Feuer in Reihenhaus, 36 Jähriger stirbt - 05.04.2011

Hamburg (ct) - Bei einem Feuer in einen der älteren Reihenhäuser in der Fritz-Schumacher-Allee kam am Dienstagmorgen eine Person ums Leben. Das Wohnzimmer stand bereits in Vollbrand als die Kräfte der Feuerwehr Langenhorn-Nord eintrafen. Die Eltern des 36 Jährigen Sohnes konnten sich noch selbstständig ins Freie retten und teilten den Rettungskräften mit, dass sich ihr Sohn noch im Ersten Stockwerk befinden würde. Umgehend machten sich Vier Trupps mit drei C-Strahlrohren auf die Suche. „Durch das ganze Material das sich in der Wohnung befand, konnten die Trupps unter Atemschutz die Treppe ins erste Stockwerk nicht finden.“ So der Einsatzleiter Prautsch. Mit der Steckleiter verschafften sich die Rettungskräfte von außen einen Zugang und konnten den Sohn der vermutlich eine Behinderung hatte nur noch bergen.

Der Rauch hatte sich sehr schnell in ganzen Haus ausgebreitet, sodass man auch davon ausgehen musste das sich das Feuer bis ins Dach ausgebreitet hatte. Dies war Glücklicherweise nicht der Fall. Mit einer Rauchgasintoxikation wurden die Eltern ins Krankenhaus gebracht. Um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können mussten die kompletten Überreste vom Wohnzimmer ins freie gebracht werden. Mit 30 Einsatzkräften war die Berufsfeuerwehr mit der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord vor Ort.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte ist noch Unklar.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Anbau ausgebrannt - 04.02.2011

Witzhave (ct) - Ein Anbau an einem Einfamilienhaus brannte am Sonntagmittag in Witzhave aus. Durch einen piependen Rauchmelder wurde der ältere Hausbewohner auf das Feuer aufmerksam und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Mit einem Gartenschlauch versuchte der 76 Jährige das Feuer im Anbau zu löschen, jedoch ohne Erfolg. Als die ersten Kräfte nur wenige Minuten später eintrafen brannte der Anbau bereits in voller Ausdehnung. Mit 3 C-Rohren leiteten die Feuerwehren Witzhave, Ohe, Grande und Rausdorf die Brandbekämpfung im Innen und Außenangriff ein. Eine Gasheizung wurde von einem Trupp zum kühlen der Gasflasche aus dem Gebäude gebracht. Ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden, jedoch brannte der Anbau komplett aus. Um weitere Glutnester auszuschließen wurde das Dach abgedeckt. Ein Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten einen Schwächeanfall und wurde von den in Bereitstellung wartenden Rettungskräften versorgt.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Großfeuer zerstört Turnhalle in Groß Grönau - 30.03.2011

Groß Grönau (shp) - Sporthalle der Waldschule in Groß Grönau durch Großfeuer komplett zerstört:
Akuter Wassermangel erschwerte die Löscharbeiten

