Erneut Pkw Brände in Hamburg - 26.04.2011

Hamburg (ct) - Gegen 4:04 Uhr bemerkten Anwohner in der Archenholzstraße in Billstedt mehrere brennende Pkws und verständigten die Feuerwehr. Ein neuer Golf Volkswagen der grad einmal 200 km gefahren ist brannte komplett aus. Am Passat der dahinter stand wurde stark in Mitleidenschaft gezogen und fing im Motorraum Feuer. Ein Renault Twingo und eine Mercedes-Benz E-Klasse die auf einem Parkplatz nur wenige Meter entfernt geparkt waren brannten ebenfalls komplett aus. Auslaufende Betriebsstoffe erschwerten die Löscharbeiten, weil die Fahrzeuge sich immer wieder entzündeten. Bei einem weiteren Volkswagen sowie einem BMW entstand ein Sachschaden, als die Täter versucht hatten die Pkws mit einer Zeitung auf den Reifen in brand zu setzen. Anwohner merkten dies jedoch noch rechtzeitig und konnten das Feuer selbstständig löschen.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Vom Osterfeuer zum Hausbrand - 24.04.2011

Lehmrade (shp) - Mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lehmrade waren am Samstagabend mit der jährlichen Osterfeuerbrandwache am Drüsensee beschäftigt, als gegen 19:25 Uhr unweit des Festplatzes in der Ortschaft Lehmrade die Sirenen heulten. Grund für den Alarm war ein zunächst gemeldeter Zimmerbrand in der Oldenburger Straße. „Vor Ort stellte sich aber heraus, dass bereits große Teile des Hauses brannten und das Feuer bereits auf den Dachstuhl des direkt angrenzenden Haupthauses übergegriffen hatten“, sagte Wehrführer Volker Becker. „Aus diesem Grund alarmierten wir zu den bereits alarmierten Wehren aus Lehmrade, Horst und Brunsmark noch die Feuerwehren aus Mölln und Gudow dazu“, erklärte Amtswehrführer Erich Püst. „Das wirklich tragische ist, der 24-jährige Hausbesitzer und seine gleichaltrige Schwester, die gemeinsam mit der Mutter im Haupthaus wohnt, sind beides aktive Feuerwehrleute und mussten diesmal wirklich ihr eigenes Haus löschen“, so Einsatzleiter Volker Becker weiter. Die Mutter der beiden Feuerwehrleute war zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auch nicht zuhause, weil sie mit ihrem Lebensgefährten im Urlaub war. „Als wir am Einsatzort eintrafen, brannte es im Erdgeschoss sowie im Dachstuhl schon in voller Ausdehnung“, erinnert sich Volker Becker von der Lehmrader Feuerwehr. „Der 24-jährige Hausbewohner sowie seine gleichaltrige Schwester verrichteten zum Zeitpunkt des Brandes beide beim nur wenige Kilometer entfernten Osterfeuer am Drüsensee ihren Dienst und mussten jetzt ihr eigenes Hab und Gut retten“, so ein Polizeisprecher. „Die alarmierten Einsatzkräfte konnten nur mit einem massiven Löschangriff verhindern, dass das Haus völlig niederbrannte. Sowohl von der Möllner Drehleiter aus als auch im Außen- und Innenangriff waren rund 75 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt – wegen der starken Qualmentwicklung zum Teil auch mit Atemschutzgeräten“, so Erich Püst. Für die Feuerwehren begann mit der Alarmierung ein mehrstündiger Einsatz. Weil sich das Feuer im Dämmmaterial des Dachstuhls ausgearbeitet hatte, musste dieser zum großen Teil abgedeckt werden, um wirklich alle Glutnester beseitigen zu können. Auch Kreiswehrführer Michael Raddatz machte sich ein Bild vor Ort und lobte die professionelle Zusammenarbeit der Wehren. Erst gegen 21:30 Uhr konnte der Leitstelle endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden. Das Haus wurde durch das Feuer stark beschädigt und somit unbewohnbar. Auch vom direkt angrenzenden Einfamilienhaus der Mutter musste ein kleiner Teil des Daches geöffnet werden, weil sich auch hier die Flammen bereits ausgebreitet hatten. Verletzt wurde beim dem Brand zum Glück niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Weil das Feuer vermutlich in der Waschküche ausgebrochen war, wird als Brandursache ein technischer Defekt in der Waschmaschine oder Wäschetrockner nicht ausgeschlossen. Die Kriminalpolizei hat noch am Abend die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen. Die Oldenburger Straße war während der Löscharbeiten vol gesperrt.

 

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Die Feuerwehr warnt: Erhöhte Waldbrandgefahr - 23.04.2011

Salem (shp) - Wie berechtigt die Warnungen vor Waldbränden angesichts der Trockenheit sind, macht ein Einsatz der Feuerwehren Salem, Dargow, Sterley und Schmilau am frühen Samstagabend deutlich  Ein aufmerksamer Camper hatte gegen 20:35 Uhr in einem Waldstück zwischen Salem und Dargow eine starke Rauchentwicklung bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. „Nachdem wir den Brand in einem Waldstück am Randbereich des Salemer Campingplatzes entdeckt hatten, begann wir sofort mit der Brandbekämpfung“, sagte Einsatzleiter Jens Timm vor Ort. Obwohl sich das Feuer schon mehre Meter hoch in die angrenzenden Bäume und tief in den knochentrockenen Untergrund hineingefressen hatte, konnten die 40 Einsatzkräfte den Brand schnell löschen. „Wir vermuten das das Feuer von Kindern verursacht worden ist, weil der Brand in einer Art selbstgebauten Höhle entstanden ist“, so Jens Timm weiter. Wäre der Brand später gemeldet worden, hätte das Feuer vermutlich viel größere Ausmaße in dem Nadelwald angenommen. „Insgesamt brannte eine  Fläche von zirka 100 Quadratmeter“, so Jens Timm. Der Einsatz der vier Feuerwehren war gegen 21:40 Uhr beendet. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD)warnt vor einer deutlich steigenden Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Im Kreis Herzogtum Lauenburg kann vielerorts die Waldbrand-Gefahr bis Mitte der Woche auf Stufe drei (von fünf) steigen. Wer einen Brand bemerkt, wird gebeten, mit einer möglichst genauen Standortangabe unverzüglich die Feuerwehr über den Notruf 112 zu verständigen. Die Feuerwehr geben aus gegebenen Anlass Verhaltensregeln für Waldbesucher! Ein umsichtiges Verhalten jeder Waldbesucherin und jedes Waldbesuchers kann helfen, Waldbrände zu vermeiden.


Hier die Verhaltensregeln, die jeder ergreifen kann:


•    Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.
•    Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände wegwerfen, insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).
•    Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot.
•    Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.
•    Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen.
•    Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende Ordnungsbehördliche Verordnungen.

 

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