200 Liter giftiges Lösungsmittel ausgelaufen - 12.05.2011

Ahrensburg (or) - Ein leckgeschlagenes Faß mit giftigem Lösungsmittel beschäftigte am Donnerstagnachmittag die Ahrensburger Feuerwehr. Bei Verladearbeiten kippte um 15.45 Uhr in einem Kaschierbetrieb im Ahrensburger Industriegebiet der Behälter mit der krebserregenden Flüssigkeit von einer Palette und fiel auf den Boden. Da der Behälter vor der Verladung nicht ordnungsgemäß verschlossen wurde, liefen rund 200 Liter Lösungsmittel aus und kontaminierten den Boden. „Der Gabelstaplerfahrer setzte sofort den Notruf ab und leitete die ersten Maßnahmen ein“ erklärt Herr Zebulka, der Betriebsleiter des Unternehmens. Die eintreffenden Kräfte sperrten den Bereich großräumig ab und gingen unter dem Einsatz von Atemschutzgeräten vor um den Stoff aufzunehmen. Zusätzlich alarmierte die Leitstelle in Bad Oldesloe die Besatzung eines Rettungswagen an die Unfallstelle. Während des Einsatzes wurde der Mitarbeiterparkplatz einer angrenzenden Firma gesperrt. Zu nennenswerten Behinderungen kam es nicht.

 

Foto: Oliver Renter

 

 

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40-jährige Möllner bei Hausbrand lebensgefährlich verletzt - 10.05.2011

Mölln (shp) - "Schon auf der Anfahrt zum Einsatzort sahen wir den hellrot erleuchteten Himmel sowie die starke Rauchentwicklung", erinnert sich Möllns Wehrführer und Einsatzleiter Torsten Schöpp an der Brandstelle. Zwei Möllner Polizeibeamte waren kurze Zeit später vor Ort und trugen den mit schwersten Brandverletzungen bedingt ansprechbaren Mann aus dem Gefahrenbereich. Neben der Möllner Feuerwehr wurden zudem auch die zwei Notärzte aus Ratzeburg und Mölln sowie drei Rettungswagen aus Ratzeburg, Mölln und Lehmrade zum Einsatzort entsandt. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Dach und aus den Fenstern des etwa 20 x 5 Meter großen angebauten Flachdachgebäude. Torsten Schöpp ließ durch die Leitstelle sofort Großalarm auslösen, um das Feuer in den Griff zu bekommen. „Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer im Innen- und Außenangriff von allen Gebäudeseiten bekämpft“, sagte Mölln stellvertretender Wehrführer Sven Stonies. „Um die angrenzenden Häuser zu schützen, bauten wir zudem eine Riegelstellung auf“, so Stonies weiter. Die Bewohner der unmittelbar angrenzenden Häuser wurden zur Sicherheit evakuiert. Wegen der starken Qualmentwicklung konnten die Löscharbeiten teilweise nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. „Den Einsatzkräften gelang es durch ihr schnelles und professionelles eingreifen ein übergreifen der Flammen auf das angrenzende und daneben stehende Häuser zu verhindern“, so ein Polizeibeamter vor Ort. „Bei dem betroffenen Anbau müssen wir allerdings von einem Totalverlust ausgehen", sagte Torsten Schöpp an der Einsatzstelle. Der 40-jährige Bewohner wurde mit seinen lebensgefährlichen Brandverletzungen sofort in das Hamburger Unfallkrankenhaus Boberg gebracht. Ein 72-jähriger Anwohner eines Nachbarhauses musste aufgrund von Atemnot mit Sauerstoff versorgt werden und in das DRK Krankenhaus nach Ratzeburg gebracht werden. Zusätzlich wurde auch noch ein Feuerwehrmann bei dem Brand leicht verletzt. Noch während der Löscharbeiten erinnerten sich viele Möllner Feuerwehrleute, dass es in diesem Haus bereits vor einigen Jahren schon einmal gebrannt hatte. „Kompliziert war vor allem das Ablöschen der Glutnester in der Zwischendecke, wobei die Wärmebildkamera sehr hilfreich war“, so Torsten Schöpp. „Für den 40-jährigen Mann besteht durch die schweren Brandverletzungen akute Lebensgefahr“, sagte Polizeipressesprecher Andreas Dirscherl. Am Vormittag nahm die Ratzeburger Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Zum entstanden Sachschaden konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Die Straße Vorkamp war währendeder Löscharbeiten bis 5.30 Uhr voll gesperrt. Die Möllner Feuerwehr war mit 42 Einsatzkräften vor Ort. 

Foto: SHP

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Schwerer Verkehrsunfall mit Motorradfahrer - 08.05.2011

Hamburg (shp) - Ein schwerer Motorradunfall ereignete sich am Sonntagabend auf der „Holtenklinker Straße“ in Bergedorf. Ein Fahrer einer Motorradgruppe die aus dem „Pollhof“ kam, übersah einen Bus, der Vorfahrt hatte. Trotz Vollbremsung des Busfahrers kollidierte er mit dem Bus und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Mehrere Rettungswagenbesatzungen sowie der Rettungshubschrauber „Christoph 29“ vom Bundeswehrkrankenhaus eilten zum Unfallort. Sie versorgten den schwer verletzten Motorradfahrer und brachten ihn anschließend ins Unfallkrankenhaus  nach Boberg. Bei der Vollbremsung des Busses wurden vier Businsassen verletzt. Auch sie mussten vom Rettungsdienst versorgt,und in Krankenhäuser gebracht werden. Die Wentorfer Straße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

 

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