Neues Löschfahrzeug in Bröthen - 10.03.2013

Bröthen (ct) - Bereits am Mittwoch wurde das neue MLF (Mittlere Löschfahrzeug) früher auch als Staffellöschfahrzeug (StLF 10/6) bekannt abgeholt. Eine erste Einweisung auf das Fahrzeug und deren neue Technik erfolgte für die Mitglieder bereits am Samstag. Sonntagmorgen gegen 11 Uhr folgte die feierliche Übergabe im Beisein aller Mitglieder.

 

Mit der Übergabe des Fahrzeugschlüssels an den Wehrführer Heiko Trost wünschte Bürgermeister Walter Burmester allzeit eine Gute Fahrt und freute sich mit über die Ersatzbeschaffung für das alte Tanklöschfahrzeug 16/25, dass 16 Jahren im aktiven Einsatzdienst war und mit damaligen 20000 DM beschafft und nun weiter verkauft wurde. Rund drei Jahre dauerte die Ersatzbeschaffung des TLF 16/25 an, auch androhende Insolvenzen der Aufbauhersteller konnten die Mitglieder nicht entmutigen.

 

Auch ein Problem der schwindenden Klasse 3 Fahrer, heute Führerscheinklasse C grenzte die Wahl des Löschfahrzeuges auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,5 to. ein.

 

„Auf der Anfahrt können wir uns nun auch mit Atemschutzgeräten ausrüsten und so wichtige Minuten an der Einsatzstelle sparen, die zum Leben retten wichtig sind.“, so Wehrführer Heiko Trost. Auf besonders teuren „schnick schnack“ wurde bei einem Preis von 120.000 Euro verzichtet. „Alternativen wie ein Presslufthorn von Fiamm, dass mehrere Hundert Euro günstiger ist reichte auch, dass ersparte konnten wir so in andere wichtigere Sachen investieren.“, Erzählte Heiko Trost weiter. Das mittlere Löschfahrzeug von der Firma Magirus wurde auf einem Iveco Daily 70C17 EEV mit einer Leistung von 125 kW/170 PS aufgebaut.

 

Wichtig war es den Mitgliedern einen größeren Wassertank von 1000 Litern anstatt der Norm mit nur 600 Litern an Bord zu haben. Ein Pneumatischer Lichtmast mit Xenon- Scheinwerfern erleichtert das Arbeiten ebenfalls an Einsatzstellen und kann auch mit der Fernbedienung gesteuert werden.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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Feuerwehr bittet um Hilfe: Hydranten von Schnee freihalten - 14.12.2012

Kiel (ots) - Auch bei Eis und Schnee erfüllen Feuerwehrleute ihren Auftrag und gewähren dem Bürger Schutz und Hilfe. Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Im Notfall kann die Suche nach einem zugeschneiten Unterflurhydranten für die notwendige Wasserversorgung jedoch kostbare Zeit in Anspruch nehmen.

 

Der Landesfeuerwehrverband bitten Hausbesitzer und Mitbürger um Mithilfe, die Hydranten sowie Hydrantenhinweisschilder von Eis und Schnee freizuhalten - auch wenn der Schneepflug wieder den Schnee auf den Bürgersteig schiebt.

 

"Damit wird auch vermieden, dass unbeabsichtigt auf einem mit Schnee oder Eis bedeckten Unterflurhydranten abgestellte Fahrzeuge zeitaufwendig wieder entfernt werden müssen", sagt Landesbrandmeister Detlef Radtke.

 

Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

 

Foto: Arne Mundt

 

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Neues Fahrzeug übergeben - 20.11.2012

Havighorst (ct) - Am Dienstagabend des 20.11.2012 war die Freude der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Havighorst groß. Der neue Gerätewagen – Logistik 2 (GW-L2) konnte nach 3 Jahren Planung und Ausarbeitung durch Jörg Riebe, einen Vertreter der Firma MAN, stellv. Kreiswehrführer Christian Riecken, Gemeindewehrführer Carsten Steffen und Ortswehrführer Tino Spamer übergeben werden.

 

Mit Blaulicht und Martinshorn kam das Fahrzeug nach einer Rede aus der vernebelten Fahrzeughalle rausgefahren. „Mit dem GW-L2 haben wir zahlreiche Funktionen in einem Fahrzeug. Darüber hinaus haben wir viele sicherheitstechnische relevanten Elemente einbauen lassen wie das Automatikgetriebe, ESP und eine Nivearegulierung.“ erzählte Niels Hobus der das Konzept des Fahrzeuges ausgearbeitet hat.

 

Zur Beladung gehören drei große Wassertanks á 800 Liter, die mit Schläuchen an einem Stutzen draußen gehen. An diesen Stutzen kann wiederum eine verlastete Tragkraftspritze mit einer selbst konstruierte Zuleitung angeschlossen  werden. Weiterhin sind alle wichtigen Materialien für einen Brandeinsatz in den Gerätefächern verlastet.

 

Durch technische Raffinessen kann man nun unter anderem Lärm an den Einsatzstellen verhindern. Durch eine leicht erhöhte Motordrehzahl und einem Spannungswandler kann die Stromversorgung des Lichtmastes am Aufbau, sowie einen „Schnellangriff-Strom“ mit 30 Metern Kabel ohne zusätzlichen Stromaggregat erfolgen.

 

Auf der Ladefläche können je nach Einsatzlage die Wassertanks runter genommen werden, oder zusätzliche Rollcontainer mit Atemschutzgeräten, Licht, Schläuchen oder Ölbindemittel über die Ladebordwand am Heck aufgeladen werden.

 

Aufgebaut ist das ganze von der Firma Ziegler auf einem MAN TGM Fahrgestell mit einem Gewicht von 14 Tonnen. Für die Sicherheit bei der Alarmfahrt verfügt das Fahrzeug neben der Sondersignalanlage mit Presslufthorn und LED Frontblitzer über eine Heckwarneinrichtung.

 

Aufgrund der stark angestiegenen Zahl der neuen und aktiven Mitglieder von insgesamt 43 Frauen und Männer in der Freiwilligen Feuerwehr Havighorst, wird das mit dem neuen MAN ersetze TSF von 1991 zu einem Mannschaftstransportfahrzeug für die nächsten Jahre umgerüstet.

 

Fotos: Christian Timmann

 

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