14-jährige durch Kampfhunde schwer verletzt - 03.10.2011

Fahrenkrug (ots/am) - Dramatischer Einsatz am Montag in Fahrenkrug (Kreis Segeberg): Am Nachmittag wurde ein 14-jährige Mädchen von zwei Hunden angegriffen und schwer Verletzt. Die beiden Hunde sollen laut Aussage der Polizei zu der Familie gehören. Die alarmieren Feuerwehr und Polizeikräfte jagten die beiden Hunde durch das Dorf. „Die Feuerwehr hat einen Hund überfahren“ so ein Polizeibeamter vor Ort. Der zweite Hund wurde durch die Polizei und einen Jäger erschossen. Das Mädchen, das bei dem Angriff schwer verletzt wurde, wurde mit einem Rettungswagen in die Uniklinik nach Lübeck gebracht.

 

Die beiden Tiere sind zunächst massiv übereinander hergefallen, bissen sich gegenseitig blutig. Dann sind der Kampfhund-Mix und der Boxer-Mix offenbar auf die 14-Jährige Tochter der Hundehalterin losgegangen. Die Polizei hat den blutüberströmten, durch den Ort laufenden Kampfhund-Mix, mit 14 Schüssen erlegt, der zweite Hund wurde durch ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr getötet. Das Kind ist schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Um kurz nach 13 Uhr fuhr eine Polizeistreife durch Fahrenkrug. Ihnen kam plötzlich ein blutüberströmter weißer Kampfhund entgegen. Sein Fell war über und über mit Blut rot gefärbt. Um sein Maul herum war alles rot. Unmittelbar nach dieser grausigen Feststellung erreichte sie schon die Meldung eines Hundeangriffs auf Menschen in dem Ort. Laut Meldung sollten Personen von zwei Hunden attackiert werden, dabei habe es bereits Verletzte gegeben. Die Polizisten verfolgten daraufhin den Hund und warnten auch Bürger per Megafon vor der unberechenbaren Gefahr. Der Hund lief auf die Bahngleise in Richtung Bad Segeberg und konnte von einem Wirtschaftsweg aus beschossen werden. Trotzdem lief das Tier immer weiter. Die Beamten ließen den Zugverkehr kurzzeitig stoppen und nahmen nun zu Fuß die Verfolgung auf den Gleisen auf. Sie erlegten das Tier mit insgesamt 14 Schüssen.

Zeitgleich ereignete sich eine ähnliche Szene in der Nähe des Wohnhauses der Hundehalterin, wie sich später noch herausstellen sollte, der Ort, an dem es zu dem Hundeangriff gekommen war. Der zweite Hund, ein brauner Boxer-Mix, lief ebenfalls durch den Kampf gezeichnet frei auf der Straße herum. Ein Einsatzfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Fahrenkrug überfuhr den Hund auf der Straße.

Zu dem Angriff der Hunde auf die 14-Jährige ist es offenbar gekommen, als diese versuchte, die völlig außer Kontrolle geratenen Tiere, die sich ineinander verbissen hatten, zu trennen. Ihre 43-jährige Mutter war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, konnte aber informiert werden.

Die 43-Jährige bemühte sich sogleich um die getöteten Tiere, nahm sie entgegen und zeigte sich verständnislos über die Tötung ihrer Hunde. Ihre schwer- aber nicht lebensgefährlich verletze Tochter wurde in der Zwischenzeit in eine Spezialklinik verbracht. Gegen die Hundehalterin ist aufgrund des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung durch Unterlassen eine Strafanzeige erstattet.

 

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Baustellenabsperrung löst Großalarm in Reinfeld aus - 03.10.2011

Reinfeld (am) - Kurioser Einsatz in Reinfeld: In der Nacht zu Montag wurde Großalarm für die Feuerwehren Reinfeld und Stubbendorf, sowie für einen Rettungswagen und dem Oldesloer Notarzt ausgelöst. Kurz vor 1 Uhr in der Nacht hatten Anwohner die Rettungskräfte alarmiert, da vermutet wurde das ein Fahrzeug in einen Teich am Jungfernstieg gerollt sei. Es wurde auch vermutet, dass noch Personen in dem Fahrzeug sind. Die Feuerwehr barg jedoch kein Auto aus dem Wasser, sondern eine Warnbarke einer Baustelle.

 

Die Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe alarmierte neben den Feuerwehren und Rettungsdienstkräften auch die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr aus Lübeck. Als die Reinfelder Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, waren eindeutig zwei rote Lichter im Wasser zu erkennen. Ein Feuerwehrmann wagte sich in einer Wathose ins Wasser. Schnell stellte er fest: es ist kein Auto. Mit einem Haken zog er eine Baustellenabsperrung aus dem Wasser. 

 

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Lkw kommt von der Fahrbahn ab - 26.09.2011

A1 Barsbüttel (shp) - Ein LKW-Unfall auf der Autobahn A1 bei Barsbüttel (Kreis Stormarn) ist in der Nacht zum Dienstag noch einmal glimpflich ausgegangen. Der Fahrer eines LKW-Gespanns, das Klamotten geladen hatte, war von der Autobahn abgekommen und im Graben gelandet. „Der Fahrer konnte sich alleine aus seiner Kabine befreien, er wurde nicht eingeklemmt“, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr über den unverletzten Fahrer am Unfallort. Die Feuerwehren aus Barsbüttel und Stellau rückten an, um die mit ausgelaufenen Betriebsstoffen verschmutze Straße zu reinigen und Diesel aus dem LKW-Tank abzupumpen. Um die Bergung kümmerte sich im Anschluss ein Abschleppunternehmen. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

 

Fotos: SHP

 

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