Supermarkt Überfallen - 04.12.2011

HH (ots) - Zwei maskierte Täter bedrohten die Angestellten eines
Supermarktes, die im Büro Kassenabrechnungen durchführten, mit
Schusswaffen und forderten Geld. Die Männer konnten mit etwa 1.500
Euro Bargeld unerkannt flüchten. Das Raubdezernat hat die
Ermittlungen übernommen.

Nachdem die letzten Kunden gegen 22:10 Uhr den Supermarkt
verlassen hatten, wurden die Eingangstüren verschlossen. Die
Angestellten, zwei Frauen (42 und 61 Jahre alt) und zwei Männer (22
und 24 Jahre alt), gingen in das Büro des Marktes, um ihre
Kassenabrechnungen zu machen. Gegen 22:30 Uhr stürmten die maskierten
Männer in das Büro, bedrohten die Angestellten mit silbernen Pistolen
und forderten sie auf, sich auf den Boden zu legen. Einer der Täter
fesselte die Opfer mit Klebeband, anschließend wurden sie in den
Kühlraum geführt. Dort mussten sie sich wiederum auf den Boden legen.
Die Täter nahmen das herumliegende Geld an sich und stellten dann
fest, dass der Tresor verschlossen war. Daraufhin brachte einer der
Täter den 22-Jährigen aus dem Kühlraum in das Büro und forderte ihn
auf, den Tresor zu öffnen. Dies gelang ihm jedoch nicht, so dass er
in den Kühlraum zurück gebracht wurde und die Tür hinter ihm
verschlossen wurde. Die Opfer konnten sich gegen 00:20 Uhr selbst
befreien. Zwischenzeitlich hatte der Ehemann der 61-Jährigen bereits
die Polizei alarmiert, weil er sich Sorgen um seine Frau machte. Die
Polizeibeamten verschafften sich Zutritt zum Supermarkt und fanden
die Opfer.

 

Fotos: SHP

 

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14-jährige durch Kampfhunde schwer verletzt - 03.10.2011

Fahrenkrug (ots/am) - Dramatischer Einsatz am Montag in Fahrenkrug (Kreis Segeberg): Am Nachmittag wurde ein 14-jährige Mädchen von zwei Hunden angegriffen und schwer Verletzt. Die beiden Hunde sollen laut Aussage der Polizei zu der Familie gehören. Die alarmieren Feuerwehr und Polizeikräfte jagten die beiden Hunde durch das Dorf. „Die Feuerwehr hat einen Hund überfahren“ so ein Polizeibeamter vor Ort. Der zweite Hund wurde durch die Polizei und einen Jäger erschossen. Das Mädchen, das bei dem Angriff schwer verletzt wurde, wurde mit einem Rettungswagen in die Uniklinik nach Lübeck gebracht.

 

Die beiden Tiere sind zunächst massiv übereinander hergefallen, bissen sich gegenseitig blutig. Dann sind der Kampfhund-Mix und der Boxer-Mix offenbar auf die 14-Jährige Tochter der Hundehalterin losgegangen. Die Polizei hat den blutüberströmten, durch den Ort laufenden Kampfhund-Mix, mit 14 Schüssen erlegt, der zweite Hund wurde durch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr getötet. Das Kind ist schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Um kurz nach 13 Uhr fuhr eine Polizeistreife durch Fahrenkrug. Ihnen kam plötzlich ein blutüberströmter weißer Kampfhund entgegen. Sein Fell war über und über mit Blut rot gefärbt. Um sein Maul herum war alles rot. Unmittelbar nach dieser grausigen Feststellung erreichte sie schon die Meldung eines Hundeangriffs auf Menschen in dem Ort. Laut Meldung sollten Personen von zwei Hunden attackiert werden, dabei habe es bereits Verletzte gegeben. Die Polizisten verfolgten daraufhin den Hund und warnten auch Bürger per Megafon vor der unberechenbaren Gefahr. Der Hund lief auf die Bahngleise in Richtung Bad Segeberg und konnte von einem Wirtschaftsweg aus beschossen werden. Trotzdem lief das Tier immer weiter. Die Beamten ließen den Zugverkehr kurzzeitig stoppen und nahmen nun zu Fuß die Verfolgung auf den Gleisen auf. Sie erlegten das Tier mit insgesamt 14 Schüssen.

