Autowerkstatt durch Feuer zerstört - Wohnhaus gerettet -  28.12.2010

Siebenbäumen (shp) - Großeinsatz für sieben Ortsfeuerwehren sowie für die Freiwillige Feuerwehr Bad Oldesloe am frühen Dienstagvormittag im Grinauer Weg. Gegen 09:15 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Leitstelle in Bad Oldesloe einen riesigen und kilometerweit zu sehenden dunkeln Rauchpilz. Sofort schrillten die Funkmeldeempfänger sowie die Sirenen der Freiwilligen Feuerwehren Siebenbäumen, Groß Schenkenberg, Labenz, Kastorf, Steinhorst, Schipphort, und Grinau. Die Oldesloer Wehr rückte zusätzlich mit der Drehleiter sowie einem Hilfeleistungslöschfahrzeug an. „Die Ursache war ein brennender Anbau an einem Mehrfamilienhaus der als Werkstatt genutzt wurde“, sagte Pressesprecherin Sonja Kurz. „Der Anbau bestand aus zwei so genannten Seecontainern, die neben der Hauswand die Außenwände bildeten und einem selbstgebauten Dach“, so Sonja Kurz weiter. Der 51- jährige Besitzer wollte offenbar in der Werkstatt arbeiten und da es sehr kalt war, schaltete er einen Gasheizstrahler an. Der Sohn des Mannes sah kurz darauf von seiner Wohnung aus eine Rauchsäule aus dem Anbau aufsteigen und rief noch bei seinem Vater an. Für die Einsatzkräfte der Siebenbäumer Wehr, die mit Einsatzleiter Dirk Kammer bereits wenige Minuten nach der Alarmierung und damit als erste Wehr eintrafen, war das Ausmaß des Feuers schnell klar: „Retten konnten wir hier nicht mehr viel, da die Werkstatt, ein darin stehender Audi A4, Werkzeug, Reifen sowie Fahrzeugersatzteile bereits zu großen Teilen im Vollbrand standen“, so Kammer. Die Feuerwehrkräfte konzentrierten sich darauf, das angrenzende Wohnhaus vor dem Übergreifen der Flammen durch die enorme Wärmestrahlung zu schützen, was auch gelang. „Die ebenfalls alarmierte Technische Einsatzleitung des Kreisfeuerwehrverbandes, konnte schon auf der Anfahrt abbrechen und brauchte nicht mehr tätig werden“, sagte Amtswehrführer Dieter Stahmer. Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Aufwändig waren die Löscharbeiten für die 80 Einsatzkräfte trotz allem: „Wir mussten den Brandschutt auseinanderziehen und ablöschen, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern“, erklärte Einsatzleiter Kammer. Der Sachschaden wird bisher auf etwa 65.000 Euro geschätzt. „Nach bisherigem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt an dem Heizstrahler als Brandursache nicht ausgeschlossen“, berichtet Pressesprecherin Kurz. Die Hauswand wurde durch das Feuer stark verrußt. Ob ein Gebäudeschaden vorliegt, wird noch geprüft. Die Kriminalpolizei übernahmen noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen und beschlagnahmten die Brandstelle. Gegen 12:30 Uhr konnte der Leitstelle dann „Feuer aus“ gemeldet werden.

 

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Erneut brennen Pkws in Billstedt aus - 28.12.2010

Hamburg (ct) - In der Nacht zu Dienstag wurde der Feuerwehr ein brennender Pkw im Hamburger Stadtteil Billstedt gemeldet. Als die ersten Kräfte im Papyrusweg eintrafen hatte sich das Feuer bereits auf ein daneben geparkte E-Klasse ausgebreitet. Mit einem S-Rohr und einem Schaumrohr ging die Feuerwehr zur Brandbekämpfung vor und hatte das Feuer schnell gelöscht. Das Ausbrennen des Golf 3 und der E-Klasse konnte jedoch nicht verhindert werden. Zwei weitere Pkws wurden durch die Hitzeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei kontrollierte Personen die sich in der Nähe der Einsatzstelle befanden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Feuer im Hotel - über 600 Gäste evakuiert - 25.12.2010

Reinbek (ct) - Am ersten Weihnachtstag brannte es im Dach des 5-Sterne Hotels „Waldhaus Reinbek“. Die Gäste des Hotels waren grade beim teuren Weihnachtsessen  als das Feuer ausbrach. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Reinbek evakuierten die über 650 Personen aus dem Hotel. „Wir ließen sofort die Feuerwehr Schönningstedt und Ohe und später auch Glinde mit einer zusätzlichen Drehleiter nachalarmierten als wir das Ausmaß sahen“ so ein Sprecher der Feuerwehr. Die 650 Gäste konnten nach Absprache der Krankenhausleitung gleich im Benachbarten Krankenhaus Reinbek untergebracht werden. „Bei der Evakuierung mussten wir besonders darauf achten das die Gäste nicht vor dem Hotel stehen blieben und dadurch die Brandbekämpfung behinderten“. Eine Person wurde Verletzt von der Rettungswagenbesatzung zum Krankenhaus geschoben. Die Dachpfannen wurden im Eingangsbereich abgenommen und auf weitere Brandnester kontrolliert. Gegen 13:40 konnten die ersten Mitarbeiter das Hotel wieder betreten. Die Gäste mussten sich weiterhin im Hörsaal des Krankenhaus aufhalten und wurden von Kräften des ASB RV Stormarn-Segeberg und dem DRK mit warmen Speisen und Getränken versorgt. Die Hamburger Straße war für die Zeit der Lösch und Aufräumarbeiten komplett gesperrt.

Augenzeugen berichteten, dass der Hausmeister zuvor im Eingangsbereich Eiszapfen mit einem Gasbrenner entfernt hatte.

Fotos: Christian Timmann

 

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