Feuerwehr rettet 26 jährigen aus seiner Wohnung - 24.05.2011

Bad Oldesloe (or) - Zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus musste am Dienstagmorgen die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe ausrücken. Zusammen mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt trafen die Einsatzkräfte gegen 06.20 in der Segeberger Straße ein und fanden eine stark verqualmte Wohnung vor, in der sich noch ein Mann befand. Unter dem Einsatz von schwerem Atemschutzgerät gingen die Helfer in die Wohnung vor und konnten den 26 Jahre alten Mann retten. Mit einer Rauchgasvergiftung wurde dieser auf die Intensivstation der Oldesloer Asklepios-Klinik gebracht. Als die Feuerwehrmänner im inneren der Wohnung mit der Brandbekämpfung begannen, stießen sie auf mehrere Eimer mit Farbe, die dabei zu Bruch gingen und die Einsatzkleidung verschmierten. Grund für das Feuer war nach Angaben der Polizei eine größere Menge Müll, der achtlos auf einen warmen Herd gelegt und dort vergessen wurde. Zur genauen Schadenshöhe konnte derzeit noch keine Angabe gemacht werden. Feststeht aber, dass die völlig verqualmte Wohnung vorerst nicht mehr bewohnbar sein wird.

 

Foto: Oliver Renter

 

 

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70 Spezialisten des Löschzug Gefahrgut übten den Ernstfall - 21.05.2011

Ratzeburg / Ziethen (shp) – Weil sich im Kreis Herzogtum Lauenburg über mehrere Kilometer Autobahnen und mehr fast zweimal so viele Bundesstraßenkilometer täglich viele Lkws und Kleintransporter durch den Einsatzbereich des Löschzug Gefahrgut (LZG) bewegen, probten am Samstagvormittag nun 70 Spezialisten in Ziethen den Ernstfall. Auch Jens Liesand vom Fachbereich Katastrophenschutz des Kreis Herzogtum Lauenburg war dabei und schaute den Übungsteilnehmer gespannt über die Schultern. Der zunehmende LKW-Verkehr gerade auf der B 207 und der B 208 geben genügend Hinweise auf das gestiegene Gefahrenpotential. „Für diesen Fall, welchen wir uns natürlich nicht wünschen, wollen wir gut gerüstet und vor allem die Einsatzkräfte gut Ausgebildet sein“, sagte Jens Liesand. Der LZG des Kreises Herzogtum Lauenburg besteht aus den Freiwilligen Feuerwehren Lauenburg, Schwarzenbek, Geesthacht, Büchen, Elmenhorst, Ratzeburg und Mölln. „Neben diesen Wehren war wie im Realfall auch die Führungsgruppe des LZG, die Erkundungs- und Dekontaminationseinheit, die Technische Einsatzleitung (TEL), die Kreisfeuerwehrzentrale sowie in die Freiwillige Feuerwehr Ziethen als örtliche vertreten. Ort des Geschehens war das noch unbebaute Industriegebiet direkt an der Bundestrasse 208. „Was auf den Pritschen transportiert wird, kann man als Autofahrer ab und zu nur erahnen, wenn man die orangefarbenen Tafeln erkennen kann, welche auf einem gefährlichen Stoff hinweisen sollen“, berichtet Übungsleiter Torsten Lubenow. „Passiert nun mit einem solchen Fahrzeug ein Unfall, so besteht immer eine erhöhte Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer, Anwohner und für die Umwelt“, so Fachwart Torsten Lubenow weiter. Als Übungsszenario wurde angenommen, dass ein LKW mit einem Kleintransporter kollidiert war, und dieser durch den Aufprall auf die Seite stürzte. Der LKW hatte Gefahrgut in verschiedenen Behälter geladen wovon ein Fass Leck geschlagen ist. Der Kleintransporter hatte gefährliches Stückgut in verschieden Kartons an Board. Nachdem die Einsatzkräfte nach und nach am Einsatzort eintrafen, wurde zuerst lokalisiert um welche Stoffe es sich handelt. Diese Aufgabe übernahm ein Erkundungstrupp unter Atemschutz. „Während sich die ersten Kräfte mit den so genannten Chemikalienschutzanzügen (CSA) bekleideten, wurden rund um die Schadensstelle Messungen vorgenommen“, erklärt Zugführer Holger Wäbs. „Bei knappen 20 Grad wird es in so einem Anzug verdammt warm“, so Benjamin Wessels aus Mölln. Die ermittelten Daten wurden dann zur TEL weiter gegeben. Während immer mehr Trupps die Einsatzlage Stück für Stück abarbeiteten, wurden die ersten Kräfte die schon fertig mit ihrer Arbeit waren an einer eingerichteten Dekontaminationsstelle gereinigt. „Das Ausrüsten der Einsatzkräfte mit CSA, die Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes, die logistische Unterstützung der Einsatzkräfte sowie die weiträumige Absicherung des Schadenszenarios sind nur einige Etappen in einem solchen Fall“, sagte Torsten Lubenow. Die etwa 70 Einsatzkräfte konnten mit ihren 20 Einsatzfahrzeugen nach gut drei Stunden die Übung erfolgreich beenden. „Mit weiteren Übungen im laufenden Jahr, werden wir die Erkenntnisse zum Ablauf und auch die technischen Möglichkeiten weiterentwickeln, so Lubenow in der Abschlussbesprechung.


