Lastwagen mit Stroh brennt auf Raststätte - 23.12.2011

A1 Buddikate (am) - Die Feuerwehrleute aus Bargteheide und Hammoor hatten sich den Vorweihnachtlichen Feierabend sicherlich anderes vorgestellt. Am Freitagnachmittag, ein Tag vor Heiligabend, wurden die beiden Feuerwehren auf den Rastplatz Buddikate an der A1 in Richtung Hamburg alarmiert. Grund war ein Feuer in einem Sattelzug der Stroh geladen hatte. Der Fahrer war auf dem Weg von Dänemark nach Holland. Auf dem Rastplatz machte er mit seinem Kollegen eine Pause. Als die beiden zum Fahrzeug zurück wollten, entdeckten die Kraftfahrer eine Rauchentwicklung am Fahrzeug. Der Anhänger war randvoll mit Stroh geladen. Die alarmierte Feuerwehr versuchte im ersten Angriff das Feuer mit sogenannten „Fognails“ zu löschen. Das sind Nägel um das Löschwasser durch die geschlossene Anhängerwand hindurch zum Brandherd zu bekommen. Anschließend, wurde der Auflieger entladen. Ein Landwirt unterstützte die Feuerwehr mit einem Trecker und transportierte die Strohballen auf deinen geeigneten Platz. So konnte die Feuerwehr das Stroh ablöschen. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz. Zwischendurch musste die Polizei die Autobahn wegen der Rauchentwicklung voll sperren. 

Fotos: Arne Mundt

 

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Reifenplatzer – Lkw stürzt um und blockiert A1 - 23.12.2011

Hamburg (ct) - Nach einem Reifenplatzer verlor der Fahrer eines mit Getreide beladenen Lkw die Kontrolle über sein Gefährt und fuhr in die Mittelleitplanke der A1 kurz nach der Auffahrt Billstedt. Dabei stürzte der Auflieger um und hob die Zugmaschine mit an. Das geladene Getreide verteilte sich auf den Fahrspuren in Richtung Süden. Der Fahrer selbst verletzte sich bei dem Unfall nur leicht und kam mit dem Schrecken davon. Die Berufsfeuerwehr Hamburg rückte mit einem Löschzug und Spezialfahrzeugen der Technik und Umweltwache aus Wilhelmsburg an. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden abgestreut und die Zugmaschine mit Pallholz gesichert. Kräfte der Straßenmeisterei machten sich ebenfalls umgehend auf dem Weg um das verteilte Getreide von der Fahrbahn zu entfernen und den restlichen Inhalt der Ladung mit Saugfahrzeugen umzuladen. Erst dann konnte der Sattelzug von zwei Kränen wieder auf die Räder gestellt werden. Der Verkehr konnte während der gesamten Rettungs- und Aufräumarbeiten über mehrere Stunden nur einspurig vorbei geleitet werden. Schnell entwickelten sich in beide Richtungen Staus bis zu Länge von 16 Kilometer.

Fotos: Christian Timmann

 

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Tangstedt: Großfeuer ein Tag vor Weihnachten - 23.12.2011

Tangstedt (am) - Ein Tage vor Weihnachten haben etwa 20 Anwohner aus Tangstedt ihr Zuhause verloren. Gegen Mitternacht war ein Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen, alle Wohnungen sind unbewohnbar. Um 0.30 Uhr wurden die drei Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Tangstedt alarmiert. Erste Rückmeldung der Einsatzleitung war ein ausgedehnter Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. „Wir haben zur Unterstützung sofort die Drehleiter aus Norderstedt alarmiert“ so Gemeindewehrführer Rudolf Körner. Doch die Norderstedter Leiter hatte ein technisches Problem: Der Korb lies sich nicht in die erforderliche Position fahren. „Wir haben umgehend eine zweite Leiter aus Henstedt-Ulzburg alarmiert“ so Einsatzleiter Körner. Doch nach kurzer Zeit funktionierte die Norderstedter Leiter wieder. „Wir haben dann beide Drehleitern eingesetzt“ erklärte er weiter.

 

Parallel versuchten dutzende Feuerwehrleute den Brand von außen mit Wasser zu löschen, doch dies gestaltete sich auf Grund der örtlichen Gegebenheiten als besonders schwierig. Mehrere Feuerwehrleute wagten sich in das Gebäude und versuchten dort noch zu retten was zu retten war. „Wir haben mehrere Kleintiere aus dem Haus retten können“ so Einsatzleiter Rudolf Körner. Der Atemschutzeinsatz im Innenangriff musste jedoch nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Teile des Dachbodens waren bereits herabgestürzt. So breitete sich das Feuer auf die darunter liegenden Wohnungen aus.

 

Etwa 20 Anwohner aus dem Wohnblock konnten rechtzeitig fliehen, teilweise nur im Schafanzug. „Es hat laut geknallt und dann war alles voll mit Rauch“ so ein Anwohner. Die Gemeinde Tangstedt organisierte kurzfristig eine Unterkunft im Rathaus. „Das Ordnungsamt kümmert sich um die Betroffenen“ erklärt Tangstedts Bürgermeister Dr. Hans-Detlef Taube noch in der Einsatznacht vor Ort. „Die örtliche Kleiderkammer des DRK wird die Bewohner mit Kleidung ausstatten“ so der Bürgermeister. Um die Anwohner seelisch zu betreuen, wurde in der Nacht das Kriseninterventionsteam alarmiert. Teilweise könnten die Anwohner nur schlecht Deutsch sprechen, was die Versorgung und Betreuung erschwerte. Für die dutzenden Einsatzkräfte, wurde im Rathaus durch die Betreuungsgruppen des Katastrophenschutzes, für Verpflegung gesorgt.

 

Bis in die frühen Morgenstunden waren die Einsatzkräfte aus Norderstedt, Henstadt-Ulzburg, Wilstedt, Tangstedt und Wulksfelde im Einsatz. Der Schaden geht in die tausende, die Brandursache ist unklar.

 

Fotos: Arne Mundt

 

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