Gefahrgut über mehrere Stunden nur ein Gebäude weiter beschäftigt. Auch hier wurden die Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „Gasgeruch“ alarmiert, konnten jedoch nach einiger Zeit nichts mehr Feststellen.

 

Fotos: Christian Timmann

 

CT110825_Gas_Muehlencenter_003__1314350041.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_001__1314350051.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_002__1314350059.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_004__1314350068.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_005__1314350079.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_006__1314350089.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_007__1314350104.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_008__1314350113.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_009__1314350122.jpgCT110825_Gas_Muehlencenter_010__1314350131.jpg

Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8
Login