Brandstifter brennt Supermarkt nieder - 16.07.2010

(shp) Bad Bramstedt - Die zweite Nacht in Folge waren die Feuerwehrleute in Bad Bramstedt gefordert. Erst brannte in der Nacht zu Donnerstag ein Carport an einem Wohnhaus und 24-Stunden später brannte ein Supermarkt komplett nieder. „Um 2.30 Uhr war unser Einsatzleitwagen an der Einsatzstelle und da brannte bereits ein Teil des Gebäudes“ erklärte Einsatzleiter Carsten Oje am Freitag in Bad Bramstedt. Die Flammen hatten sich inzwischen bis in das Dach vorgefressen. „Aus dem Dach quoll bereits dichter Qualm“ so Carsten Oje. Da war auch für die Feuerwehr nicht mehr viel zu retten. Der Supermarkt brannte komplett ab. Neben dem eigentlichen Markt befanden sich ein Imbiss und ein Bäcker in dem Gebäude. Aus mehreren Strahlrohren, über eine Drehleiter und über einen Teleskopmast wurde versucht das Feuer einzudämmen. Ausgebrochen ist das Feuer an der Ladezone. Dort waren mehrere Paletten gelagert die in Flammen aufgingen.

Nachdem bereits am Mittwochabend ein Container und das Carport abgebrannt waren stand für Gemeindewehrführer Carsten Oje fest: „Es handelt sich offensichtlich um Brandstiftung“. Der Schaden bei dem Carportbrand liegt bei 50.000 Euro. Die Summe des entstandenen Schaden bei dem Supermarktbrand liegt bei mehreren hunderttausend Euro.

Fotos: Arne Mundt

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Blaues Pulver läuft aus LKW - Feuerwehr im Einsatz - 14.07.2010

(shp) A1 Ohlendiek - Bereits am Dienstagabend war auf der Autobahnraststätte „Ohlendiek“ kurz vor Ahrensburg ein blaues Pulver aus einem Lkw ausgelaufen. Die Polizei wurde durch Passanten verständigt. Zwischenzeitlich hatte der Slowenische Lkw-Fahrer das Pulver selber aufgenommen und verladen. Bei der Überprüfung des Aufliegers viel der Polizei auf das einer von insgesamt 21 Big-Bag`s aufgerissen war, aber zwischenzeitlich von dem Fahrer wieder verschlossen wurde. Ein zweiter Lkw wurde angefordert um die Komplette Ware umzuladen. „Der Auflieger war für die Big-Bag`s nicht geeignet“ erklärte ein Politeibeamter. „Bei den Planen-Lkw reißen die Big-Bag`s an den seitlichen Stützen leicht auf“ so die Polizei. Der zweite Lkw war ein Kofferauflieger in die die Big-Bags umgeladen werden mussten. Die Umladeaktion wurde am Mittwoch begonnen. Beim Umladen viel auf das es weiterhin aus einem der Big-Bag`s das Blaue Pulver rieselt. „Um das Kupfersulfat zu bergen wurde die Feuerwehr gerufen“ so ein Polizeibeamter vor Ort. Die Feuerwehren aus Stapelfeld, Braak und des Löschzug-Gefahrgut wurden alarmiert. Unter Schutzanzüge und mit Maske auf machten sich die Feuerwehrleute dabei das Gefahrgut in einen neuen Behälter umzuladen. Das Kupfersulfid hat reizende und ätzende Eigenschaften. Der 48-jährige Slowene war mit dem 40-Tonner auf der A1 von Holland kommend in Richtung Dänemark unterwegs.

Fotos: Arne Mundt

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Taucher suchen in Tangstedt und Schlagsdorf  - 13.07.2010

(shp) Schlagsdorf/Tangstedt - Am späten Dienstagabend war die Badestelle „Costa Kiesa“ in Tangstedt noch gut besucht. Mehrere hundert Badegäste entspannen auf dem Badestrand und im kühlen Nass. Auch Rafi Kazim aus Hamburg war mit seinen Freunden an der belieben Badestelle im Tangstedter Ortsteil Wilstedt. Plötzlich sahen er und seine Freunde eine Hand im Wasser die abtauchte. Doch es tauchte niemand wieder auf. Rafi und seine Freunde sprangen ins Wasser und versuchten die Person zu retten. Doch sie konnten nichts finden. Ein Badegast unterstütze die Jungs mit einer Taucherbrille. Doch auch damit konnte nichts gefunden werden. „Wir riefen dann die Feuerwehr“ erklärt Rafi Kazim. Nach wenigen Minuten trafen die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort ein. Rettungstaucher der DLRG aus Norderstedt und Kaltenkirchen wurden angefordert um beim Suchen zu Helfen. Weitere Taucher aus Hamburg wurden per Rettungshubschrauber zum Einsatzort geflogen.
Sofort nach dem Eintreffen begannen die Taucher mit dem Absuchen des Sees. „Der Baggersee ist im Bereich der Badestelle bis zu acht Meter tief“ erklärte Feuerwehreinsatzleiter Olaf Krause. Die Feuerwehrkräfte leuchteten die Einsatzstelle aus. Doch im Dunkel hat die Suche keinen Sinn mehr. Nach mehreren Stunden wurde die Suche abgebrochen. Ein Zwischenfall beschäftigte während des Einsatzes die Polizei: Ein Mann ließ es sich nicht nehmen in dem Baggersee zwischen den Tauchern ein kühlendes Bad zu nehmen. Nach der Aufforderung der Polizei das Wasser sofort zu verlassen versuchte der Mann an einer anderen Stelle ins Wasser zu gehen. Doch im Dunkel übersah er einen Stacheldrahtzaun und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen an dem Armen, Beinen und am Kopf zu. Bereits vor vier Wochen wurde auf dem Baggersee eine großangelegte Suchaktion losgetreten. Auch damals wurde ein Badegast vermisst, tauchte aber später wieder gesund in Norderstedt auf.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr ,DLRG und Polizei haben am Mittwochnachmittag stundenlang den Mechower See zwischen den Ortschaften Wittingsbek und Schagbrügge nach einem vermutlich ertrunkenen Kind abgesucht. Ein Zeuge hatte zuvor gegen 12:20 Uhr am Strand ein paar herrenlose Kinderschuhe entdeckt und sofort die Feuerwehr informiert. Die Rettungsleitstelle in Schwerin alarmierte darauf hin die Feuerwehren Schlagsdorf und Groß Molzahn sowie eine Schönberger Rettungswagenbesatzung. „Weil die Lage zunächst äußert unklar war, alarmierten wir zusätzlich um 12:56 Uhr den Wasserrettungszug der Feuerwehr Ratzeburg und die Ratzeburger DLRG Taucher aus dem benachbarten Kreis Herzogtum Lauenburg sowie die Tauchergruppe der DLRG Zarrentin“, sagte Einsatzleiter Volker Urban. Um nähere Hinweise zu bekommen, wo die Spur des Kindes lang gehr, suchte ein Personensuchhand der Polizei die Badestelle ab. Zudem suchten mehrere Einsatztaucher weiträumig die Badestelle an der Landesstraße 01 ab – jedoch ebenfalls erfolglos. Auch zwei Bootsbesatzungen der Feuerwehr wurden nicht fündig. Gegen 15:10 Uhr wurde die Suche zunächst abgebrochen. „Weil nach Rücksprache mit der Polizeistation kein Kind als vermisst gemeldet wurde, wird die Kriminalpolizei zunächst die weiteren Ermittlungen übernehmen“, so ein Polizeisprecher.

Fotos: Arne Mundt/SHP

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