Foto: SHP


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Ratzeburger Feuerwehr sucht Nachwuchs - 05.04.2011

Ratzeburg (shp) - Weil die Freiwillige Feuerwehr Ratzeburg auf der Suche nach neuen aktiven und fördernden Mitgliedern ist, startet ab Donnerstag eine besondere Aktion in der Kreisstadt.

Ratzeburg – Wie gut, dass es noch Männer und Frauen gibt, die sich für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen – so zum Beispiel die Freiwilligen der Feuerwehren. Die Aufgaben der Helfer sind breit gefächert, dazu gehören beispielsweise der Brandschutz, Brandbekämpfung und technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Unter dem Motto „Gemeinschaft hat Zukunft“ werden in den nächsten Tagen in jeden Haushalt von den Jugend- und aktiven Feuerwehrmitglieder ein Fleyer gebracht um neue fördernde Mitglieder sowie Aktive für die Einsatzabteilung zu gewinnen. Auch Bürgermeister Rainer Voß ist dabei und verteile bereits am Samstag zusammen mit der Jugendfeuerwehr die ersten Fleyer. „Wir werden an jeden Haushalt einen Flyer verteilen, wo die Aufgaben sowie die Fachgruppen der Feuerwehr erklärt sind und man auch allgemeines über die Ratzeburger Wehr erfährt““, sagte Wehrführer Michael Dawert. Die Ratzeburger Wehr verfolgt damit gleich mehrere Ziele: „Den eigenen Mitgliederkreis zu vergrößern, fördernde Mitglieder zu gewinnen, und vor allem, ein Bewusstsein in der Bevölkerung für die Freiwillige Feuerwehr zu schaffen“, gerade das sei nicht selbstverständlich, weiß der Chef der Ratzeburger Feuerwehr Bürgermeister Rainer Voß. Um den vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, ist die Freiwillige Feuerwehr sowohl auf aktive Mitglieder in der Einsatzabteilung angewiesen, aber auch auf passive und fördernde Mitglieder, die durch ihre Beiträge die Arbeit unterstützen. „Die Beiträge und Spenden der Fördermitglieder werden satzungsgemäß zur Förderung des Brandschutzes genutzt“, so Wehrführer Michael Dawert. „Es gäbe viele Sachen, die nicht öffentlich gefördert würden aber gerade in Zeiten leerer Gemeindekassen immens wichtig für die praktische Arbeit und Ausbildung der Feuerwehren seien“. „Geld wird ebenfalls benötigt, um die Ausbildung der Jugend, die für den Bestand der Wehr sehr wichtig ist, attraktiver zu machen“, erklärt Jugendwart Michael Brandt. Während die Freiwillige Feuerwehr ihren Slogan "Einer für alle, alle für einen" von ihrer Seite her voll erfüllt - Eine Feuerwehr für alle Bürger - sollten sich auch die Bürger verstärkt für ihre Feuerwehr einsetzen. Wer Interesse am aktiven Feuerwehrdienst gefunden hat, kann sich ab August bei der Feuerwehr in Ratzeburg melden.

 

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