Abflug in den Graben - 16.09.2010

(shp) Sirksrade - Ein im Graben gerutschter LKW, ist wenn alles gut läuft meistens drei Stunden später geborgen. Bei dem Unfall am Mittwochnachmittag war es allerdings etwas anders. Gegen 15:05 Uhr war ein 51-jähriger aus Polen stammender LKW Fahrer mit seinem Sattelzug auf der Strecke von Sierksrade nach Kastorf unterwegs. Sein Ziel war die Stadt Kolding in Dänemark, wo er seine 26 Tonnen Titanium Granulat abliefern sollte. Kurz hinter Sierksrade wo die Straße schon seit Jahren nach rechts abgesackt ist, passierte dann das Unglück. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der Mann mit seinem Lastwagen etwas zu weit rechts und geriet auf die vom Regen aufgeweichte Bankette. Der LKW rutschte immer tiefer in den Graben, wo er schließlich nach knappen 25 Metern auch eingeknickt und in bedrohlicher Schräglage zum stehen kam. Die Polizei leitete den zunehmenden Feierabendverkehr von Kastorf über Düchelsdorf nach Sierksrade und umgegehrt um. „Der LKW Fahrer hatte von seinen Chef die Anweisung erhalten, Autobahnen die auf dem Weg liegen wegen der Mautgebühr zu umfahren“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizeileitstelle verständigte daraufhin für die Bergung des Havaristen eine aus Ziethen stammende Abschleppfirma. Diese rückte wenig später mit zwei Abschleppfahrzeugen um 16:30 Uhr an, hatte aber arge Probleme den beschädigten 38 Tonnen wiegenden LKW aus dem Graben zu ziehen. Auch als ein Teil der Ladung abgeladen war, rührte sich der beschädigte Sattelzug nur wenige Meter. „Weil fünf Stunden später immer noch kein Bergungsversuch zum Erfolg geführt hat, wurde ein großer 48 Tonnen Telekran von einer aus Bad Oldesloe stammenden Bergungsfirma angefordert. „Dieser war um 22 Uhr am Einsatzort eingetroffen und hatte den LKW 45 Minuten später wieder auf die Straße gestellt. Auf Nachfrage bei der Polizei warum nicht gleich ein Telekran angefordert war sagte Polizeioberkommissar Lars Zander, Leiter der Leitstelle: „Wenn wir frührer Kenntnis darüber erhalten hätten, dass es ohne Kran nicht geht, hätten wir selbstverständlich auch früher einen bestellt“. Für die Ausleuchtung der Einsatzstelle wurden die Freiwilligen Feuerwehren Berkenthin und Sierksrade alarmiert. Gegen 23:30 Uhr waren alle Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen und die B 208 wieder frei befahrbar. Der entstandene Sachschaden einschließlich der Bergungskosten die der polnische Fahrer laut Aussage seines Chef´s alleine tragen soll, belaufen sich auf zirka 25.000 Euro.

 

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Schwerer Unfall in Hamburg-Horn - 14.09.2010

(shp) Hamburg - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der vielbefahrenen Horner Landstraße sind am Montagnachmittag zwei Menschen teils schwer Verletzt worden. Der Unfall geschah gegen 15:30 Uhr, als der Fahrer eines Toyotas Starlet nach links auf die JET Tankstelle abbiegen wollte und zuvor verkehrsbedingt anhalten musste. „Der Fahrer eines nachfolgenden Opel Verctras erkannte die Situation zu spät und prallte frontal in das Heck des stehenden Autos. „Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota in den Gegenverkehr geschoben wo er schließlich mit einem weitern Nissan Micra kollidierte“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Fahrer und Beifahrerin des abbiegenden Wagens wurden in ihren Wrack eingeklemmt und mussten von der Berufsfeuerwehr Hamburg mit schweren hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. „Hierzu nahmen wir das Dach vorsichtig ab um so besser an die Patienten zu gelangen“, sagte ein Feuerwehrsprecher. „Anschliend wurden auch noch beide Türen entfernt“, so der Beamte weiter. Beide Insassen erlitten durch den Unfall schwere Verletzungen und wurden nach einer längeren Erstversorgung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des Opel Vectras sowie der Nissan Micra Fahrer blieben unverletzt. Die Horner Landstraße musste aufgrund des umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten für über eine Stunde voll gesperrt werden. Der nachfolgende Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. An allen drei Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.

 

Fotos: Christian Timmann

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Mähdrescher ausgebrannt - 12.09.2010

(shp) Hollenbek - Die Landwirte im Kreis Herzogtum Lauenburg sind in diesen Tagen mit dem Einfahren der Ernte fast fertig – da brannte noch ein Mähdrescher bei der Kleeernte ab. Der Mähdrescherfahrer von einem Lohnbetrieb aus Kühsen war gerade mit der Kleeernte auf einem Feld bei Hollenbek fertig geworden, als er am frühen Sonntagabend gegen 18 Uhr einen Motorbrand an der 17 Jahren alten Maschine bemerkte. Auch der durch den Fahrer gestartete Löschversuch mit einem Feuerlöscher brachte nichts, weil die Flammen sich rasend schnell auf die gesamte Maschine ausgebreitet hatten. Die Leitstelle in Bad Oldesloe löste daraufhin für die Freiwilligen Feuerwehren aus Berkenthin und Behlendorf Großalarm aus. „Weil bei unserm Eintreffen der Mähdrescher bereits im Vollbrand stand, alarmierten wir die Freiwilligen Feuerwehren aus Rondeshagen, Bliestorf und Klempau mit weiteren Tanklöschfahrzeugen nach“, sagte der stellvertretende Amtswehrführer Andreas Koop. Unter schweren Atemschutz bekämpften die Wehrmänner den Brand zunächst mit Wasser und später mit Schaum. „Weil wir hier in der Feldmarkt große Probleme mit der Löschwasserversorgung hatten, mussten wir einen Pendelverkehr mit unseren Tanklöschfahrzeugen zur zwei Kilometer entfernten Ortschaft Hollenbek einrichten“, so Andreas Koop weiter. Insgesamt waren rund 60 Feuerwehrfrauen und Männer im Einsatz. Aufgrund des fast komplett vollen Korn- bzw. Kleetanks zogen sich die mühseligen Nachlöscharbeiten bis weit nach 21 Uhr hinaus. Ob ein mit eingefahrener Stein oder ein technischer Defekt als Brandursache gilt, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben“, berichtete ein Polizist vor Ort. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 80.000 Euro.

 

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