Verkehrsunfall am Ostersonntag endet noch einmal glimpflich - 25.04.2011

Kogel bei Ratzeburg (shp) - Ein schwerer Unfall auf der Landesstraße 203 endete am Ostersonntag für eine 71-jährige Seedorferin noch einmal glimpflich. Gegen 12:45 Uhr war die Frau mit ihrem Audi A2 auf der Strecke von Ratzeburg in Richtung Seedorf unterwegs. „In Höhe der Ortschaft Kogel Siedlung hinter einer leichten Linkskurve verlor sie dann plötzlich die Kontrolle über ihren Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem rechten Kotflügel frontal in einen Baum“, sagte ein Polizeibeamter. Im Straßengraben überschlug sich der Wagen dann und blieb wenige Meter weiter auf der Beifahrerseite liegen. Weil zunächst unklar war, wie schwer die Frau verletzt war, wurde neben dem Rettungswagen aus Lehmrade auch der Möllner Notarzt alarmiert. Aufgrund des vorbildlichen Verhaltens einiger Ersthelfer konnte die sichtlich geschockte aber nur leicht Verletzte Frau jedoch schon vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes befreit und erstversorgt werden. „Auch der Möllner Notarzt stellte bei der 71-jährigen außer einer kleineren Schnittwunde an der Hand keine weiteren Verletzungen fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab auch keine Auffälligkeiten. An dem verunfallten Wagen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, er musste von einem Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Hierzu wurde die L 203 für den Verkehr zehn Minuten voll gesperrt.

 

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Vom Osterfeuer zum Hausbrand - 24.04.2011

Lehmrade (shp) - Mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lehmrade waren am Samstagabend mit der jährlichen Osterfeuerbrandwache am Drüsensee beschäftigt, als gegen 19:25 Uhr unweit des Festplatzes in der Ortschaft Lehmrade die Sirenen heulten. Grund für den Alarm war ein zunächst gemeldeter Zimmerbrand in der Oldenburger Straße. „Vor Ort stellte sich aber heraus, dass bereits große Teile des Hauses brannten und das Feuer bereits auf den Dachstuhl des direkt angrenzenden Haupthauses übergegriffen hatten“, sagte Wehrführer Volker Becker. „Aus diesem Grund alarmierten wir zu den bereits alarmierten Wehren aus Lehmrade, Horst und Brunsmark noch die Feuerwehren aus Mölln und Gudow dazu“, erklärte Amtswehrführer Erich Püst. „Das wirklich tragische ist, der 24-jährige Hausbesitzer und seine gleichaltrige Schwester, die gemeinsam mit der Mutter im Haupthaus wohnt, sind beides aktive Feuerwehrleute und mussten diesmal wirklich ihr eigenes Haus löschen“, so Einsatzleiter Volker Becker weiter. Die Mutter der beiden Feuerwehrleute war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auch nicht zuhause, weil sie mit ihrem Lebensgefährten im Urlaub war. „Als wir am Einsatzort eintrafen, brannte es im Erdgeschoss sowie im Dachstuhl schon in voller Ausdehnung“, erinnert sich Volker Becker von der Lehmrader Feuerwehr. „Der 24-jährige Hausbewohner sowie seine gleichaltrige Schwester verrichteten zum Zeitpunkt des Brandes beide beim nur wenige Kilometer entfernten Osterfeuer am Drüsensee ihren Dienst und mussten jetzt ihr eigenes Hab und Gut retten“, so ein Polizeisprecher. „Die alarmierten Einsatzkräfte konnten nur mit einem massiven Löschangriff verhindern, dass das Haus völlig niederbrannte. Sowohl von der Möllner Drehleiter aus als auch im Außen- und Innenangriff waren rund 75 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt – wegen der starken Qualmentwicklung zum Teil auch mit Atemschutzgeräten“, so Erich Püst. Für die Feuerwehren begann mit der Alarmierung ein mehrstündiger Einsatz. Weil sich das Feuer im Dämmmaterial des Dachstuhls ausgearbeitet hatte, musste dieser zum großen Teil abgedeckt werden, um wirklich alle Glutnester beseitigen zu können. Auch Kreiswehrführer Michael Raddatz machte sich ein Bild vor Ort und lobte die professionelle Zusammenarbeit der Wehren. Erst gegen 21:30 Uhr konnte der Leitstelle endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden. Das Haus wurde durch das Feuer stark beschädigt und somit unbewohnbar. Auch vom direkt angrenzenden Einfamilienhaus der Mutter musste ein kleiner Teil des Daches geöffnet werden, weil sich auch hier die Flammen bereits ausgebreitet hatten. Verletzt wurde beim dem Brand zum Glück niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Weil das Feuer vermutlich in der Waschküche ausgebrochen war, wird als Brandursache ein technischer Defekt in der Waschmaschine oder Wäschetrockner nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Oldenburger Straße war während der Löscharbeiten vol gesperrt.

 

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Badeunfall - 53-Jähriger ertrinkt im Westensee - 24.04.2011

Hamburg (ct) - Ein 53 Jähriger aus Hamburg war gemeinsam mit seinem Sohn am Westensee in Neuallermöhe um das gute Wetter zu genießen. Plötzlich bemerkten zahlreiche Leute die ebenfalls am See waren das der 53 Jährige mit den Armen rumfuchtelte und kurz danach unter ging.

Sofort wurde ein Notruf abgesetzt und die Berufsfeuerwehr Bergedorf, Billstedt mit den  Feuerwehrtauchern sowie die Freiwillige Feuerwehr Nettelnburg rückten mit einem Schlauchboot an. Der Sohn wurde in die Betreuung des Rettungsdienstes gegeben.

Mit Zwei Schlauchbooten und drei Tauchern wurde der Westensee in dem Bereich wo der Mann zuletzt gesehen wurde abgesucht. Nach etwa 1,5 Stunden fanden die Taucher den 53 Jährigen am Grund des Sees treiben.

 

Als die Rettungskräfte den Westernsee verlassen wollten, merkten sie, dass ein Unbekannter Fahrer die Zufahrt mit seinem Pkw zugeparkt hatte. Mit vereinten Kräften wurde das Fahrzeug aus dem Einfahrtsbereich gehoben und anschließend abgeschleppt.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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