22-jähriger Ertrinkt im Badesee - 29.06.2010

(shp) Hamburg - Bei einem tragischen Badeunfall ist am Montagnachmittag gegen 18 Uhr ein 22-jähriger junger Mann im Westsee in Allermöhe ertrunken. Der Junge Mann war nach der Arbeit mit vier weiteren Kollegen zum Badesee gefahren. Bei herrlichem Badewetter entschlossen sich die vier Männer zu einem nicht weit entfernten Schwimmponton was etwa mittig im See war zu schwimmen. Dabei bemerkten die anderen drei Männer, dass der 22-jährige aus Glückstadt nicht mehr hinterher kam“, sagte ein Polizeisprecher. Badegäste die ebenfall den in Panik fuchtelnden Mann gesehen hatten, haben sofort die Feuerwehr alarmiert, die mit einem Großaufgebot anrückte. „Ein Arbeitskollege der noch zurück schwamm um ihn zu helfen wurde beim Festhalten unter Wasser gezogen und musste daraufhin Luft holen. Als er wieder nach dem ertrinkenden greifen wollte war er schon tragischer Weise schon Untergegangen“, so der Beamte weiter. Die Verständigten Kräfte der Feuerwehr und die Besatzung des Christoph Hansa machten sich umgehend auf die Suche nach der ertrunkenen Person. Mit einer Wärmebildkamera aus dem Hubschrauber hinaus versuchte man das Gebiet einzugrenzen. Zusätzlich neben 55 Einsatzkräften der Berufs- sowie Freiwilligen Feuerwehr waren mehrere Rettungsboote, acht Taucher der Hamburger Berufsfeuerwehr und sechs Taucher der DLRG im Einsatz. Jedoch ohne Erfolg. Der Junge Mann ertrank und blieb unter der Wasseroberfläche. „Der Westsee in Allermöhe ist bis zu 12 Meter Tief, trübe und sehr uneben, was die Suche extrem erschwerte“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Seine drei verzweifelten Kollegen brachen am Strand zusammen und mussten von den Rettungskräften und später vom Kriseninterventionsteam des DRK betreut werden. Die Taucher suchten bis spät in den Abend konnten den jungen Mann aber nicht mehr finden. Am Dienstagvormittag dann die traurige Gewissheit. „Bei der am Dienstagmorgen angeordneten nachsuche entdecke ein Taucher den Mann leblos im Wasser treibend. Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod des 22-jährigen Mannes feststellen. Beim Westsee handelt es sich um einen frei zugänglichen Badesee. Die Polizei wies aus gegebenen Anlass noch einmal darauf hin, dass das Baden dort auf eigene Gefahr erlaubt ist. „Wir gehen davon aus, dass der Glückstädter durch die unterschiedlichen Temperaturen im See Krämpfe bekam und sich deshalb nicht mehr über Wasser halten konnte“, erklärt ein Polizeibeamter.

Fotos: Christian Timmann

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Jugendzeltlager mit Großübung - 28.06.2010

(shp) Tremsbüttel - Über 100 Jungs und Mädchen aus den Jugendfeuerwehr des Amtes Bargteheide trafen sich am vergangenen Wochenende zum alljährlichen Amtszeltlager in Tremsbüttel. Eine Großübung, der Fackelmarsch bei Nacht und die Prüfung zur Jugendflamme I und II waren die Highlights an den drei Tagen. Am Freitagabend startete das Zeltlager mit der Traditionellen Einsatzübung. Die Feuerwehr Tremsbüttel arbeitete eine Übung aus die von den rund 100 Jugendlichen mit Bravour abgearbeitet wurde. Szenario war ein Großfeuer und ein Verkehrsunfall mit einem Reisebus. Zur Unterstützung wurde der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) aus Bad Oldesloe angefordert der mit einem Rettungswagen und drei Krankentransportwagen anrückte. Übungsziel ist es dabei gewesen die Jungen und Mädchen im alter zwischen 10 und 17 Jahren mit in die Patientenrettung und Versorgung einzubinden. Die Sanitäter des ASB zeigten den kleinen wie dem Patienten geholfen wird. „Die Zusammenarbeit zwischen unseren Sanitätern und der Jugendfeuerwehr verlief sehr gut“ erklärte Arne Mundt, Einsatzleiter der Sanitätsgruppe. „Die Jungen und Mädchen sind in dem Alter durch die Feuerwehr bereits besten in erster Hilfe ausgebildet“ so Arne Mundt weiter. Zeitgleich zum dem Unfall mit dem Bus wurde ein Großfeuer auf einem Bauernhof simuliert. Die jungen Feuerwehrleute mussten mehrere hundert Meter Schläuche von einem Teich verlegen. Mehrere Menschen wurden aus dem Gebäude gerettet und wurden versorgt. Die Übung dauerte rund zwei Stunden.
Bei der Orientierungsfahrt am Samstag durch die Gemeinde Tremsbüttel waren die Jugendlichen wieder gefordert. Bei verschiedenen Spielen und Aufgaben mussten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen. Dabei erreichte den 1. Platz Jugendfeuerwehr Fischbek, gefolgt von 2. Tremsbüttel und punktgleich auf dem dritten Platz Delingsdorf und Klein Hansdorf / Timmerhorn. Den Friendship-Pokal (Wanderpokal) für besonders kameradschaftliches, und diszipliniertes Verhalten, sowie guter Stimmung innerhalb der Gruppe ging an die Jugendlichen aus Delingsdorf. Der Samstagabend wurde nach dem nächtlichen Fackelmarsch abgeschlossen.
Spannend wurde es dann wieder am Sonntag: Die Jugendflamme I und II wurde abgenommen. Dabei handelt es sich um eine Leistungsprüfung in der Jugendfeuerwehr. Theoretische Fragen mussten beantwortet werden, Feuerwehrgeräte erklärt und ein Löschangriff aufgebaut werden. Alle 47 Jugendlichen bestanden die Prüfung.

Fotos: Christian Timmann

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