Neues Anhängerkonzept für die SiWa - 09.02.2014

Schulendorf (ct) - Der Tod eines 14-jährigen Mädchens brachte die Mitglieder der SiWa – Sicheres Wasser e.V. zu Pfingsten 2012 ins grübeln. An einem unbewachten Badesee ertrank das Mädchen und konnte erst in der Nacht durch die Rettungskräfte gefunden werden. Erst Mitte August und auf massiven Druck der Bevölkerung wurde dort eine Badeaufsicht gestellt. „Es muss doch möglich sein, schneller zu regieren – mit einer mobilen, abrufbaren Wachstation, die temporär eingesetzt werden kann bis eine ständige Badeaufsicht aufgebaut ist.“, dachten sich die Mitglieder die seit sieben Jahren die Badeaufsicht an einen der 21 EU-Badestellen im Herzogtum Lauenburg bei Müssen übernommen haben. Bei dem Anhänger handelt es sich um einem noch einmaligen dieser Art. Konzipiert und entwickelt wurde alles selbst, da es kein Vorbild gibt. Der Innenausbau konnte ebenfalls selbstständig durch einen gelernten Tischler und einen Elektriker durchgeführt werden.

 

Mit dem Anhänger „Maximus“ kann nun eine der zwei EUS – Externe Unterstützungs-Staffel selbstständig und autark arbeiten. Neben der selbstgebauten Einrichtung ist wichtiges Equipment wie Rettungsrucksäcke, Automatisierter Externer Defibrillator, Hygieneeinrichtung, Patientenliege, Surf_Rescue-Rettungsbrett, Stromversorgung und Umfeldbeleuchtung am Anhänger verlastet. Im vorderen Bereich gibt es des weiteren einen kleinen Arbeitsplatz zur Führung und Dokumentation, der gleichzeitig auch als Umkleide mit einer Tür zum abtrennen genutzt werden kann. Neben den drei Gebieten des Mobilen Wachdienstes, Sanitätsdiensten oder auch der Notfallwasserrettung könnte Zukünftig auch die Eisrettung mit den derzeit zwei, später jedoch auch 4 verlasteten Steckleiterteilen auf dem Dach des Anhängers erfolgen. Die Anschaffung und Einrichtung dieses Anhängers wurde nur noch die Axel-Bourjau-Stiftung Büchen möglich, die für dieses Projekt über 6000 Euro zu Verfügung stellte und deshalb auch einen großer Dank gilt. Bei der Feierlichen Indienststellung zog Helge von Appen einen verhüllten Anhänger  zu der Musik des Sachsenwaldblasorchester Schwarzenbek aus der Remise der Freiwilligen Feuerwehr Schulendorf, die ihr Gebäude für diese Veranstaltung zur Verfügung stellte.

 

Ebenfalls eine Überraschung folgte noch bei dem anschließenden Kaffee und Kuchen. Rettungsschwimmer Justin Rathge, 15-jahre alt, der erst 2013 seine Ausbildung absolvierte, rettete am Abend des 15. November 2013 das Leben seines sechsjährigen Bruders Tyrone. Bei einem schweren Krampfanfall erlitt Tyron einen Atemstillstand, durch eine Atemspende rettete Justin ihm letzten Moment das Leben. Helge von Appen überreichte Justin dafür das neue SiWa-Lebensretter-Abzeichen mit  einer Acryltafel.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Feuerwehr und Rettungsdienst üben den Ernstfall - 22.06.2013

Barsbüttel (ct) - Am Sonnabendmittag heulten die Sirenen der Ortsfeuerwehren Barsbüttel und Stemwarde auf. Mit der Meldung „Unfall zwei Personen eingeklemmt“ rückte zusätzlich der ASG-Rettungsdienst aus Stemwarde an. Vor Ort war alles für eine Abschlussübung von eine Fortbildung „Trauma-Management“ die vorher an der Rettungswache statt fand vorbereitet. Zwei Pkws waren mit vier Personen und einem Kind verunfallt. In Absprache mit den Einsatzkräften versorgte das Rettungsdienstpersonal die Verletzten in und unter den Pkws. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten gleichzeitig den Brandschutz mit einem S-Rohr und Schaumrohr sicher und legten schweres technisches Gerät für die Rettung im dafür vorgesehenen Bereitstellungsraum ab. Ein weiteres Szenario befand sich einige Meter entfernt auf einer Fluchttreppe. Dabei wurde eine Puppe aus dem zweiten Stockwerk mit der Drehleiter gerettet. Bei einem Abschlussgespräch konnten alle Einsatzkräfte auf eine gelungene Übung zurückblicken und Vorschläge für eine noch bessere Zusammenarbeit besprechen.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Büchen eröffnet die Badesaison am Elbe-Lübeck Kanal - 10.01.11

Büchen (shp) - Am Sonntagnachmittag eröffnete der Technische Leiter der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Büchen, Hubert Heitmann mit einer kleinen Rede um 14 Uhr traditionell die Badesaison 2011 am Lösch- und Ladeplatz am Elbe-Lübeck-Kanal bei Büchen. Bereits kurz darauf ging es für die bereits abgehärteten und vor Freude strahlenden Einsatztaucher Volkmar Kutz und Aloys Hoffmann sowie die zwei noch in der Ausbildung befindlichen Taucher Eike Dreessen und Daniel Urban ins knapp 2-3° C kalte oder wie die Taucher sagen ins „warme" Wasser. Die Eisdecke auf der Wasserstraße war bereits einige Tage zuvor mühelos von zwei Eisbrechern auf ihrer Fahrt nach Lübeck geknackt worden. Im Wasser treibende Eisschollen wurden durch die ehrenamtlichen Retter in ihren Neoprenanzügen im Einstiegsbereich etwas zur Seite geschoben. „Mit dieser Aktion wollen wir unter anderem unsere Einsatzbereitschaft von 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr sowie das Tauchen bei eisigen Temperaturen zeigen", erklärt Hubert Heitmann. Die DLRG Büchen hat vier Einsatztaucher sowie drei weitere die sich derzeit noch in der zweijährigen Ausbildung mit umfangreichen Theorie und Praxis Teil befinden. „Es ist einfach herrlich das noch so frische Jahr mit einem schönen Tauchgang hier im lauenburgischen zu eröffnen“, sagte Volkmar Kutz. Einige Zuschauer feierten bei diesem Anblick jedoch auch bei vier Grad plus. Um sich nach dem Tauchen aufzuwärmen gab es vor Ort warme Getränke.

 

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