Sattelzug durchbricht Mittelleitplanke - 15.01.2013

Barsbüttel (ots) -   Heute Morgen, kam es gegen 09.55 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 1. Der 55-jährige holländische Fahrer eines Sattelzug (beladen mit einem Container mit 22. Tonnen TK-Fisch) befuhr die BAB 1 auf dem rechten Fahrstreifen Richtung Norden. Kurz hinter der Anschlussstelle Barsbüttel kam er ins Schleudern und fuhr nach links über die anderen Fahrstreifen hinweg gegen die Mittelleitplanke. Hierbei beschädigte er 30 Elemente der Leitplanke, bevor er diese vollständig durchbrach und auf der Gegenfahrbahn umkippte. Beim Durchbruch traf die kippende Sattelzugmaschine einen zu diesem Zeitpunkt auf gleicher Höhe Richtung Hamburg fahrenden Tanklastzug (Fahrer 33 Jahre aus Winsen/Luhe) linksseitig mittig des Tanks. Der mit Dieselkraftstoff beladene Tanklaster wurde dadurch erheblich beschädigt und ist nicht mehr fahrbereit. Kraftstoff trat jedoch nicht aus. Beim Umkippen des Sattelzuges fiel auch der Container herunter und kam quer zur Fahrbahn zum liegen. Ein 43-jähriger Mann aus Tremsbüttel fuhr mit seinem roten Passat auf dem rechten Fahrstreifen Richtung Süden und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass er mit dem Container noch leicht zusammen stieß. Der ebenfalls Richtung Süden fahrende 51-jährige Fahrer eines dunklen BMW konnte durch Ausweichen auf den linken Fahrstreifen einem Zusammenstoß mit dem umgekippten Sattelzug ausweichen. Hierbei überfuhr er jedoch die inzwischen quer zur Fahrbahn liegende Mittelleitplanke und kam etwas später zum Stehen. Der holländische sowie der BMW-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 150.000,- Euro geschätzt. Die A 1 wurde Richtung Hamburg voll gesperrt. Richtung Lübeck wird der Verkehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Eine Umleitung ist eingerichtet worden.

Fotos: Christian Timmann

 

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Kradfahrer vom Bus überfahren - 05.01.2012

Hamburg (ct) - Ein Bitterer Einsatz für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Billstedt, Berliner Tor und der Freiwilligen Feuerwehr Wandsbek-Marienthal. Am Samstagmorgen kam es aus bislang ungeklärten Gründen auf der Kreuzung Wandsbeker Marktstraße Ecke Wandsbeker Allee zu einem schweren Zusammenstoß zwischen einem 17-jährigen Kradfahrer und einem Gelenkbus. Der Fahrer des Busses hörte nur einen knall und ging davon aus, dass die Auffahrrampe rausgefallen ist und fuhr hinter der Kreuzung rechts ran. Dabei wurde der 17-jährige von der Kreuzung über 40 Meter mitgeschliffen und im Gelenkbereich des Busses schwer verletzt eingeklemmt. Die Besatzung des Rettungswagen die als erstes eintraf, konnte Anfangs keinen Kontakt zu dem Kradfahrer aufnehmen da sich dieser mit dem Oberkörper unter dem Bus befand. Die nur kurze Zeit später eingetroffenen Einsatzkräfte sicherten den Bus, hebten rechts und links vom Drehkranz den Bus vorsichtig mit 2 Hebekissen an und konnten den Kradfahrer schnell befreien. Noch unter dem Bus musste der 17-jährige reanimiert werden und verstarb noch an der Einsatzstelle im Rettungswagen. Der Busfahrer erlitt einen schweren Schock und musste zur weiteren Betreuung mit einem weiteren Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Nachdem der Verkehrsunfalldienst der Polizei und ein hinzugezogener Unfallsachverständiger der Dekra zur Klärung des Unfallhergangs hinzugezogen wurde und die Unfallstelle Aufgenommen hatte, konnten die Einsatzkräfte den Gelenkbus wieder ablassen. Die Wandsbeker Allee musste über mehrere Stunden Stadtauswärts gesperrt werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Lübeck: Hubschrauber ins Meer gestürzt - 06.12.2012

Lübeck (ots/ren) - Seit gestern Nachmittag wird ein dunkler norwegischer Helikopter vermisst. Es ist nicht auszuschließen, dass er in der Lübecker Bucht abgestürzt ist. Die Meldung kam von der SAR - Leistelle aus Glücksburg. Demnach war ein privater norwegischer Helikopter auf dem Weg von Lübeck nach Schweden unterwegs gewesen. Es befanden sich 2 Personen in dem Eurocopter vom Typ AS 350. Der Helikopter flog zuletzt mit Kurs 84° östlich. Daraufhin wurde sofort eine Suchaktion gestartet, an der sich die Bundespolizei mit einem Seeboot und einem Hubschrauber, ein SAR-Hubschrauber der Bundesmarine und die Wasserschutzpolizei beteiligten. 

 

Heute wird die Suche seit den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Der Eigentümer des Helikopters hatte heute Morgen die Überfälligkeit seines Helikopters bei der SAR-Leitstelle bestätigt. Um 11.15 meldete die MRCC- Leitstelle Bremen, dass von der Korvette "Ludwigshafen" der Bundesmarine auf der Position östlich von Fehmarn (Staberhuk) ein Signal einer EPIRB - Boje aufgenommen hat. (Eine EPIRB ist ein Seenotrettungssender, der nach der Aktivierung ein Notsignal aussendet) Bei diesem Signal soll es sich eindeutig um ein Helikopter-Signal handeln.

 

Bis jetzt verlief die Suchaktion erfolglos.

 

Quelle: Google Maps

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