Zeitgleich ereignete sich eine ähnliche Szene in der Nähe des Wohnhauses der Hundehalterin, wie sich später noch herausstellen sollte, der Ort, an dem es zu dem Hundeangriff gekommen war. Der zweite Hund, ein brauner Boxer-Mix, lief ebenfalls durch den Kampf gezeichnet frei auf der Straße herum. Ein Einsatzfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Fahrenkrug überfuhr den Hund auf der Straße.

Zu dem Angriff der Hunde auf die 14-Jährige ist es offenbar gekommen, als diese versuchte, die völlig außer Kontrolle geratenen Tiere, die sich ineinander verbissen hatten, zu trennen. Ihre 43-jährige Mutter war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, konnte aber informiert werden.

Die 43-Jährige bemühte sich sogleich um die getöteten Tiere, nahm sie entgegen und zeigte sich verständnislos über die Tötung ihrer Hunde. Ihre schwer- aber nicht lebensgefährlich verletze Tochter wurde in der Zwischenzeit in eine Spezialklinik verbracht. Gegen die Hundehalterin ist aufgrund des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung durch Unterlassen eine Strafanzeige erstattet.

 

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Cannabis-Plantage sichergestellt - 19.07.2011

Hamburg (ots) - Die Staatsanwaltschaft Hamburg und Drogenfahnder des Hamburger
Landeskriminalamtes haben gestern unterstützt durch weitere
Polizeibeamte in Hmb.-Tonndorf eine Plantage bestehend aus ca. 1.500
Marihuanapflanzen sichergestellt. Drei Tatverdächtige wurden
vorläufig festgenommen, zwei von ihnen (43, 55) später einem
Haftrichter vorgeführt.

   Die Beamten des LKA 62 ermitteln bereits seit April dieses Jahres
gegen den 55-jährigen Haupttatverdächtigen. Kriminalpolizeiliche
Ermittlungen hatten den Verdacht ergeben, dass der 55-jährige
Deutsche in einem Gewerbeobjekt im Albert-Schweizer-Ring,
Hmb.-Tonndorf, eine Marihuana-Plantage betreibt.

   Weitere Recherchen ergaben den Verdacht, dass er dabei von zwei
mutmaßlichen Komplizen im Alter von 43 und 57 Jahren unterstützt
wird.

   Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse
für das Gewerbeobjekt im Albert-Schweizer-Ring und die Wohnungen der
Tatverdächtigen in den Hamburger Stadtteilen, Marienthal, St. Pauli
und Bergedorf.

   Die Beschlüsse wurden gestern Abend vollstreckt. Dabei wurde in
dem Gewerbeobjekt eine professionell betriebene Marihuana-Plantage
mit ca. 1.500 Pflanzen, davon etwa 700 sogenannte "Setzlinge"
gefunden und sichergestellt. Darüber hinaus wurden fünf Kilogramm
frisch abgeerntetes Blütenmaterial sichergestellt, das gerade zum
Trocknen ausgelegt war. Außerdem stellten die Beamten das Equipment
der Anlage, schriftliche Unterlagen, 8100 Euro mutmaßliches Dealgeld
und Videokameras sicher, die zum Überwachen der Anlage installiert
worden waren.

   Die beiden 43 und 55 Jahre alten Beschuldigten wurden in der Nähe
der Anlage in Hmb.-Tonndorf vorläufig festgenommen und dem
Amtsgericht Hamburg zugeführt. Der 57-jährige mutmaßliche Komplize
wurde in seiner Wohnung in Hmb.-Bergedorf vorläufig festgenommen und
nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine
Haftgründe vorlagen.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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