Ein Großbrand hat am Dienstagnachmittag in Groß Grönau mehrere Freiwillige Feuerwehren sowie die Lübecker Berufsfeuerwehr und die Flughafenfeuerwehr Blankensee im Atem gehalten. Das Feuer war vermutlich gegen 16:28 Uhr bei Dacharbeiten am Anbau der Sporthalle ausgebrochen. Die 15 Erwachsenen von der Landesberufsschule für Hörgerätakustiker die zu diesem Zeitpunkt gerade die Halle nutzten, konnten zum Glück rechtzeitig von den Arbeiten noch in Sicherheit gebracht werden.
Groß Grönau - "Das Feuer hat sich rasend schnell über die Zwischendecke des Anbaus bis hin zur Sporthalle ausgebreitet ", erinnert sich Grönaus Wehrführer und Einsatzleiter Axel Striepling. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort im Tannenredder eintrafen, schlugen bereits erste Flammen aus dem Dach der im Anbau befindlichen Geräteräume und Umkleidekabinen hervor. Striepling ließ sofort eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Lübeck sowie weitere umliegende Feuerwehren nachalarmieren. Um das Feuer in den Griff zu bekommen, versuchten die Feuerwehrleute mit mehreren Strahlrohren den Brand zu bekämpfen. Doch die Löscharbeiten waren nicht einfach: Sie wurden vor allem durch akuten Wassermangel erschwert. „Weil das Hydrantennetz fast vollständig zusammengebrochen war und wir nicht mit den Fahrzeugen an die Rückseite der Halle kamen, ließ ich noch mehr Wehren nachalarmieren. Darunter auch die Ratzeburger Wehr mit einer zweiten Drehleiter und ihrem Wasserwerfer“, berichtet Stripling. Unterstützt wurden die Wehrmänner dabei auch noch von der Flughafenfeuerwehr Lübeck Blankensee, die mit einem Flugfeldlöschfahrzeug ebenfalls im ständigen Pendelverkehr vom Gelände der Lübecker Bundespolizei Wasser zuführten. „Die Einrichtung des Pendelverkehr mit sämtlichen Löschfahrzeugen war unsere einzige Chance um Wasser zur Einsatzstelle zu bekommen“, so Einsatzleiter Striepling. „Die riesige schwarze Rauchwolke ließ die nachalarmierten Einsatzkräfte schon von weitern erahnen, war sich hier für ein Drama abspielt“, sagte der stellvertretende Kreiswehrführer Torsten Möller. Wegen der starken Qualmentwicklung konnten die Löscharbeiten zum größten Teil nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. „Nach ersten Erkenntnissen lösten die Bauarbeiter am Anbau der Einfeldhalle das Feuer mit ihren Brennern beim Dachpappe kleben aus“, erklärte ein Polizeisprecher. „Zum Glück handelten die Arbeiter so schnell und holten die anwesenden 15 Personen sofort aus der Sporthalle raus“, so der Beamte weiter. Auch Verwaltungschef Werner Rütz und Grönaus stellvertretender Bürgermeister Eckard Graf machten sich ein Bild vor Ort. „Im Einsatz waren rund 130 Feuerwehrleute aus den Freiwilligen Feuerwehren Groß Grönau, Groß Sarau, Pogeez, Buchholz, Einhaus, Harmsdorf, Groß Disnack, Ratzeburg, die Technische Einsatzleitung und die Rufbereitschaft des Kreisfeuerwehrverbandes sowie die Berufsfeuerwehr und die Flughafenfeuerwehr Lübeck“, sagte Amtswehrführer Axel Maluche. Nachdem ein Teil des Sporthallendaches eingebrochen war, wurde zusätzlich noch das Ratzeburger und Lübecker Technische Hilfswerk (THW) mit schweren Gerät und Beleuchtungsmaterial angefordert. „Um an das Feuer in inneren des Gebäudes zu gelangen, mussten wir den Anbau der Sporthalle mit einem Radlader des THW einreißen“, so Einsatzleiter Stripling. Anwohner verfolgten den Einsatz und waren sichtlich geschockt. „Weil mit der Halle natürlich auch alle Gerätschaften verbrannt sind, wird der Schulsport zunächst in die Grönauhalle verlegt“, sagte der stellv. Bürgermeister Eckard Graf. „Der normale Schulunterricht geht natürlich weiter“. Eckard Graf und der stellvertretende Kreiswehrführer Torsten Möller bedanken sich an dieser Stelle bei allen Helfern die wirklich alles versucht haben um die Sporthalle noch zu retten. Die 130 Feuerwehrleute sowie die 30 THW Helfer wurden vor Ort durch den Betreuungszug des DRK Schwarzenbek mit Essen und warmen Getränken versorgt. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 1,3 Millionen Euro. Sieben Stunden später gegen 23:30 konnte endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden. Von der Turnhalle waren in der Nacht nur noch rauchende Trümmer übrig geblieben. Die Grönauer Wehr blieb noch mit einer Brandwache bis 1.30 Uhr vor Ort.

 

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