Gefahrguteinsatz in Hammoor: Schrott-Lkw verliert Flüssigkeiten - 28.12.2011

Hammoor (am) - So einen wortwörtlichen „Schrotteinsatz“ haben wahrscheinlich noch nicht viele erlebt. Am Dienstagabend hat die Polizei einen Bulgarischen Transporter auf dem Pendlerparkplatz Hammoor stillgelegt - es folgte ein Großeinsatz der Feuerwehr.

Gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Hammoor alarmiert, es lief eine Flüssigkeit aus einem Kleintransporter aus. Zunächst dachten die Einsatzkräfte an Öl. Die Flüssigkeit hatte sich bereits auf mehrere Quadratmeter ausgebreitet und lief auf ein Feld. Als die Feuerwehr bemerkte, dass nicht genau bekannt ist was da aus dem Transporter läuft, wurde der Löschzug-Gefahrgut alarmiert. Die Experten rüsteten sich mit Atemschutz und Schutzanzüge aus entluden den Transporter Stück für Stück. „Die beiden Fahrer kommen aus Schweden und wollten zurück nach Bulgarien“ erklärte Kreiswehrführer Gerd Riemann vor Ort. Der Transporter war voll beladen mit allem was die Bulgaren in einem Jahr in Schweden gekauft und gesammelt hatten. Außerdem wurde auf dem Transporter ein Fahrzeug mitgeführt.  Mit mehreren Behältnissen wurde eine Flüssigkeit mitgeführt, teilweise in Cola Flaschen abgefüllt. Einige Liter waren ausgelaufen. Der Schrott wurde durch eine Spezialfirma entsorgt. Die beiden Bulgaren wurden vom Kriseninterventionsteam betreut und im Wohnheim des Arbeiter-Samariter-Bundes in Bad Oldesloe untergebracht. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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Im Wald entsorgt: Gefahrguteinsatz in Wilstedt - 26.11.2011

Wilstedt (am) - Illegal entsorgte Fässer mit unbekannten Flüssigkeiten sorgten am Samstagabend für eine stundenlangen der Feuerwehr in Wilstedt. Unter Chemikalienschutzanzügen mussten speziell ausgebildete Feuerwehrleute mehrere Fässer auf Schäden untersuchen und feststellen welche Flüssigkeit sich in den Gefäßen befindet.

 

Ein Anwohner hatte am Samstagabend die Fässer im Kreutzweg auf einer Grünfläche entdeckt und die Polizei alarmiert. Die forderte umgehend die Feuerwehr an, als sie die gefährlich aussehenden Fässer sah. Die Wilstedter Feuerwehr und die Spezialisten des Löschzug-Gefahrgut des Kreises Stormarn wurden gegen 21.30 Uhr durch die Leitstelle in Bad Oldesloe alarmiert.  Die ersten Einsatzkräfte des LZG rüsteten sich mit Chemikalienschutzanzüge aus und erkundeten um welches Gefahrgut es sich handelt. Die Feuerwehrmänner sicherten die Fässer zunächst um ein Auslaufen der Flüssigkeit zu verhindern. Weiter wurden Proben der Flüssigkeit genommen und zur Berufsfeuerwehr nach Hamburg verbracht, um sie dort zu analysieren. „Vermutlich ist es ein Leichtlauföl gewesen“ so Feuerwehreinsatzleiter Kay Seidewitz. Die Experten des Löschzug-Gefahrgut sicherten acht Gebinde in Überfässer. Die insgesamt 900 Liter wurden durch eine Spezialfirma aus Lübeck entsorgt. „Ein Teil des Stoffes war in das Erdreich gelangt. Der Boden muss an der Stelle ausgetauscht werden“ so Seidewitz. Bis zwei Uhr in der Nacht waren die Kräfte im Einsatz. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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330 Kg schwere Frau gestürzt - Mit Kran aus Wohnung gerettet - 22.11.2011

Hamburg (ct) - Immer häufiger muss die Feuerwehr zu Rettungseinsätzen mit Überschweren Personen ausrücken. So war es auch in der Nacht zum Mittwoch. In einer Wohnung im ersten Stockwerk stürzte am Abend eine Rund 330 kg schwere Person. Der alarmierte Rettungswagen und die Besatzung eines Löschfahrzeuges schafften es nicht die Person wieder aufzurichten. Der Zugführer sowie ein Notarzt wurden nachgefordert. Durch den nicht so guten Gesundheitszustand der Frau entschloss man sich für eine Rettung aus dem Fenster mit den Höhenretter aus Altona und dem Kran der Technik und Umweltwache. „Durch das Treppenhaus hätten wir die Frau nicht rausbekommen, die schonendste Variante war nach der Behandlung durch die Notärztin durch das Fenster“ so der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort. Ein Krankenhausbett für überschwere Personen aus dem wurde in Stellung gebracht. Nachdem die Frau aus dem ersten Obergeschoss gerettet war konnte sie auf dem Krankenhausbett abgelegt und mit dem Großraumrettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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