Zimmerbrand in Bäk bei Ratzeburg - Familie kann sich retten - 20.02.2011

Bäk (shp) - Ein Feuer in einem Einfamilienhaus in Bäk hat am Sonntagmorgen einen erheblichen Sachschaden verursacht. Die Bewohnerin selbst, die kurz zuvor erst von der Arbeit nach Hause gekommen war, hatte gegen 02:55 Uhr Brandgeruch in der Wohnung bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Bäk – Mechow – Römnitz und Ziethen kurze Zeit später in der Straße Hühnerkamp vor Ort waren, hatte sich der Brand sowie der dichte Rauch bereits im Spitzboden im Spielzimmer ausgebreitet. „Die 45-jährige Besitzerin der Wohnung konnte ihre drei Kinder sowie den Neffen (alle im Alter zwischen sieben und 17 Jahren) rechtzeitig aus dem verrauchten Gebäude retten. Einsatzleiter Rainer Raygrotzki ließ sofort ein Trupp unter schweren Atemschutz in das Einfamilienhaus zur Brandbekämpfung vorgehen. „Weil unklar war wie weit sich der Brand in dem Dachgeschoss ausgebreitet hatte, haben wir zur Unterstützung die Wärmebildkamera der Feuerwehr Ratzeburg angefordert“, berichtet Rainer Raygrotzki. Nach zweieinhalb Stunden waren die letzten Brandnester gelöscht und die Einsatzkräfte rückten wieder ab. Zur möglichen Brandursache kommt für die Polizei ein technischer Defekt genau so wie das mögliche spielen mit Feuer in Frage. Nach Angaben der Feuerwehr ist das Spielzimmer im oberen Teil des Hauses derzeit durch den Brand nicht mehr bewohnbar. Zudem stellte die Feuerwehr wieder einmal fest, das auch dieses Haus immer noch nicht mit den seit dem 01. Januar vorgeschrieben Rauchmeldern ausgestattet war. „Weil der Brand gerade noch einmal rechtzeitig bemerkt wurde und durch das wirklich schnelle eingreifen der Feuerwehr, konnte in diesem Fall noch einmal schlimmeres verhindert werden“, so Amtswehrführer Axel Maluche. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte von der Polizei noch nicht beziffert werden.

 

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Brandstiftung in Ammersbek - Zwei Feuer in 24 Stunden - 20.02.2011

Ammersbek (am) - Innerhalb von nur 24 Stunden ist am Wochenende eine Gartenlaube in Ammersbek zweimal in Flammen aufgegangen. Nachdem die Feuerwehren aus Bünningstedt und Hoisbüttel zuerst in der Nacht zu Samstag im Einsatz waren, waren die Wehren auch in der Nacht zum Sonntag gefordert. Kurz vor zwei Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. Augenzeugen sahen einen Feuerschein, sie meldeten den Brand sofort der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe. Die alarmierten Wehren aus Ammersbek brachte das Feuer zügig unter Kontrolle. „Am Nachmittag wurde die Gartenlaube nochmal auf Glutnester kontrolliert, da war alles in Ordnung“ so Ammersbeks Gemeindewehrführer Hans-Jürgen Chemnitz. Doch die Feuerwehr musste genau 24 Stunden später wieder zu einer brennenden Gartenlaube ausrücken. Es war die gleiche Brandstelle wie am Vortag. „Wir konnten mit der Wärmebildkamera sehen, dass das Feuer wieder an der gleichen Stelle ausbrach“ erklärte  Hans-Jürgen Chemnitz noch in der Einsatznacht. Der Feuerwehr blieb nichts anderes, als das gleiche Programm wie in der Nacht zuvor durchzuspielen. „Wir waren mit rund 30 Feuerwehrleuten im Einsatz“ so Gemeindewehrführer Hans-Jürgen Chemnitz. Die Polizei bestätigte noch vor Ort, das es sich um Brandstiftung handelt. „Sowas fängt nicht alleine an zu brennen“ so ein Polizeibeamter.

Fotos: Arne Mundt

 

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Feuer im 13. Stockwerk - 15.02.2011

Kaltenkirchen (am) - Großalarm für die Feuerwehren in und um Kaltenkirchen am Dienstagabend: Gegen 17.30 Uhr meldeten Anwohner eines Hochhauses im Flottmoorring eine unbekannte Rauchentwicklung. Die Leitstelle in Norderstedt löste umgehen Alarm für die Feuerwehr Kaltenkirchen aus. „Ein Zugführer der Feuerwehr Kaltenkirchen wohnt ganz in der Nähe und erkundete die Einsatzstelle“ so ein Feuerwehrsprecher. „Er stellte eine starke Rauchentwicklung im 13. Stockwerk fest“ so die Feuerwehr. Es wurde umgehend Großalarm für alle umliegenden Feuerwehren ausgelöst. Mit 35 Fahrzeugen rückten die Feuerwehren an. "Zur Bereitstellung wurde für die Schnell-Einsatz-Gruppe Vollalarm ausgelöst" berichtete ein Feuerwehrsprecher. Zusammen mit Polizei und Feuerwehr wurde die Evakuierung durchgeführt. Vorsorglich wurden aus dem gesamten Kreis Segeberg diverse Rettungswagen nach Kaltenkirchen entsandt. Auf einem Flur im 13. Obergeschoss geriet aus bsialng ungeklärer Ursache Spermüll in Brand. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte vor um das Feuer zu löschen. Die Anwohner konnten noch am Abend wieder in die Wohnungen zurück gehen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mindestens 5000€.

Fotos: Arne Mundt

 

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