Gefahrguteinsatz in Hammoor: Schrott-Lkw verliert Flüssigkeiten - 28.12.2011

Hammoor (am) - So einen wortwörtlichen „Schrotteinsatz“ haben wahrscheinlich noch nicht viele erlebt. Am Dienstagabend hat die Polizei einen Bulgarischen Transporter auf dem Pendlerparkplatz Hammoor stillgelegt - es folgte ein Großeinsatz der Feuerwehr.

Gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Hammoor alarmiert, es lief eine Flüssigkeit aus einem Kleintransporter aus. Zunächst dachten die Einsatzkräfte an Öl. Die Flüssigkeit hatte sich bereits auf mehrere Quadratmeter ausgebreitet und lief auf ein Feld. Als die Feuerwehr bemerkte, dass nicht genau bekannt ist was da aus dem Transporter läuft, wurde der Löschzug-Gefahrgut alarmiert. Die Experten rüsteten sich mit Atemschutz und Schutzanzüge aus entluden den Transporter Stück für Stück. „Die beiden Fahrer kommen aus Schweden und wollten zurück nach Bulgarien“ erklärte Kreiswehrführer Gerd Riemann vor Ort. Der Transporter war voll beladen mit allem was die Bulgaren in einem Jahr in Schweden gekauft und gesammelt hatten. Außerdem wurde auf dem Transporter ein Fahrzeug mitgeführt.  Mit mehreren Behältnissen wurde eine Flüssigkeit mitgeführt, teilweise in Cola Flaschen abgefüllt. Einige Liter waren ausgelaufen. Der Schrott wurde durch eine Spezialfirma entsorgt. Die beiden Bulgaren wurden vom Kriseninterventionsteam betreut und im Wohnheim des Arbeiter-Samariter-Bundes in Bad Oldesloe untergebracht. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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65 Anwohner aus Hochhaus in Kaltenkirchen evakuiert - 27.12.2011

Kaltenkirchen (am) - Großalarm im „Großen Karl“ in Kaltenkirchen – 65 Anwohner mussten das Hochhaus am Flottmoor verlassen. In der Nacht zu Dienstag, gegen 1.20 Uhr, meldete ein Anwohner aus dem 10. Stockwerk eine Rauchentwicklung und rief die Feuerwehr. Dichter Qualm zog an der Fassade des Gebäudes hoch und breitete sich in mehrere Stockwerke aus. „Das Feuer ist in den Abstellkammern ausgebrochen“ so ein Feuerwehrsprecher vor Ort. Über 100 Einsatzkräfte aus Kaltenkirchen und Umgebung waren im Einsatz. Hauptsächlich wurden wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutzträger benötigt. Zwei Stockwerke wurde durch die Feuerwehr geräumt „Wir haben die evakuierten Anwohner gesichtete und anschließend in der Feuerwache untergebracht“ so der Leitende Notarzt Christoph Albrecht.

 

Die SEG, Schnell-Einsatz-Gruppe, des Kreises Segeberg kümmerten sich um die Anwohner. Noch in der Nacht konnten die ersten Bewohner wieder zurück in Ihre Wohnungen. Es ist nicht der erste Großeinsatz in dem Hochhaus am Flottmoorring: „Im letzten Winter mussten wir schon mal wegen einem Feuer das Haus verlassen“ so eine Anwohnerin. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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Schreck am Heiligabend: Feuer beim Krippenspiel - 24.12.2011

Bad Segeberg (ots) - Gegen 16:15 Uhr wurden die Rettungskräfte in die katholische Kirche am Kalkberg in Bad Segeberg gerufen. Laut Anrufer sollten dort Kinder brennen. Neben der Feuerwehr eilten auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt sowie die Polizei zur Einsatzstelle.

Die ersteintreffenden Kräfte fanden ein Kind mit schwersten Brandverletzungen vor, sowie einen Mann, der sich beim Löschen ebenfalls Brandverletzungen zugezogen hatte. Sie wurden beide notärztlich versorgt und in Spezialkliniken in Hamburg und Lübeck verbracht. Ein weiterer Arzt, der in der Nähe wohnt, wurde sofort hinzugezogen.

Nach ersten Erkenntnissen war durch eine heruntergefallende Kerze das Lammkostüm des Mädchens, welches sie zu einem Krippenspiel getragen hatte, sofort in Flammen aufgegangen. Geistesgegenwärtig umhüllte ein Mann das Kind mit einer Jacke und erstickte die Flammen.

Die Feuerwehr unterstützte die Kräfte des Roten Kreuzes bei der Erstversorgung und stellte die Reste des Kostümes sicher. Zu dem Gesundheitszustand gibt es zur Zeit keine Informationen.

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