Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 - 17.06.2013

Hamburg (ct) - Fünf Personen wurden bei einem schweren Unfall auf der A1 in Höhe der Anschlussstelle Billstedt zum Teil lebensgefährlich verletzt. Ein 59-jähriger Lastkraftwagenfahrer übersah am Montagmorgen ein stauende und fuhr ungebremst in dem vor ihm stehenden Lkw. Dieser Lkw wurde durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls in dem vor ihm stehenden Gliederzug geschoben, das Fahrerhaus riss dabei ab und kippte auf die Seite. Vom Gliederzug wiederum riss der Anhänger ab und stürzte quer auf die Autobahn, das Zugfahrzeug schob gleichzeitig noch ein Kleintransporter auf dem vor ihm stehenden Lkw.

Als die ersten Einsatzkräfte nun eintrafen zeigte sich ihnen ein Schlachtfeld. Das Führerhaus des Unfallverursachers war teilweise auf weniger als einem halben Meter zusammen gestaucht. Der 29-jährige Fahrer wurde aus seinem abgerissenen Führerhaus rausgeschleudert und lag auf der Autobahn. In Begleitung des Notarztes wurde der 29-jährige schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Zwei Insassen aus dem Kleintransporter und der Fahrer des Gliederzuges wurden nur leicht verletzt. Aufgrund einer Rauchentwicklung kämpften sich die Rettungskräfte unter Atemschutz zu dem lebensgefährlich verletzten Fahrer vor. Immer wieder musste mit dem Kleinlöschgerät oder dem Schnellangriffsrohr im Bereich des Motors gelöscht werden. Mit dem Feuerwehrkran und einem Rüstwagen zog die Feuerwehr die zwei Lkws leicht auseinander, um mehr Platz zu gewinnen. Über die Fahrerseite und dem Dach verschafften sich die Rettungskräfte einen Zugang ins völlig zerstörte Führerhaus. Nach über 2,5 Stunden konnte der 59-jährige durch das Dach befreit werden und wurde mit der aufgestellten Drehleiter wieder runter gebracht. Nach einer Stabilisierung im Rettungswagen konnte er anschließend mit dem wartenden Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Mit einer Flex und schweren hydraulischen Gerät öffneten währenddessen Feuerwehrmänner den Container vom Vordermann um die Ladung zu kontrollieren. Für die Zeit der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die A1 in Fahrtrichtung Norden über mehrere Stunden gesperrt werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Lkw rast in Leitplanke - Zwei Verletzte auf der A1 - 16.06.2013

A1 Buddikate (am) - Verkehrschaos am Sonntagmittag auf der A1 bei Bargteheide: Ein Sattelzug raste kurz hinter der Buddikate in die Mittelleitplanke. Auf 50 Metern wurde die Leitplanke niedergewalzt. Wie durch ein Wunder wurde auf der Gegenfahrbahn niemand in den Unfall verwickelt. Lediglich ein Pkw Fahrer wurde durch den Unfall verletzt, als dieser von dem Laster von hinten gerammt wurde. Das Fahrzeug drehte sich und blieb entgegengesetzt auf dem mittleren Fahrstreifen stehen.

 

Der 40-Tonner kam auf der Mittelleitplanke zum stehen und riss sich dabei den Tank auf. Die Feuerwehren aus Bargteheide und Hammoor mussten die Unfallstelle absichern und die auslaufenden Kraftstoffe aufnehmen.

 

Zwei Personen wurde bei dem Unfall verletzt. Beide wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. In beide Richtungen kam es auf Grund der Aufräum- und Bergungsarbeiten zu Kilometer langen Staus. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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Klein Rönnau: Feuer greift auf Gewerbeobjekt über - 09.06.2013

Klein Rönnau (am) - Großalarm am Sonntag in Klein Rönnau: Am Vormittag war in einem Gewerbeobjekt ein Feuer ausgebrochen. Gegen 10.20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in das Gewerbegebiet gerufen. Dort sollte lediglich eine Mülltonne brennen. Doch vor Ort stellte die Feuerwehr fest, dass das Feuer bereits auf den Dachstuhl übergegriffen hatte.

 

Sofort wurde Großalarm für die Freiwilligen Feuerwehren im Umkreis von Klein Rönnau ausgelöst. Unter Atemschutz gingen die Feuerwehrleute vor um die Brandbekämpfung einzuleiten. Über eine Leiter machten die mehrere Feuerwehrleute an die Arbeit um das Dach zu öffnen. Aus Bad Segeberg wurde die Drehleiter angefordert um an weiteren Stellen das Dach zu öffnen. Nur so konnten die letzten Glutnester abgelöscht werden. Es waren rund 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Verletzt wurde niemand. 

 

Fotos: Arne Mundt

 

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