Zwei Drescher abgebrannt - 21.07.2010

(shp) Kreis Segeberg - Die Feuerwehren im Kreis Segeberg kamen auch am Mittwoch nicht zur Ruhe. Den ganzen Tag über kam es im gesamten Kreisgebiet zu mehreren Flächenbranden. Nachmittags kam es in Tarbek, Damsdorf und Belau zu mehren Flächenbränden. In Belau wurde ein Mähdrescher durch das Feuer zerstört. Die Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot stundenlang im Einsatz. Am Abend kehrte immer noch keine Ruhe ein. In Seedorf gingen rund 300 Strohballen in Flammen auf. „Die Ballen brannten in voller Ausdehnung“ erklärte Einsatzleiter Lothar Haaks. Mit mehreren Strahlrohren wurde das Feuer eingedämmt. Das Feuer drohte auf einen angrenzenden Busch überzugreifen. Gelagerte Autoreifen zum Abdecken der Strohballen gingen ebenfalls in Flammen auf. Neun Feuerwehren waren Stundenlang im Einsatz. Mit einem Radlader wurde das Stroh verteilt und durch die Feuerwehrkräfte abgelöscht. Während der Löscharbeiten musste ein Feuerwehrmann mit Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst versorgt werden.
Nur wenig Später kam es in Stipsdorf zu einem brennenden Mähdrescher. Der Landwirt war gerade fertig mit der Ernte, als plötzlich der Drescher Feuer fing. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus. Die Feuerwehren aus Stipsdorf und Bad Segeberg konnten das Fahrzeug nicht mehr retten. Der Schaden geht in die Tausende.

Fotos: Arne Mundt

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Feuer im Anbau schnell gelöscht - 20.07.2010

(shp) Itzstedt - Kurz nachdem die Feuerwehren vom Flächenbrand in Nahe eingerückt und alle Geräte wieder einsatzbereit gemacht haben, wurde wieder Großalarm ausgelöst. Am späten Dienstagabend wurde ein brennender Anbau in Itzstedt gemeldet. Die Feuerwehren aus Oerig, Nahe, Itzstedt und Kayhude rückten unverzüglich aus. „Das Alarmstichwort wurde in der Anfangsphase auf -Feuer Gross- erhöht“ so ein Feuerwehrsprecher. Unter Atemschutz konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es brannte lediglich gelagerte Geräte in einem Schuppen. Die Brandursache ist Unklar. Verletzt wurde niemand.

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Tödlicher Unfall: DLRG weist Vorwürfe energisch zurück - 18.07.2010

(ots) Grossensee - Nach einem Badeunfall am Freitagabend, bei dem ein 68jähriger Mann ums Leben gekommen ist, wurden schwere Vorwürfe gegen die vor Ort tätigen Rettungsschwimmer der DLRG Stormarn erhoben. Diese sind aus Sicht des Verbandes als haltlos ganz energisch zurück zu weisen. Die DLRG-Station am Großensee wird an den Wochenenden der Badesaison und in den Sommerferien täglich durch ehrenamtlich tätige, qualifizierte Rettungsschwimmer der DLRG besetzt. Zwischen 9.30 und 18.30 Uhr wacht die DLRG über die Sicherheit der Badegäste. Am Freitag wurde aufgrund des regen Badebetriebes die Wachzeit bis 19.00 Uhr ausgeweitet. Am Südstrand des Großensees ist der Badebereich durch deutliche Abgrenzungen vom nicht bewachten Bereich getrennt. Nur der bewachte Bereich wurde als Schwimmbereich durch die Gemeinde Großensee zum Beispiel durch Entfernen der stark wuchernden Wasserpflanzen vorbereitet. "Der verunglückte Mann begab sich gegen 19.15 Uhr im zu keiner Zeit bewachten Bereich in den Großensee. - Dies stellt eine generelle Gefahr dar! Daher empfehlen wir grundsätzlich, nur in bewachten Badebereichen zu schwimmen", sagte Knut Harder, Vorsitzender der DLRG Stormarn e.V. Nachdem Badegäste die Notlage des Mannes erkannten, alarmierten sie die Kassiererin des Naturbades. Dieser war bekannt, dass sich die fünf Ehrenamtlichen der DLRG wie jeden Abend nach Dienstschluss im Restaurant aufhielten und ihr Abendessen einnahmen. Sie meldete den Notfall sofort telefonisch an das Restaurant, aus dem sich die DLRG-Rettungsschwimmer sofort auf den Weg zum Unfallort machten. Zwei Rettungsschwimmer begaben sich mit einem Rettungsbrett direkt zum Einsatzort. Sie informierten sich bei Badegästen, an welcher Stelle der Mann unter Wasser verschwunden war und tauchten nach diesem. Drei weitere Rettungsschwimmer forderten per Notruf weitere Rettungskräfte, unter anderem einen Rettungstaucher der Hamburger Berufsfeuerwehr nach. Sie machten zeitgleich die DLRG-Wachstation und das Motorrettungsboot wieder einsatzbereit und öffneten die Rettungswege für die alarmierte Feuerwehr und den Notarztwagen. Gemeinsam mit der Feuerwehr wurden die Rettungsboote zum Einsatzort geschickt. Der zwischenzeitlich per Hubschrauber eingetroffene Rettungstaucher konnte den verunglückten Mann ausfindig machen und gemeinsam mit den DLRG-Rettungsschwimmern bergen. Die anschließende Reanimation durch den Notarzt war leider nicht erfolgreich. Die Todesursache steht noch nicht fest und wird durch eine gerichtsmedizinische Untersuchung geklärt. "Unsere ehrenamtlichen DLRG-Kräfte haben entsprechend ihrer qualifizierten Ausbildung umgehend gehandelt, um das Leben des Mannes zu retten. Bei dem Tode des 68jährigen handelt es sich um einen bedauerlichen Unfall, der trotz des sofortigen Einsatzes der DLRG und der weiteren eingesetzten Rettungskräfte nicht verhindert werden konnte", sagte Hans-Hubert Hatje, Vizepräsident der DLRG und Präsident des DLRG-Landesverbandes Schleswig-Holstein.

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