65 Anwohner aus Hochhaus in Kaltenkirchen evakuiert - 27.12.2011

Kaltenkirchen (am) - Großalarm im „Großen Karl“ in Kaltenkirchen – 65 Anwohner mussten das Hochhaus am Flottmoor verlassen. In der Nacht zu Dienstag, gegen 1.20 Uhr, meldete ein Anwohner aus dem 10. Stockwerk eine Rauchentwicklung und rief die Feuerwehr. Dichter Qualm zog an der Fassade des Gebäudes hoch und breitete sich in mehrere Stockwerke aus. „Das Feuer ist in den Abstellkammern ausgebrochen“ so ein Feuerwehrsprecher vor Ort. Über 100 Einsatzkräfte aus Kaltenkirchen und Umgebung waren im Einsatz. Hauptsächlich wurden wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutzträger benötigt. Zwei Stockwerke wurde durch die Feuerwehr geräumt „Wir haben die evakuierten Anwohner gesichtete und anschließend in der Feuerwache untergebracht“ so der Leitende Notarzt Christoph Albrecht.

 

Die SEG, Schnell-Einsatz-Gruppe, des Kreises Segeberg kümmerten sich um die Anwohner. Noch in der Nacht konnten die ersten Bewohner wieder zurück in Ihre Wohnungen. Es ist nicht der erste Großeinsatz in dem Hochhaus am Flottmoorring: „Im letzten Winter mussten wir schon mal wegen einem Feuer das Haus verlassen“ so eine Anwohnerin. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

AM27122011-feuerkaltenkirchen-005__1324957961.jpg

AM27122011-feuerkaltenkirchen-001__1324957972.jpg

AM27122011-feuerkaltenkirchen-002__1324957981.jpg

AM27122011-feuerkaltenkirchen-003__1324958004.jpg

AM27122011-feuerkaltenkirchen-004__1324958013.jpg

AM27122011-feuerkaltenkirchen-006__1324958024.jpg

Lastwagen mit Stroh brennt auf Raststätte - 23.12.2011

A1 Buddikate (am) - Die Feuerwehrleute aus Bargteheide und Hammoor hatten sich den Vorweihnachtlichen Feierabend sicherlich anderes vorgestellt. Am Freitagnachmittag, ein Tag vor Heiligabend, wurden die beiden Feuerwehren auf den Rastplatz Buddikate an der A1 in Richtung Hamburg alarmiert. Grund war ein Feuer in einem Sattelzug der Stroh geladen hatte. Der Fahrer war auf dem Weg von Dänemark nach Holland. Auf dem Rastplatz machte er mit seinem Kollegen eine Pause. Als die beiden zum Fahrzeug zurück wollten, entdeckten die Kraftfahrer eine Rauchentwicklung am Fahrzeug. Der Anhänger war randvoll mit Stroh geladen. Die alarmierte Feuerwehr versuchte im ersten Angriff das Feuer mit sogenannten „Fognails“ zu löschen. Das sind Nägel um das Löschwasser durch die geschlossene Anhängerwand hindurch zum Brandherd zu bekommen. Anschließend, wurde der Auflieger entladen. Ein Landwirt unterstützte die Feuerwehr mit einem Trecker und transportierte die Strohballen auf deinen geeigneten Platz. So konnte die Feuerwehr das Stroh ablöschen. Die Feuerwehr war mehrere Stunden im Einsatz. Zwischendurch musste die Polizei die Autobahn wegen der Rauchentwicklung voll sperren. 

Fotos: Arne Mundt

 

AM23122011-buddikate-003__1324744324.jpg

AM23122011-buddikate-001__1324744331.jpg

AM23122011-buddikate-002__1324744340.jpg

AM23122011-buddikate-004__1324744353.jpg

Tangstedt: Großfeuer ein Tag vor Weihnachten - 23.12.2011

Tangstedt (am) - Ein Tage vor Weihnachten haben etwa 20 Anwohner aus Tangstedt ihr Zuhause verloren. Gegen Mitternacht war ein Feuer im Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen, alle Wohnungen sind unbewohnbar. Um 0.30 Uhr wurden die drei Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Tangstedt alarmiert. Erste Rückmeldung der Einsatzleitung war ein ausgedehnter Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. „Wir haben zur Unterstützung sofort die Drehleiter aus Norderstedt alarmiert“ so Gemeindewehrführer Rudolf Körner. Doch die Norderstedter Leiter hatte ein technisches Problem: Der Korb lies sich nicht in die erforderliche Position fahren. „Wir haben umgehend eine zweite Leiter aus Henstedt-Ulzburg alarmiert“ so Einsatzleiter Körner. Doch nach kurzer Zeit funktionierte die Norderstedter Leiter wieder. „Wir haben dann beide Drehleitern eingesetzt“ erklärte er weiter.

 

Parallel versuchten dutzende Feuerwehrleute den Brand von außen mit Wasser zu löschen, doch dies gestaltete sich auf Grund der örtlichen Gegebenheiten als besonders schwierig. Mehrere Feuerwehrleute wagten sich in das Gebäude und versuchten dort noch zu retten was zu retten war. „Wir haben mehrere Kleintiere aus dem Haus retten können“ so Einsatzleiter Rudolf Körner. Der Atemschutzeinsatz im Innenangriff musste jedoch nach kurzer Zeit abgebrochen werden. Teile des Dachbodens waren bereits herabgestürzt. So breitete sich das Feuer auf die darunter liegenden Wohnungen aus.

 

Etwa 20 Anwohner aus dem Wohnblock konnten rechtzeitig fliehen, teilweise nur im Schafanzug. „Es hat laut geknallt und dann war alles voll mit Rauch“ so ein Anwohner. Die Gemeinde Tangstedt organisierte kurzfristig eine Unterkunft im Rathaus. „Das Ordnungsamt kümmert sich um die Betroffenen“ erklärt Tangstedts Bürgermeister Dr. Hans-Detlef Taube noch in der Einsatznacht vor Ort. „Die örtliche Kleiderkammer des DRK wird die Bewohner mit Kleidung ausstatten“ so der Bürgermeister. Um die Anwohner seelisch zu betreuen, wurde in der Nacht das Kriseninterventionsteam alarmiert. Teilweise könnten die Anwohner nur schlecht Deutsch sprechen, was die Versorgung und Betreuung erschwerte. Für die dutzenden Einsatzkräfte, wurde im Rathaus durch die Betreuungsgruppen des Katastrophenschutzes, für Verpflegung gesorgt.

 

Bis in die frühen Morgenstunden waren die Einsatzkräfte aus Norderstedt, Henstadt-Ulzburg, Wilstedt, Tangstedt und Wulksfelde im Einsatz. Der Schaden geht in die tausende, die Brandursache ist unklar.

 

Fotos: Arne Mundt

 

AM23122011-feuertangstedt-006__1324608269.jpg

AM23122011-feuertangstedt-001__1324608278.jpg

AM23122011-feuertangstedt-002__1324608285.jpg

 

AM23122011-feuertangstedt-003__1324608293.jpg

AM23122011-feuertangstedt-004__1324608303.jpg

AM23122011-feuertangstedt-005__1324608323.jpg

AM23122011-feuertangstedt-007__1324608332.jpg

AM23122011-feuertangstedt-008__1324608339.jpg

AM23122011-feuertangstedt-009__1324608346.jpg

Login