Feuer in Behinderten Wohnheim - 16.08.2011

Hamburg (ct) - Am Dienstagmorgen kurz nach Mitternacht brannte ein Unterstand für Mülltonnen in der Holtenklinker Straße in Hamburg – Bergedorf.  Da sich der Unterstand unmittelbar unter einem Balkon eines Behinderten gerechtem Wohnheim befand breitete sich das Feuer schnell auf die Fassade aus. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Einsatzmeldung auf „Feuer Y – Menschleben in Gefahr“  und danach noch auf Feuer 2 erhöht. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bergedorf sowie der Berufsfeuerwehr Bergedorf leiteten sofort eine Brandbekämpfung über C-Strahlrohre ein, und konnten ein weiteres Ausbreiten auf eine Wohnung im ersten Obergeschoss in der bereits die Scheiben geborsten waren verhindern.  26 Anwohner aus dem Wohnheim die unter anderem Rollstuhlfahrer waren, mussten über die verqualmten Laubengänge gerettet werden. Zehn Personen, darunter auch zwei Kinder wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus gebracht. Fünfzehn weitere Anwohner wurden vor Ort im Großraumrettungswagen von den Rettungskräften Betreut. Eine Wohnung wurde durch das Feuer unbewohnbar.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Mehrere Hundert Strohballen in Flammen - 06.08.2011

Geesthacht (ct) - Erst die anhaltenden Regenfälle und nun zerstörte auch noch ein Großfeuer in der Nacht zum Sonntag in Geesthacht (Herzogtum-Lauenburg) die sauber gestapelten Rundballen. Autofahrer entdeckten das Feuer und verständigten die Feuerwehr. Mit rund 100 Feuerwehrleuten rückten die Feuerwehren aus Geesthacht, Escheburg und weiteren Ortswehren an. Es mussten über mehrere Hundert Meter Schläuche verlegt werden um die Wasserversorgung herzustellen. Landwirte eilten mit ihren Traktoren herbei, um die Feuerwehr beim auseinanderziehen der brennenden Strohballen zu helfen und so viel wie möglich von der noch nicht brennenden Ernte zu retten. Pferde die auf einer benachbarten Weide standen wurden von ihren Besitzern in Sicherheit gebracht und ermöglichten einen weiteren Löschangriff von der Rückseite. Mit mehreren C-Strahlrohren und unter Atemschutz kämpften die zahlreichen Helfer in der Nacht gegen die Flammen. Wie es zu dem Ausbruch des Feuers kommen konnte ist derzeit noch nicht bekannt.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Großfeuer zerstört altes Reetdachhaus - 05.08.2011

Hammoor (am) - Ein historisches Reetdachgebäude wurde in der Nacht zu Freitag in Hammoor ein Raub der Flammen. Kurz vor 4 Uhr wurden die Feuerwehren aus Hammoor und Umgebung zu dem Großeinsatz gerufen. Rund 100 Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz. Anwohner waren auf das Feuer aufmerksam geworden. „Wir sind durch den beißenden Geruch wach geworden“ berichtet Stefan Naeve. Er Wohnt direkt gegenüber und rief sofort die Feuerwehr als er das Feuer bemerkte. „Wir haben noch geschaut ob jemand zuhause ist, konnten aber niemanden sehen“ so der Nachbar. 

 

Die Feuerwehren bauten von allen Seiten eine Wasserversorgung auf. Einsatzleiter Hans Kunde rief kurz nach dem Eintreffen sofort Unterstützung aus Bargteheide dazu. Das Wohnhaus, welches laut den Nachbarn erst vor kurzem neu bezogen wurde, brannte komplett aus. Trotz des massiven Wassereinsatzes der Feuerwehr konnten die Wehrleute nicht verhindern, das dass Gebäude ein Raub der Flammen wird.  

 

Anwohner kümmerten sich während der Löscharbeiten um die Verpflegung der rund 100 freiwilligen Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Einige schleppten Brötchen und Getränke auf die Straßen. Die Feuerwehr nahm das Angebot gerne entgegen. 

 

Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Vormittag hinein. Die Brandursache ist zur Zeit noch unklar. Für die Löscharbeiten mussten einige Straßen rund um den Brandort gesperrt werden. Der Schaden geht in die hunderttausende. 

 

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