Drei Fahrzeuge in Reinfeld ausgebrannt - 19.08.2010

(ots) Reinfeld  -  In der Ahrensböker Straße brannten in der Nacht zu heute aus bisher ungeklärter Ursache auf einem Parkplatz drei Wagen aus. Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Reinfeld mussten gegen 01.55 Uhr zu dem Parkplatz nahe gelegenen Bildungszentrums ausrücken, da zwei Opel Corsa und ein Citroen Berlingo brannten. Die
drei Fahrzeuge standen neben einander. Die Feuerwehr bekam das Feuer schnell unter Kontrolle. Ein Opel Corsa und der Citroen brannten komplett aus. Der andere Corsa trug erhebliche Beschädigungen davon. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Brandstiftung kann nach heutigem Stand nicht ausgeschlossen werden. Hinweise, ob diese Brände mit denen in Hamburg in einem Zusammenhang stehen, liegen nicht vor. Die Ermittlungen werden noch andauern.

Blitzeinschlag in Wohnhaus - 15.08.2010

(shp) Bröthen - Ein Großbrand hat am Sonntagabend zehn Feuerwehren aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg bis zum frühen Montagmorgen in Atem gehalten. Gegen 20:25 Uhr schlug ein Blitz aufgrund eines schweren Unwetters im Dachstuhl des Denkmalgeschützten Wohnhaus in der Alten Dorfstraße 8 ein und setzte diesen sofort in Brand. Zwei darin lebende Bewohner konnten sich rechtzeitig selbst ins Freie retten. „Schon auf der Anfahrt zum Gerätehaus war die starke Rauchentwicklung zu sehen", erinnert sich Bröthens Wehrführer und Einsatzleiter Heiko Trost an der Brandstelle. Als die ersten Einsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem mit Reet gedeckten Dach. Heiko Trost ließ durch die Leitstelle in Bad Oldesloe sofort Großalarm auslösen und die umliegenden Wehren aus Büchen, Büchen – Dorf, Fitzen, Witzeeze, Langenlehsten, Gudow, Besenthal, das DRK Büchen sowie die Technische Einsatzleitung und die Kreisbereitschaft der Kreisfeuerwehrzentrale nachalarmieren, um das Feuer schnell im Griff zu bekommen. „In Langenlehsten wurden die Retter aus dem Gudower Bezirk sogar durch zu dicht auf der Straße geparkte Autos an der schnellen Anfahrt behindert“, berichtet ein Feuerwehrmann. Mit mehreren Strahlrohren von allen Gebäudeseiten sowie einen gezielten Innenangriff wurde der Brand, der im Dachstuhl ausgebrochen war, bekämpft. Unterstützt wurden die 130 Wehrmänner dabei zusätzlich von den Freiwilligen Feuerwehren Schwarzenbek und Mölln, die mit ihren Drehleitern anrückten und so das Feuer in Dachstuhl gezielt bekämpfen konnten. „Wegen der starken Qualmentwicklung konnten die Löscharbeiten teilweise nur unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden“, sagte Einsatzleiter Trost. Zwar gelang es den Einsatzkräften, ein Durchbrennen des Feuers in das Erdgeschoss zu verhindern - doch auch dieser Teil des Gebäudes nahm durch Brandqualm und Löschwasser erheblichen Schaden. „Es war genau wie 1995! Auch da schlug ebenfalls in Sommer ein Blitz vom einen schnell aufziehenden Unwetter in das Denkmalgeschütze Haus ein“, erinnert sich Wehrführer Heiko Trost. „Damals konnten wir allerdings leider ein komplettes abbrennen bis auf die Grundmauern nicht mehr verhindern“. „Der Neuaufbau dauerte zwei Jahre und jetzt so was - das schmerzt im Herz“, so en Anwohner. Die eigentlichen Löscharbeiten dauerten vorgestern bis in die frühen Morgenstunden. „Kompliziert war vor allem das Ablöschen der Glutnester im aufgeschichteten Reet, wobei auch zwei Wärmebildkameras zum Einsatz kamen“, so Trost. „Ohne die beiden angeforderten Drehleiten aus Mölln und Schwarzenbek wäre auch dieses Feuer mit großer Gewissheit anders ausgegangen“, sagte Heiko Trost. Die Freiwillige Feuerwehr Bröthen blieb noch bis zum Montagmorgen um 8 Uhr mit einer Brandwache vor Ort, um ein erneutes Aufflammen des Feuers zu verhindern. Noch während der Löscharbeiten nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Zur Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden.

Insgesamt verzeichnete die Integrierte Regionalleitstelle Süd in Bad Oldesloe über 30 Wetter bedingte Hilfeleistungseinsätze in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn. Hierbei ist besonders die Ortschaft Güster zu erwähnen, wo mehrer Keller und  Straßen durch den lang anhaltenden Starkregen überflutet worden.

Fotos: SHP

 

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Schwerer Verkehrsunfall in Hamberge - 14.08.2010

(shp) Hamberge - Am 14. August gegen 19:50 Uhr kam es in der Ortschaft Hamberge bei Reinfeld zu einem schweren Verkehrsunfall. Durch nicht angepasstes Fahrverhalten bei regennasser Fahrbahn verlor ein 22 jähriger Hamberger die Kontrolle über seinen Mitsubishi Colt und kam in einer Linkskurve von der Strasse ab. Der mit 4 heranwachsenden Jugendlichen zwischen 16 – 22 Jahren besetzte PKW verkeilte sich dabei so stark zwischen den Bäumen, dass die Feuerwehr schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz bringen musste. Die 3 leicht bis mittelschwer verletzten Frauen konnten sich nach Angaben der Polizei eigenständig aus dem Fahrzeugwrack befreien, hielten andere Autos an um auf sich aufmerksam zu machen. Der Fahrer selbst blieb über eine Stunde eingeklemmt.

Der durch den Aufprall völlig zerdrückte Wagen, wäre bei dem Tempo mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Teich zum stehen gekommen, wären die Bäume am Straßenrand nicht gewesen. „Die Rettungsarbeiten gestalteten sich sehr schwer“ erklärt Albert Iken. „Da der Fahrer zunächst stabilisiert werden musste, konnten wir erst 30 Minuten nach dem Eintreffen an der Unglücksstelle mit den Rettungsarbeiten beginnen. Unter den rund 40 Einsatzkräften waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld auch die Ortswehren Hamberge und Stubbendorf alarmiert, zusätzlich Kräfte der Berufsfeuerwehr Lübeck. Die 4 Rettungswagen lieferten unter Begleitung von 2 Notärzten die Unfallopfer in umliegende Krankenhäuser in Lübeck und Bad Oldesloe ein. Das Auto hat einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Fotos: Oliver Renter

 

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